Harun Yahya

EINE THEORIE, DIE FRAUEN HERABSETZT 


Die Unterstützung, die Rassismus, Faschismus, Imperialismus und Kommunismus durch den Sozialdarwinismus genossen, ist ein Thema, zu dem viel geschrieben worden ist. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die meisten Darwinisten, Darwin selbst eingeschlossen, davon überzeugt waren, dass Frauen den Männern biologisch und geistig unterlegen seien. Diesen Geschlechterunterschied hielten sie für derart gravierend, dass manche Evolutionisten Männer und Frauen in zwei unterschiedliche Spezies unterteilten: Homo frontalis (Männer) und Homo parietalis (Frauen).137 

Darwin selbst beschrieb Frauen als "unterlegene" Spezies, weil er auch hier von der Wirksamkeit der natürlichen Selektion ausging. In einer solchermaßen verzerrten Weltsicht scheinen Männer besser geeignet zu sein für den Krieg, eine Frau zu finden und dadurch nahrungs- und kleidungsmäßig versorgt zu sein. Frauen hingegen ist der Zugang zu den männlichen Tätigkeiten verwehrt. Weiter nach Darwin: Die natürliche Selektion wirkt daher auf Männer stärker ein, mit dem Ergebnis, dass diese in allen Bereichen überlegen sind und sich weiter entwickeln als Frauen. Wie wir im Folgenden zeigen werden, hat Darwin diese fragwürdigen Schlussfolgerungen ohne Berücksichtigung archäologischer Funde gezogen. Er hat sich lediglich auf seine evolutionistischen Vorurteile gestützt.




 
Darwin schrieb, dass mit einer Frau verheiratet zu sein, dem Mann einen "dauerhaften Kameraden, einen Freund für die alten Tage, … ein Objekt, das geliebt werden kann, mit dem man jedenfalls besser als mit einem Hund spielen kann, " besorgt. Diese Worte fassen genau die Ansicht Darwins über die Frauen zusammen. Unten: Ein Bild Darwins und seine Frau
 
 
 


Darwins Blick auf die natürliche Selektion musste ihn zwangsläufig zur Diskriminierung der Frauen führen. Die Professorin für Geschichte und Wissenschaftsphilosophie, Evelleen Richards, kommt zu dem Ergebnis, dass Darwins Verständnis der weiblichen Natur nahezu perfekt in seine Evolutionstheorie passt und dadurch „mehreren Generationen des sogenannten wissenschaftlichen Sexismus Argumente geliefert hat“.138 Die evolutionistische Autorin Elaine Morgan stellt fest, dass Darwin durch seine Einbeziehung von Biologie und Ethnologie in seine Evolutionstheorie Männer in aller Welt dahingehend beeinflusst hat, zu denken „Frauen sind offensichtlich unterlegen und zur Unterordnung bestimmt“.139

Wie der evolutionistische Wissenschaftler John R. Durant feststellt, ergeben sich aus der Evolutionstheorie zwangsläufig zwei Konsequenzen: Rassismus und Diskriminierung der Frau:


Darwin errichtete sein Gedankengebäude auf einer wohlüberlegten Mischung von zoologischen und anthropologischen Argumenten. Wilde, denen ein kleineres Gehirn und stärker ausgebildete Greiforgane als bei höher entwickelten Menschen zugeordnet wurden, und von denen es hieß, sie seien mehr instinkt- als vernunftgeleitet ... wurden in eine angebliche Übergangsphase zwischen Menschenaffen und Menschen eingeordnet. Darwin ordnete auch Kinder, erbbedingte Geisteskranke und Frauen hier ein. Die bei Frauen stärker als beim Mann ausgeprägten Fähigkeiten der Intuition, der raschen Wahrnehmung und Nachahmung wurden kurzerhand umdefiniert zu "Merkmalen der niederen Rassen, zu einem Indiz für einen früheren, niedrigeren Zivilisationsgrad".140

Den von Durant aufgezeigten Denkfehler Darwins kann man in Die Abstammung des Menschen unschwer finden:




Ein Mensch ist ein Wesen mit einer Seele, die ihm oder ihr Gott eingehaucht hat und deswegen Gefühle wie Liebe, Zuneigung, Mitleid und Respekt besitzt.
… Und Er hat zwischen euch Liebe und Barmherzigkeit gesetzt … (Sure 30:21 – ar-Rum)





