Harun Yahya

DER ANTISEMITISMUS IST EINE FORM DES RASSISMUS, DIE DEM ISLAM VOLLKOMMEN ENTGEGENGESETZT IST


Der Antisemitismus ist untrennbar mit einer der großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts verbunden. Kein Zweifel, die Grausamkeiten und Massaker, die die Nazis gegen die Juden begangen haben, gehören mit zu den schrecklichsten. Außerdem haben viele autoritäre Regime in vielen Länder die Juden gezielt diskriminiert und sie grausamen Misshandlungen ausgesetzt. Faschistische Organisationen haben Juden ohne Unterlass bedrängt und blutige Übergriffe gegen sie angeordnet.

 

 

In unserer Zeit ist der Antisemitismus weiterhin eine Ideologie, die den Weltfrieden bedroht und auf das Wohl und die Sicherheit unschuldiger Menschen abzielt.

 

Wie sollte ein Muslim den Antisemitismus betrachten?

 

 

Die Antwort ist ganz klar. Jeder Muslim muss sich dem Antisemitismus widersetzen, genau wie er sich jeder anderen rassistischen Ideologie widersetzen würde; er muss dieser Ideologie des Hasses widerstehen und die Rechte der Juden verteidigen, so wie er die Rechte aller anderen Menschen verteidigen würde. Jeder Muslim muss die Rechte der Juden in Israel oder in der Diaspora, ihr Recht in Frieden zu leben, zu beten, ihre Identität zu schützen und sich ausdrücken zu können, anerkennen und verteidigen.

 

 

Heute verurteilen die Muslime gerade die grausame, offensive und aggressive Politik Israels. Aber Israel zu verurteilen und seine amtliche

zionistische Ideologie zu kritisieren hat mit dem Antisemitismus nichts zu tun. Der Grund, warum wir den Zionismus beanstanden, ist, dass Zionismus selbst eine Form des Rassismus ist. Aus dem gleichen Grund weisen wir den Antisemitismus zurück.

 

 

Der Antisemitismus: Ein Produkt des Neo-Paganismus

 

 





Der heidnische Kriegsgott Wotan, eines der Symbole des paganischen/heidnischen Barbarismus und der Götzenanbeterei




Eine grundlegende Tatsache, die bei der Bewertung des Antisemitismus beachtet werden muss, ist, dass es sich um einen heidnischen Glaube handelt, den ein Muslim unter keinen Umständen annehmen kann.

 

 

Zum besseren Verständnis, müssen wir die Wurzeln des Antisemitismus untersuchen. Dieses Konzept wird im allgemeinen als "anti-jüdisch" verstanden, aber seine grundlegende Bedeutung ist "Hass gegen semitische Menschen". Die Volksgruppe der Semiten umfasst ganz allgemein Araber, Juden und einige andere ethnische Gruppen des Mittleren Ostens. Es gibt eine große Ähnlichkeit zwischen den Sprachen und Kulturen der Semiten; z.B. sind die arabische und hebräische Sprache einander sehr ähnlich.

 

Die weltweit zweitgrößte linguistische und rassische Gruppe sind die indoeuropäischen Nationen. Die meisten Länder in Europa haben indoeuropäische Wurzeln.

 

 

Alle diese verschiedenen Zivilisationen haben ihre Propheten gehabt, die das Bestehen und die Einheit von Allah verkündigt und Seine Weisungen bekannt gemacht haben. Aber wenn wir die schriftliche Geschichte genauer untersuchen, sehen wir, dass indoeuropäische Menschen in alten Zeiten einen heidnischen Glauben hatten. Die griechischen und römischen Zivilisationen, die Teutonen, Wikinger und andere barbarische Völker, die zu dieser Zeit in Südeuropa lebten, waren polytheistische Heiden. Aus diesem Grund blieben diesen Gemeinschaften moralische Kriterien fremd. Gewalttätigkeit und Wildheit wurden als lobenswert betrachtet; Homosexualität und Ehebruch waren weit verbreitet. (Der wichtigste historische Repräsentant der indoeuropäischen Zivilisation war das römische Reich, und wir dürfen nicht vergessen, dass es eine unzivilisierte Gesellschaft war, die sich daran erfreute, zuzusehen wie Menschen in den Arenen zerrissen wurden).

