Harun Yahya

Vorwort



Jeder, der eine Antwort sucht auf die Frage, wie das Leben - ihn selbst eingeschlossen - entstanden ist, wird auf zwei ganz verschiedene Erklärungen stoßen. Die erste ist "Schöpfung", die Vorstellung, dass alles Leben als Konsequenz einer intelligenten Planung entstanden ist. Die zweite Erklärung ist die Evolutionstheorie, die behauptet, Leben sei nicht aufgrund intelligenter Planung, sondern als Folge zufälliger Ereignisse und natürlicher Prozesse entstanden.
Seit nunmehr eineinhalb Jahrhunderten hat die Evolutionstheorie die umfassende Unterstützung der wissenschaftlichen Gemeinschaft erhalten. Die Wissenschaft der Biologie definiert sich in Begriffen, die dem Konzept der Evolution entstammen. Deswegen nimmt die Mehrheit der Menschen beim Vergleich der beiden Erklärungen "Schöpfung" und "Evolution" an, die evolutionistische Erklärung sei eine wissenschaftliche. Folglich glauben sie, die Evolutionstheorie werde mit durch Beobachtung gefundenen Erkenntnissen der Wissenschaft bestätigt, während die Schöpfung als ein Glaube betrachtet wird, der auf Religion basiert. Tatsache ist jedoch, dass wissenschaftliche Befunde die Evolutionstheorie nicht belegen. Besonders die Forschungsergebnisse der vergangenen zwei Dekaden widersprechen offen den Grundannahmen der Theorie. Viele Zweige der Wissenschaft, wie die Paläontologie, Biochemie, Populationsgenetik, vergleichende Anatomie und Biophysik weisen darauf hin, dass natürliche Prozesse und Zufallseffekte das Leben nicht erklären können, wie es die Evolutionstheorie vorschlägt.
In diesem Buch werden wir die wissenschaftliche Krise analysieren, in der sich die Evolutionstheorie befindet. Es basiert einzig und allein auf wissenschaftlichen Ergebnissen. Diejenigen, die die Evolutionstheorie im Namen der Wissenschaft befürworten, sollten sich mit diesen Ergebnissen auseinandersetzen und ihre bisherigen Vermutungen in Frage stellen. Eine Weigerung, dies zu tun, würde die Akzeptanz des Vorwurfs bedeuten, dass sie aus dogmatischen und nicht aus wissenschaftlichen Gründen an der Evolutionstheorie festhalten.

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