"Es ist allgemein akzeptiert, dass Frauen über die Fähigkeit der Intuition, schneller Wahrnehmung und vielleicht der Nachahmung verfügen, und zwar in wesentlich stärkerem Maß als Männer. Aber letztendlich stammen diese Fähigkeiten aus niedrigeren Rassen und sind somit einer vergangenen und niedrigeren Zivilisationsstufe zuzuordnen."141


Wenn man Darwins Auffassung über Frauen und Ehe betrachtet, wird schnell klar, dass er Frauen für Menschen zweiter Klasse hielt. Diese unwissenschaftliche Auffassung wurzelte ebenfalls in seiner Evolutionstheorie. Im folgenden Zitat begründet er, warum er die Ehe für sinnvoll hält:


"Kinder - ständige Begleiter, (Freunde im Alter), die sich für einen interessieren, die geliebt und gehätschelt werden wollen - jedenfalls besser als ein Hund - ein Zuhause und jemand, der sich darum kümmert - Zauber der Musik und Weibertratsch. All das gut für das Wohlgefühl ...142


Darwin erschien die Ehe als wünschenswert, weil "die Freundschaft einer Frau besser ist als die eines Hundes". Seine Aussagen zum Thema Ehe beziehen sich in keiner Weise auf solch wichtige Dinge innerhalb einer lebenslangen Mann-Frau-Beziehung wie Freundschaft, Zuneigung, Liebe, Hingabe, Loyalität, Nähe, Ernsthaftigkeit und Vertrauen. Über die Ehe hat er ansonsten nur zu sagen:

Gott erschuf Mann und Frau gleich. Mann und Frau können sich eines großen Erfolgs erfreuen, wenn sie in dem Licht und der Vernunft handeln, die ihnen durch den Glauben kundgetan wurden.



"... Zeitverlust - kann abends nicht lesen - werde fett und müßig - Furcht und Verantwortung - weniger Geld für Bücher usw. - umso mehr Kinder, desto mehr Sorgen um das tägliche Brot - möglicherweise kann meine Frau London nicht leiden; dann lautet der Schuldspruch: Verbannung und Erniedrigung mit einem trägen Narren."143


Derart undurchdachte Aussagen sind in sich schlüssig, sofern ihr Urheber der Meinung ist, dass es keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier gibt und insbesondere Kinder sowie Frauen den Tieren näher stehen als Männer. Jemand, der seine Frau und seine Kinder als einer niedrigeren Spezies zugehörig betrachtet, wird logischerweise nur wenig Zuneigung ihnen gegenüber empfinden, ihnen keine Opfer bringen und sich für sie nur interessieren, soweit es zu seinem eigenen Vorteil gereicht. Faktisch ist es so, dass im Denken Darwins kaum Raum war für Liebe unter Menschen, Nähe und Freundschaft.
Darwin behauptete, dass Männer überlegener als Frauen waren:


„Der Hauptunterschied zwischen männlicher und weiblicher Intelligenz zeigt sich in der höheren Leistungskraft bei allem, was ein Mann anfängt - sei es gedankliche Tiefe, Vernunft, Phantasie oder auch nur der Gebrauch seiner Sinne und Hände. Wenn man zwei Listen anlegen würde mit den Namen herausragender Männer und Frauen in der Dichtung, der Malerei, der Bildhauerei, der Musik ... Geschichte, Wissenschaft und Philosophie ... würde die männliche Liste die weibliche um ein Weites übertreffen.144

Natürlich hatten diese Behauptungen Darwins wieder keine wissenschaftliche Grundlage, aber seine vorurteilsbehafteten Anschauungen verbreiteten sich sehr schnell unter seinen zeitgenössischen Wissenschaftlern.