 

 

Diese Menschen, die Europa beherrschten, lernten den Monotheismus durch Jesus Christus kennen, ein Prophet, der den semitischen Menschen geschickt worden war. Die Botschaft von Jesus, der den Kindern Israels als ein Prophet gesandt wurde, verbreitete sich im Verlauf der Zeit in Europa und alle ehemals heidnischen Völker nahmen schrittweise das Christentum an.

 

 






Nietzsche war ein Antisemit, er befürwortete die heidnische Kultur der Gewalttätigkeit und verabscheute die theistischen Religionen.





Aber im 18. und 19. Jahrhundert machte sich eine merkwürdige Gedankenströmung in Europa breit - der Neo-Paganismus. Er ging einher mit der Schwächung des Christentums und dem Wachstum von Ideologien und Philosophien, die die Zurückweisung der Religion förderten. Die Führer dieser Bewegung behaupteten, dass europäische Gesellschaften das Christentum zurückweisen und zum alten heidnischen Glauben zurückkehren sollten. Nach Ansicht der Anhänger des Neo-Paganismus war die Art und Weise, wie die europäischen Gesellschaften die Moral in der alten, paganischen Zeit verstanden haben, besser als die Moral, die sie annahmen, als sie das Christentum übernahmen (eine demütige, mitleidsvolle, friedliebende und religiöse Moral).

 

 

Einer der wichtigsten Repräsentanten dieser Tendenz ist auch gleichzeitig einer der größten Theoretiker des Faschismus - Friedrich Nietzsche. Er hasste das Christentum; er glaubte, dass es den kriegerischen Geist der Deutschen zerstört hat.

 

 

Die Anhänger des Neo-Paganismus waren feindselig eingestellt gegen das Christentum; gleichzeitig erfüllte sie großer Hass auf das Judentum, das sie als die Quelle des Christentums ansahen. In der Tat sahen sie das Christentum als die weltweite Verbreitung der jüdischen Ideen an und interpretierten es als eine Art jüdischer Plot.

 

 

So schürte dieser Neo-Paganismus, einerseits Feindseligkeit gegen die Religion und brachte andererseits den Faschismus und Antisemitismus hervor. Besonders wenn wir die Grundlagen der nazistischen Ideologie betrachten, ist klar zu erkennen, dass Hitler und seine Anhänger tatsächlich heidnisch waren.

 

 

Der Nazismus: Der Paganismus des 20. Jahrhunderts

 

 

Eine der größten Rollen in der Entwicklung der nazistischen Ideologie wurde von einem Denker mit Namen Jorg Lanz von Liebenfels gespielt. Lanz war ein glühender Anhänger des Neo-Paganismus. Er war der erste, der in alten Quellen das Hakenkreuz gefunden hat, das später das Symbol der Nationalsozialistischen Partei wurde. Der Ordo Novi Templi (die Ordnung des neuen Tempels), eine von Lanz gegründet Organisation, widmete sich der Wiedergeburt des Paganismus. Lanz verkündete offen, dass er Wotan anbete, den angeblichen "Krieggott" der alten deutschen Volksstämme. Er war davon überzeugt, dass die Anbetung von Wotan die wahre Religion der Deutschen Menschen ist und dass die Deutschen nur gerettet werden könnten, indem sie zu dieser Religion zurückkehrten.

 

 





Die Nazis waren Neo-Paganen, die versuchten, die deutsche Gesellschaft in einen heidnischen Barbarismus zu verwandeln. Aus diesem Grund sind sie gegen Juden und anderen heilige Religionen eingestellt.




Die nazistische Ideologie folgte dem Weg, der für sie von Lanz und anderen Anhängern des Neo-Paganismus vorbereitet wurde. Einer der wichtigsten nazistischen Ideologen, Alfred Rosenberg, war der Auffassung, dass das Christentum nicht die geistige Energie zur Verfügung stellen könne, die das neue Deutschland benötigte, das von Hitler geformt wurde, und er erklärte öffentlich, dass die deutschen Menschen zu ihrer alten heidnischen Religion zurückkehren müssten. Den Gedanken Rosenbergs folgend sollten mit der Machtübernahme der Nazis, religiöse Symbole aus den Kirchen entfernt und durch das Hakenkreuz, ein Exemplar von Hitlers Buch "Mein Kampf" und ein Schwert ersetzt werden, welche die Unbesiegbarkeit Deutschlands symbolisierten. Hitler übernahm die Ansichten von Rosenberg, führte diese sogenannte neue Theorie der deutschen Religion jedoch nicht durch, weil er mit heftigen Gegenreaktionen rechnete. 1

