Harun Yahya

MAN MUSS DEM DARWINISMUS INTELLEKTUELL ENTGEGEN TRETEN


Muslime sollten sich dem intellektuellen Kampf gegen den Darwinismus nicht entziehen und auch keine Szenarien wie die "Islamische Evolution“ entwerfen. Sie sollten sich vielmehr gerade heute, da Information so einfach zur Verfügung steht, entsprechendes Wissen zu dem Thema aneignen und diese wichtige intellektuelle Kampagne unterstützen.

Es handelt sich hierbei um eine sehr breit angelegte Kampagne. Sie muss unter Einsatz aller technischen Mittel durchgeführt werden, unter Einbeziehung aller wissenschaftlichen Entwicklungen, sie muss die durch wissenschaftliche Fortschritte gefundenen Fakten sammeln und klare Beweise präsentieren. Die Vorstellung, der Darwinismus könne widerlegt werden durch Wiederholung bestimmter Einwände - zum Beispiel: „Wenn die Menschen vom Affen abstammen, warum gibt es dann immer noch Affen, und warum haben diese sich nicht in Menschen verwandelt? etc. - die in den vergangenen Jahren vertraut geworden sind, ohne jedoch ausreichend Informationen und Bewiese zu liefern, rührt von dem Fehler her, das Ausmaß des Phänomens genügend zu reflektieren. Wer permanent aus verschiedenen Quellen einer konstanten Dosis darwinistischer Propaganda ausgesetzt ist, wird durch derart oberflächliche Einwände kein solch klischeehaftes Denken verändern können. Aus diesem Grund muss den Menschen, die glauben, die Wissenschaft unterstütze tatsächlich die Evolutionstheorie, gezeigt werden, dass die Theorie unwissenschaftlich ist, indem man ihnen die von der Wissenschaft gelieferten Resultate vorlegt. Das ist das Wesentliche des intellektuellen Kampfes gegen den Darwinismus.

 

Der intellektuelle Kampf gegen den Darwinismus bedarf der Einigkeit

Damit eine umfassende intellektuelle Kampagne effizient sein kann, ist es von allergrößter Wichtigkeit, dass die Muslime in einem Geist der Einigkeit handeln. Gott hat im Quran gefordert, dass die Muslime in ihrem Kampf gegen die Unwahrheit vereint handeln müssen. Ein Vers beschreibt, wie Fäulnis auf der Erde auftauchen wird, falls die Muslime nicht gemeinsam handeln:

Die Ungläubigen sind (auch) einer des anderen Beschützer. Wenn ihr nicht entsprechend handelt, entstehen Zwietracht und großes Unheil auf Erden.(Sure 8:73 – al-Anfal)

Zu einer Zeit, in der der Atheismus in vielen Teilen der Welt verbreitet ist, in der Terror und Anarchie die gesamte Menschheit bedrohen, in der viele schutzlose und unschuldige Menschen unterdrückt werden, müssen wahre Gläubige alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, diesen intellektuellen Kampf gegen die Gottlosigkeit zu führen. Wenn es den Muslimen nicht gelingt, Einigkeit unter ihnen selbst herzustellen, weil sie unterschiedlich denken, so wird dies die Effektivität dieser großen, intellektuellen Kampagne beeinträchtigen. Es ist ganz wesentlich, dass sie ihre Meinungsverschiedenheiten beilegen und kooperieren, um religiöse moralische Werte zu verbreiten.

 

Alle Muslime müssen in dem intellektuellen Kampf gegen den Darwinismus ihre Rolle spielen. Alle muslimischen, gesellschaftlichen Organisationen, Vereinigungen und Stiftungen müssen in einem gemeinsamen Bewusstsein handeln, ohne zu berücksichtigen, ob der Kampf gegen den Darwinismus und Materialismus in den Satzungen ihrer jeweiligen Institution festgeschrieben ist oder nicht, und sie müssen ihren Beitrag zu der Kampagne gegen den Darwinismus leisten. Eine Haltung, die alle anderen Aktivitäten außer denen, die in der jeweils eigenen Institution vorangetrieben werden, ignoriert, weil sie als unwichtig erachtet werden, ist Muslimen nicht angemessen. Die Vermeidung des intellektuellen Kampfes gegen den Darwinismus, das Vorbringen diverser Ausreden, das Versagen, in einem Geist der Einheit und der Zusammengehörigkeit zu handeln, kann ein Verhalten sein, für das man in dieser Welt und im Jenseits zur Verantwortung gezogen werden kann. Es ist überaus wichtig, dass aufrichtige Muslime diesen Fehler nicht begehen.

Der mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geführte Kampf der Muslime gegen den Atheismus, um Gottes Wohlgefallen zu erlangen, wird nach dem Willen Gottes für die gesamte Menschheit das bestmögliche Ergebnis erzielen.

Aufrichtige Anstrengungen in einem Geist der Einheit und der Zusammengehörigkeit werden ein Mittel sein, durch das „die Wahrheit siegen wird und die Unwahrheit verschwinden wird“, wie Gott es versprochen hat. Dieses Versprechen des allmächtigen Gottes ist für alle Muslime eine Quelle des Entzückens und der Begeisterung:

Wir schleudern die Wahrheit gegen die Lüge, und sie zerschmettert sie, und siehe, da vergeht sie. Wehe aber euch wegen dem, was ihr über (Ihn) aussagt.(Sure 21:18 – al-Anbiya)

 

Andauernder Betrug durch den Darwinismus

Die Forschung zeigt, dass der Darwinismus immer weiter betrügt. Umfragen in europäischen Ländern haben gezeigt, dass die große Mehrheit der Menschen glaubt, die Evolutionstheorie sei eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache. Menschen, die dem Evolutionsbetrug zum Opfer fallen, kehren dem Glauben an Gott und den religiösen moralischen Werten den Rücken zu. Eine von den Vereinten Nationen in Auftrag gegebene Umfrage machte dies überdeutlich. Ihr entsprechend glauben nur 18% der Europäer, dass Gott den Menschen erschaffen hat, wogegen 82% glauben, der Mensch sei aus anderen Arten hervorgegangen. Nach Staaten aufgeschlüsselt, stellt sich die Situation wie folgt dar:

Deutschland:Nur 14% der Bevölkerung, die aus 35% Katholiken und 36% Protestanten besteht, glaubt an die Schöpfung.

Frankreich:Nur 18% der Menschen glauben an die Tatsache der Schöpfung.
Groß-Britannien:20% der Öffentlichkeit glauben an die Schöpfung.
Spanien:In Spanien, mit seiner großen Mehrheit an katholischer Bevölkerung, glauben nur 13% an die Tatsache der Schöpfung.
Norwegen:19% der Bevölkerung glauben an die Schöpfung.
Finnland:80% der Bevölkerung sind evangelische Christen, doch nur 16% glauben an die Schöpfung.
Schweden:12% der Bevölkerung glauben, dass Gott den Menschen erschaffen hat.
Dänemark:9% der Bevölkerung glauben an die Schöpfung.
Belgien:10% der Bevölkerung glauben an die Schöpfung.
Schweiz: 24% der Bevölkerung glauben an die Tatsache der Schöpfung.

Diese Zahlen offenbaren einmal mehr, wie wichtig und dringend es ist, zu erklären, dass wissenschaftliche Beweise die Evolution widerlegen und warum der Darwinismus nichts ist als ein Hirngespinst. Die wissenschaftliche Wahrheit zeigt auf die Schöpfung.

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