 
Wer aber Rechtes tut, sei es Mann oder Frau, und gläubig ist, jene sollen ins Paradies eingehen und nicht um eine Rille im Dattelkern Unrecht erleiden. (Sure 4:124 – an-Nisa)





Der Materialist Carl Vogt, Professor für Naturgeschichte an der Universität Genf, akzeptierte alle von Darwin gezogenen Schlussfolgerungen; ohne sie je einer wissenschaftlichen Überprüfung zu unterziehen und behauptete. dass "das Kind, die Frau, der senile alte Mensch" intellektuell und psychisch auf dem Niveau eines "erwachsenen Negers" stünden.145 Vogt ging sogar noch weiter und behauptete, dass Kinder, Frauen und Alte den Tieren näher stünden als Männer. Ihm zufolge waren Frauen nur „verkümmerte Männer“, deren Entwicklung durch den Gang der Evolution unterbrochen worden sei.146 Damit nicht genug, behauptete Vogt weiter, dass die Kluft zwischen Männern und Frauen mit dem Fortschreiten der Zivilisation immer größer werde und in den fortgeschrittenen Gesellschaften Europas bereits einen Höhepunkt erreicht habe.147 Darwin war stark von Vogt beeinflusst und zählte ihn selbst gern zu seinen wichtigsten wissenschaftlichen Gesinnungsgenossen.148

Sehr häufig in der Geschichte gab es leider meist erfolgreiche Versuche, Frauen im Hintergrund zu halten - entsprechend der Unwissenheit und Rückwärtsgewandtheit der jeweiligen Gesellschaften. Das jedoch geht vollständig zurück auf den damals geltenden Kulturbegriff. Seit Gott Männer und Frauen als absolut gleichwertige menschliche Lebewesen erschaffen hat, gibt es keinerlei erkennbare biologische Retardation, wie von Darwin und seinen Nachfolgern behauptet. Zu behaupten, dass Männer Frauen überlegen seien und deshalb das Recht hätten, sie wie Menschen zweiter Klasse zu behandeln, drückt eine ausgesprochen primitive Denkweise aus, wie sie nur in Gesellschaften vorkommt, in denen religiöse, moralische Werte keine Geltung mehr haben. Heutzutage, nachdem sich Frauen die gleichen Gelegenheiten erkämpft haben, haben sie längst bewiesen, dass sie genauso erfolgreich, intelligent und fähig sind, wie Männer.

Geschlechtliche Diskriminierung
durch Schädelvermessung



Um zu beweisen, dass Frauen den Männern "unterlegen" seien, haben evolutionistische Wissenschaftler versucht, den Nachweis zu führen, dass das weibliche Gehirn kleiner sei, als das der Männer. Deshalb griffen sie zu solch fragwürdigen und entwürdigenden Methoden wie jener der Schädelvermessung. Sie argumentierten, ein größeres Gehirnvolumen müsse eine größere Intelligenz zur Folge haben - eine mittlerweile längst widerlegte These. Sie verglichen die Schädelgrößen von Männern und Frauen, und sie kamen zu dem Ergebnis, Frauen seien weniger intelligent. Das war nicht allzu weit entfernt von entsprechenden unwissenschaftlichen Behauptungen Darwins:


"In dem Maß, wie sich die intellektuellen Fähigkeiten allmählich entwickelten, musste das Gehirnvolumen zwangsläufig größer werden ... Die Relation, in der das menschliche Gehirnvolumen zur menschlichen Körpergröße steht, ist - im Vergleich mit ähnlichen Proportionen bei Gorillas und Orang-Utans - sehr eng verknüpft mit einer höheren menschlichen Intelligenz. ... Dass es beim Menschen eine enge Verbindung zwischen Gehirnvolumen und Intelligenzentwicklung gibt, kann sich auch stützen auf den Vergleich von Schädelgrößen wilder und zivilisierter Rassen, frühgeschichtlicher und moderner Menschen und bei allen Wirbeltieren." 149

Darwin war der Meinung, dass die Vermessung von Schädel- bzw. Gehirnvolumina (unter den primitiven Forschungsbedingungen der damaligen Zeit!) Belegdaten für seine Evolutionstheorie liefern würde. Aber in Wirklichkeit stellte sich heraus, dass die wissenschaftlichen Ergebnisse seiner Theorie zuwider liefen. Aus den Schädelvermessungen und der Feststellung von Gehirnvolumina ergaben sich keine Anhaltspunkte für die Evolutionstheorie. Heutzutage steht fest, dass solche Messungen keinen wissenschaftlichen Sinn haben.

Deutsche verwenden Zirkel und Lineal für die Vermessung des Schädels, um festzustellen, wer arisch ist oder nicht.