 

 

Dennoch wurden während des Nazi-Regimes einige wichtige Programmpunkte des Neo-Paganismus in die Tat umgesetzt. Kurz nachdem Hitler an die Macht gekommen war, wurden die Feier- und Festtage des Christentums langsam verdrängt und statt dessen Feiertage des heidnischen Glaubens eingeführt. An den Hochzeiten wurden Eide auf eingebildete Götter wie "Mutter Erde" und "Vater Himmel" geschworen. 1935 wurde den Schülern verboten, in den Schulen christliche Gebete aufzusagen und später wurde Unterrichte mit jeglichen christlichen Büchern vollständig untersagt.

 

 

Hitler gab einmal seine Einstellung gegenüber dem Christentum zu erkennen, als er kurz und knapp angab, dass die Religion:


...eine organisierte Lüge ist, die vernichtet werden muss. Der Staat muss der absolute Meister sein. Als ich jung war, dachte ich, dass es notwendig wäre, die Religion mit Dynamit zu vernichten. Ich habe seitdem erkannt, dass hier ein wenig Feinfühligkeit angebracht ist. Am Ende wird es nur noch einen altersschwachen Greis auf dem Thron des Heiligen Paulus geben und einige alte Frauen die ihm folgen. Die Jungen und Gesunden sind auf unserer Seite. Unsere Menschen haben erfolgreich gezeigt, wie man ohne diese Religion lebt. Ich habe sechs Abteilungen SS-Männer, die gegen Religion unempfindlich sind. Aber dies verhindert sie nicht, dass sie ruhig und gelassen in den Tod gehen. 2


 

Wie zu erkennen, war der einzige Begriff, den Hitler als notwendig ansah, nur die Anschauung, die Menschen dazu bringt, "mit Mut im Herzen in den Tod gehen." Er fand diese Ansicht in heidnischen Konzepten wie "der deutsche Geist" und "Ehre im Krieg". Er betrachtete die monotheistischen Religionen als Glauben, der "mit der Dynamit zerstört werden muss", aber aus politischen Gründen verhielt er sich gemäßigter.

 

 

Der nazistische Hass gegen die Juden war ein Teil dieser anti-theistischen Ideologie. Nazis, die das Christentum hassten, sahen es als "jüdischen Plot" an. Dass Jesus Christus, ein Prophet aus Israel, von den Deutschen, die sich selbst als die "überlegene Rasse" ansahen, geliebt und verehrt wird, war für sie undenkbar. Für die Nazis dürft nicht ein Prophet israelischer Herkunft, der Führer der Deutschen sein, sondern nur die barbarischen und grausamen Krieger der heidnischen deutschen Kultur.

 

 

Dies ist die eigentliche Wahrheit über den Nazismus und den Antisemitismus im allgemeinen. Heute sind die Führer des Antisemitismus verschiedene neo-nazistische und faschistische Gruppen. Wenn wir sie betrachten, sehen wir sofort, dass jede von ihnen eine anti-religiöse Ideologie hat und das, was sie sagen, auf heidnischen Ideen basiert.

 

 

 

Der Antisemitismus und jede Art von Rassismus sind mit dem Islam unvereinbar

 

 

Die bisher dargelegten Tatsachenmachen folgende klar:

 

 

Der Antisemitismus ist eine anti-religiöse Ideologie, die ihre Wurzeln im Neo-Paganismus hat. Folglich ist es undenkbar, dass ein Muslim den Antisemitismus annimmt oder für diese Ideologie Sympathie empfinden könnte. Die Antisemiten haben keinen Respekt für Abraham, Moses oder David, welche die gesegneten Propheten waren, die von Gott auserwählt wurden, um als Beispiele für die Menschheit zu dienen.

 

Der Antisemitismus und andere Arten des Rassismus (z.B. Vorurteile gegen Schwarze) haben keinen Platz in einer wahren Religion; sie sind Perversionen, die aus verschiedenen Ideologien und dem Aberglauben entstehen.

 

 

Wenn wir den Antisemitismus und andere Formen von Rassismus überprüfen, sehen wir außerdem ganz deutlich, dass sie Ideen und ein Gesellschaftsmodell fördern, die zum moralischen Unterricht des Quran völlig im Widerspruch stehen. So ist z.B. die Wurzel des Antisemitismus Hass, Grausamkeit und Mangel an Mitleid. Ein Antisemit kann so grausam sein, dass er den Mord an jüdischen Mitmenschen unterstützt, ohne zwischen Frauen, Kindern und Alten zu unterscheiden. Die moralischen Unterweisungen des Quran schreiben dagegen jedem Liebe, Mitleid und Gnade vor. Er verlangt von den Muslimen, gerecht gegenüber ihren Feinden zu sein und ihnen zu verzeihen.

 

 

Demgegenüber sind Antisemiten und andere Rassisten gegen das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft oder verschiedenen Glaubens. So stehen z.B. die deutschen Rassisten (Nazis) und die jüdischen Rassisten (Zionisten) den Deutschen und Juden ablehnend gegenüber, mit denen sie zusammenleben; jede Seite wies dieses im Namen ihrer jeweiligen Rasse als Entartung zurück. Im Quran gibt es jedoch nicht die geringste Unterscheidung zwischen Rassen; der Quran rät dazu, dass die Anhänger verschiedener Religionen in der gleichen Gesellschaft in Frieden und Glück zusammenleben.

 

 

 

Der Quran fordert Muslime, Juden und Christen zu einem Zusammenleben in Freundschaft auf

 

 

Die Juden und Christen, die im Quran als "Menschen der Schrift" benannt werden, sind den Muslimen viel näher als den Götzendienern (Heiden oder Atheisten). Die Menschen der Schrift glauben wie die Muslime an einen Gott und sind Seinen Weisungen unterworfen.

 

 

Im Quran gibt es einen bedeutenden Unterschied zwischen den Menschen der Schrift und den Götzendienern. Dieser wird besonders im Bereich des sozialen Lebens hervorgehoben. So wird z.B. über Götzendiener gesagt: "... Siehe, die Götzendiener sind unrein. So lasst sie, nach diesem Jahr, nicht in die Nähe von der unverletzlichen Moschee (Almasdschidil-haram) kommen!..." (Sure at-Tauba: 28) Die Götzendiener sind Menschen, die kein göttliches Gesetz kennen, keine moralischen Gebote haben und jede Art eigensinniger Handlung ohne Zögern durchzuführen bereit sind.

 

 

Aber die Menschen der Schrift, vertrauen auf die Offenbarungen Allahs, haben moralische Gebote und wissen, was erlaubt ist und was nicht. Aus diesem Grund, wenn eine Person der Völker der Schrift Nahrung zubereitet, ist es Muslimen erlaubt, diese zu essen. In gleicher Weise ist es einem muslimischen Mann erlaubt, eine Frau unter den Menschen der Schrift auszuwählen und zu heiraten. Hierzu erließ Allah das folgende Gebot:

 

 

Heute sind euch alle guten Dinge erlaubt. Auch die Speise derer, denen die Schrift gegeben wurde, ist euch erlaubt, so wie euere Speisen ihnen erlaubt sind. Und (erlaubt sind euch zu heiraten) tugendhafte Frauen, die gläubig sind, und tugendhafte Frauen von denen, welchen die Schrift vor euch gegeben wurde, sofern ihr ihnen ihr Brautgeld gegeben habt und tugendhaft mit ihnen lebt, ohne Unzucht, und keine Geliebten nehmt. Wer den Glauben verleugnet, dessen Werk ist fruchtlos, und im Jenseits ist er einer der verlorenen. (Sure al-Mâ'ida: 5)

 

 

Diese Weisungen zeigen, dass als Folge der Heirat eines Muslims mit einer Frau der Menschen der Schrift Verwandtschaft hergestellt werden kann und dass jede Seite eine Einladung zu einer Mahlzeit annehmen kann. Diese sind die Grundlagen, die die Errichtung gerechter menschlicher Beziehungen und eines glücklichen gemeinschaftlichen Lebens sicherstellen werden. Da der Quran diese gerechte und tolerante Haltung vorschreibt, ist es undenkbar, dass ein Muslim eine entgegengesetzte Ansicht vertreten könnte.