Einer der Wissenschaftler, der glaubte, die Unterlegenheit von Frauen gegenüber Männern durch Kraniometrie (die Methode der Schädelvermessung) nachweisen zu können, war Paul Broca, der als einer der Begründer der physischen Anthropologie gilt und der als einer der ersten den Schädelvermessungen hohen wissenschaftlichen Wert zumaß.150 Auf Grundlage seiner „Forschungsergebnisse“ entwickelte er folgende Logik: „Allgemein gesprochen, ist das Gehirn bei Erwachsenen größer als bei alten Menschen, bei Männern größer als bei Frauen, bei Begabten größer als bei Durchschnittsmenschen, bei höheren Rassen größer als bei niederen ... Bei ansonsten gleichen Bedingungen besteht eine bemerkenswerte Relation zwischen Gehirnvolumen und Intelligenzgrad.“151

Broca interessierten in erster Linie die Schädeldifferenzen zwischen Männern und Frauen. Er ließ sich von seinen Schädelvermessungen zu der These hinreißen, dass Frauen im Vergleich mit Männern intellektuell unterentwickelt seien.152 Darüberhinaus behauptete Broca, dass sich der Unterschied hinsichtlich der Gehirngröße zwischen Mann und Frau ständig vergrößere. Da ihm durchaus bewusst war, keinerlei wissenschaftliche Beweise für diese These zu haben, behauptete er, dieser zunehmende Unterschied sei "ein Ergebnis unterschiedlich starken evolutionären Drucks auf dominante Männer und zur Passivität verurteilte Frauen".153

Heute geben sogar Evolutionisten zu, dass Brocas "Einsichten" wissenschaftlich wertlos waren. Von Gould stammt folgender Kommentar dazu:


"Brocas vermeintliche Tatsachen wurden nur selektiv ausgewertet und dann unwillentlich manipuliert, um sie in Übereinstimmung mit gewissen Vorurteilen zu bringen."154


Anders ausgedrückt: Broca hat unbewusst seine Daten voreingenommen interpretiert, um sie mit der Evolutionstheorie vereinbaren zu können.
Ein weiterer Evolutionist, der Schädelvermessungen vornahm und Frauen a priori für unterlegen hielt, war Gustave Le Bon, einer der Begründer der Sozialpsychologie. Le Bon sagt:


"Innerhalb der intelligentesten Rassen ... gibt es eine große Zahl von Frauen, deren Gehirnvolumen eher dem von Gorillas ähnelt als dem von entwickelten männlichen Gehirnen. Diese Unterlegenheit ist so offensichtlich, dass man sie auch nicht eine Sekunde lang bestreiten kann. Lediglich der Grad des Unterschiedes ist diskussionswürdig ... Ohne Zweifel stellen Frauen die unterste Stufe der menschlichen Evolution dar und ... liegen näher an Kindern und Wilden als ein männlicher, zivilisierter Erwachsener. Sie zeichnen sich aus durch Launenhaftigkeit, Unbeständigkeit, Geistesabwesenheit und mangelnder Logik, überhaupt Mangel an Vernunft. Zugegebenermaßen gibt es auch Ausnahmen von dieser Regel ... aber sie sind so selten wie ein Monster, zum Beispiel ein doppelköpfiger Gorilla. So gesehen, können wir dies vollständig vernachlässigen."155


Wie mit fast all ihren Thesen, lagen und liegen die Darwinisten auch mit ihren Thesen zur Frauenfrage völlig daneben. Im Gegensatz zu den Auffassungen der Darwinisten, bedeutet die Tatsache, dass Frauen zärtlich, mitleidsfähig und zu überlegtem Handeln befähigt sind, keineswegs, dass sie deswegen intellektuell unterentwickelt wären. Darwinisten sind quasi darauf programmiert, Menschen als eine höhere Tierart zu begreifen. Deshalb erscheinen ihnen spezifisch weibliche Merkmale als unterentwickelt, obwohl sie in Wirklichkeit ganz wesentlich das ausmachen, was man Humanität nennt. Und genau darin wurzeln auch zum Beispiel Kunst, Literatur und Technik - auch wenn das nicht in das Weltbild der Evolutionisten passt.

Die Wissenschaft widerlegt
den Darwinismus noch einmal






Schädelvermessungen und ihre anschließende Zuordnung zu Rasse und Geschlecht sind längst von der Wissenschaft verworfen worden, weil sie nachweislich nichts zu tun haben mit Intelligenz.

In der Natur selbst ist kein Zusammenhang zwischen Gehirngröße und Intelligenz feststellbar. Zum Beispiel ist das Gehirnvolumen von Elefanten und Walen wesentlich größer als das von Menschen. Hinzu kommt, dass das Gehirnvolumen heute lebender Menschen zwischen 700 und 2200 ccm schwankt.156 Aber daraus lassen sich keine Unterschiede hinsichtlich des Intelligenzgrades ableiten.

Abgesehen von der wissenschaftlichen Wertlosigkeit der Schädelvermessungen, hat die moderne Genforschung nachgewiesen, dass Darwins Behauptungen über den diesbezüglichen Geschlechterunterschied schlicht unzutreffend sind. Denn den Vererbungsgesetzen gemäß vererbt ein Mann seine Gene gleichermaßen seinen männlichen und weiblichen Nachkommen. Wenn ein Mann, wie von Darwin behauptet, seine "überlegenen" genetischen Merkmale weitergibt, so gilt das auch für seine Töchter. Aber davon wussten Darwin und seine Zeitgenossen nichts. Deshalb konnte er behaupten: "Die Weitergabe der charakteristischen Merkmale einer Spezies obliegt normalerweise nur einem Geschlecht."157 Damit nicht genug, behauptete er weiter, dass hochentwickelte Vernunft und Vorstellungskraft weitaus mehr vom männlichen als vom weiblichen Erbgut ausgehen.158




 
 
 
Darwins Thesen beruhten nicht auf Wissenschaft, sondern auf der Kultur und dem primitiven wissenschaftlichen Verständnis des Viktorianischen Zeitalters.
 



 
 

Gemäß der Moralität des Quran sind Männer und Frauen
gleichwertig, und die Überlegenheit ist durch Moral festgelegt



…Und ihr Herr antwortet ihnen: "Siehe, Ich lasse keine Tat von euch verloren gehen, sei es von einem Mann oder einer Frau …
(Sure 3:195 – Al-Imran)

Den moralischen Werten des Quran zufolge gibt es keine Unterschiede in der Wertigkeit von Mann und Frau. Gott hat ihnen gleichermaßen Verantwortung auferlegt und wird sie später gleichermaßen zur Rechenschaft ziehen. Es ist nicht von Bedeutung, welches Geschlecht ein Mensch hat, Gott geht es darum, dass Ihm Gottesfurcht und Liebe entgegen gebracht werden und dass Seine moralischen Gesetze befolgt werden. In einem Seiner uns offenbarten Verse verspricht Gott, dass unabhängig vom Geschlecht jeder nach seinem Verhalten und Handeln auf dieser Erde beurteilt werden wird.
Wer aber Rechtes tut, sei es Mann oder Frau, und gläubig ist, jene sollen ins Paradies eingehen und nicht um eine Rille im Dattelkern Unrecht erleiden. (Sure 4:124– an-Nisa)

Gott hat auch offenbart, welche Eigenschaften sich jeder Gläubige aneignen sollte:
Und die Gläubigen, Männer und Frauen, sind einer des anderen Freund. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Unrechte und verrichten das Gebet und zahlen die Steuer und gehorchen Gott und Seinem Gesandten. Sie - wahrlich, Gott erbarmt sich ihrer. Siehe, Gott ist mächtig und weise. (Sure 9:71– at-Tauba)
Jeder Mensch hat also die gleiche Verantwortung zu tragen. Allen Männern und Frauen, die ihr gerecht werden und sich Gott zuwenden, hat Er versprochen:
Und ihr Herr antwortet ihnen: "Siehe, Ich lasse keine Tat von euch verloren gehen, sei es von einem Mann oder einer Frau ... (Sure 3:195– Al-Imran)
Die intellektuellen Fähigkeiten, die den Darwinisten so wichtig sind, hat Gott Männern und Frauen gleichermaßen verliehen. In einem weiteren Vers hat uns Gott offenbart:O ihr, die ihr glaubt! Wenn ihr Gott fürchtet [und respektiert], wird Er euch das Vermögen zur Unterscheidung (von gut und böse) geben ... (Sure 8:29– al-Anfal) Urteilsvermögen und Intellekt entwickeln sich also nicht geschlechtsspezifisch, sondern entsprechend der Gottesfurcht.
Jeder Mensch, ob männlich oder weiblich, der vernünftig im Sinne Gottes handelt, kann erfolgreich sein und Überlegenheit erringen. Ein wahrhaft Gläubiger wird stets bemüht sein, Gottes Gnade, Mitleid und somit das Paradies zu erringen.