 

 

 

Klöster, Kirchen und Synagogen müssen respektiert werden

 

 





Tempel, die Respekt verdienen: Eine Kirche...




Eine weitere wichtige Tatsache, die wir aus dem Quran lernen, ist, dass Muslime die jüdischen und christlichen Orte der Anbetung respektieren müssen. Im Quran werden als Orte der Anbetung der Menschen der Schrift, z.B. Klöster, Kirchen und Synagogen, erwähnt, die von Gott geschützt werden.

 

....Und hätte Allah nicht die einen Menschen durch die anderen abgewehrt, wären (viele) Klöster, Kirchen, Synagogen und Moscheen, in denen Allahs Name häufig gedacht wird, bestimmt zerstört worden. Und wer Ihm helfen will, dem hilft gewiss auch Allah; denn Allah ist stark und mächtig. (Sure al-Hadsch: 40)

 

 

Dieser Vers zeigt jedem Muslim wie wichtig Respekt und Schutz der heiligen Orte der Menschen der Schrift sind.

 

 





... und eine Synagoge.




In der Tat befiehlt Allah im Quran den Muslimen, keine Feindschaft gegenüber den Menschen zu hegen. In vielen Versen wird Freundschaft sogar mit Götzendienern empfohlen. Allah fordert selbst gegenüber Götzendienern, die im Krieg mit den Muslimen stehen, das folgende Verhalten: "Und wenn einer der Götzendiener bei dir Zuflucht sucht, dann gewähre ihm Zuflucht, damit er Allahs Wort vernimmt. Dann lass ihn den Ort erreichen, an dem er sich sicher fühlt." (Sure at-Tauba: 6)

 

 

Die Juden und Christen sind den Muslimen jedoch viel näher als Götzendiener. Jede dieser Religionen hat ihr Buch, d.h. sie sind abhängig von einem Buch, das von Allah herab gesandt wurde. Sie wissen, was Recht und was Unrecht, was erlaubt ist und was nicht. Sie wissen, dass sie gegenüber Allah Rechenschaft ablegen müssen und sie lieben und verehren ihre Propheten.

Dieses zeigt, dass die Muslime und die Menschen der Schrift leicht zusammenleben können.

 

 

 

Zusammenfassung

 

Eins der grundlegenden Kriterien, unter denen ein Muslim die Welt betrachtet, ist Gerechtigkeit. Gleichgültig, wem er sich widersetzen muss, darf er nicht von der Gerechtigkeit abweichen. Er lässt sich nicht von seinen Gefühlen leiten, sondern von seinem Gewissen. Er hält Abstand zum Fanatismus und der Frömmelei und trifft seine Entscheidungen weise.

 

 

Was Allah uns im Quran über verschiedene Völker und ihren verschiedenen Glauben erklärt, ist eindeutig:

 

 

1. Die Moral des Quran schließt jede Art des Rassismus aus.

 

 

2. Es wird im Quran eine tolerante und freundliche Haltung gegenüber anderen Religionen gefordert, solange sie dem Islam oder den Muslimen gegenüber keine Feindseligkeit zeigen.

 

 

 

Es ist offensichtlich, dass die Juden viele Fehler begangen haben, auf die der Quran aufmerksam macht, die der Quran kritisiert und vor denen er warnt. Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die heute von Israel verübt werden, sind weithin bekannt, aber all dies darf nicht dazu führen, dass die Muslime Feindseligkeit gegen die Juden empfinden. Für die Verbrechen, die von einer Gruppe der Juden auf Grund ihrer zionistischen Ideologie begangen werden, kann niemals das Judentum oder das jüdische Volk verantwortlich gemacht werden.

 

 

Unser Wunsch ist, dass eine Welt errichtet wird, in der Menschen unterschiedlicher Rasse und unterschiedlichen Glaubens in Frieden zusammenleben können und in der jeder jeden respektiert.

 

 

 

 

 




 

1- Michael Howard, The Occult Conspiracy: The Secret History of Mystics, Templars, Masons and Occult Societies, 1.b., London: Rider, 1989, S. 130
2- Hitler, A., Hitler's Secret Conversations 1941-1944, With an introductory essay on The Mind of Adolf Hitler by H.R. Trevor-Roper, Farrar, Straus and Young, New York, S. 117

Desktop View