Diejenigen aber, welche glauben und das Gute tun Wir lassen den Lohn derer, deren Werke gut sind, sicherlich nicht verloren gehen.(Sure 18:30al-Kahf)






 

DİPNOTLAR


135. Doç. Dr. Haydar Sur, Sağlık Hizmetlerinin Geçmişi ve Gelişimi, http://www.merih.net/m1/whaysur12.htm

136. http://www.mihr.com/mihr/osm/sistem/ilim.htm

137. Jerry Bergman,  "The History of Evolution's Teaching of Women's Inferiority", http://www.rae.org/women.html, Birçok bilimsel dergi ve gazetede 400'den fazla yazısı yayınlanan, 20 kitabı olan ve Darwinizm'i eleştiren çalışmalarıyla tanınan Jerry Bergman, "The History of Evolution's Teaching of Women's Inferiority" adlı makalesinde, Darwin'in ve çağdaşı evrimcilerin kadınlara bakış açılarını incelemiş ve kadınları aşağılayan ifadelerinden bazılarını bir araya getirerek, Darwin'in ve Darwinizm'in bilinmeyen bir yönünü oldukça çarpıcı delillerle ortaya koymuştur.

138. Evelleen Richards, "Will the Real Charles Darwin Please Stand Up?", New Scientist, (Dec. 22/29 1983): 887

139. EIaine Morgan, The Descent of Woman, New York: Stein and Day, 1972, s.1

140. John R. Durant, "The Ascent of Nature in Darwin's Descent of Man" in The Darwinian Heritage, Ed. by David Kohn, (Princeton, NJ: Princeton University Press, 1985), s.295

141. Charles Darwin, The Descent of Man and Selection in Relation to Sex, New York: D. Appleton and Company, 1871 (1896 baskısı), s.326

142. Charies Darwin, The Autobiography of Charles Darwin 1809-1882 (Ed. by Nora Barlow), New York: W. W. Norton & Company, Inc., 1958, 232-233

143. Charies Darwin, The Autobiography of Charles Darwin 1809-1882 (Ed. by Nora Barlow), New York: W. W. Norton & Company, Inc., 1958, 232-233

144. Charles Darwin, The Descent of Man and Selection in Relation to Sex, New York: D. Appleton and Company, 1871 (1896 baskısı), s.564

145. Carl Vogt, Lectures on Man: His Place in Creation, and the History of Earth, edited by James Hunt, London: Paternoster Row, Longman, Green, Longman, and Roberts, 1864, xv, 192

146. Stephanie A. Shields, "Functionalism, Darwinism, and the Psychology of Women; A Study in Social Myth," American Psychologist, no. 1 (1975): 749

147. Evelleen Richards, "Darwin and the Descent of Women," in David Oldroyd and Ian Langham (Eds.), The Wider Domain of Evolutionary Thought (Holland: D. Reidel, 1983), 75

148. Evelleen Richards, "Darwin and the Descent of Women," in David Oldroyd and Ian Langham (Eds.), The Wider Domain of Evolutionary Thought (Holland: D. Reidel, 1983), 74 49

149. Charles Darwin, The Descent of Man and Selection in Relation to Sex, New York: D. Appleton and Company, 1871 (1896 baskısı), s.54

150. Stephen Jay Gould, The Mismeasure of Man, s.83

151. Stephen Jay Gould, The Mismeasure of Man, s. 83, 188

152. Stephen Jay Gould, The Mismeasure of Man, s.104

153. Stephen Jay Gould, The Mismeasure of Man, s.104

154. Stephen Jay Gould, The Mismeasure of Man, s.85

155. Stephen Jay Gould, The Mismeasure of Man, s.104-105

156. Wayne Jackson, More Skull-Duggery, 7 Ekim 2002, http://www.christiancourier.com/penpoints/skullDuggery.htm

157. John Hurrell Crook, "Sexual Selection, Dimorphism, and Social Organization in the Primates," in Campbell (Ed.), Sexual Selection and the Descent of Man 1871-1971 Chicago: Aldine Publishing Company, 1972

158. Charles Darwin, The Descent of Man and Selection in Relation to Sex, New York: D. Appleton and Company, 1871 (1896 baskısı), s.565

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