Harun Yahya

Ein Fest, welches den Test der Zeit besteht...

Ein weiterer schöner Ramadan ist vorbei. Nach einem Monat der Selbsteinschränkung, der süßen erheiternden Fasten Mahlzeiten, leckeren Speisen und Feierlichkeiten, ist das glorreiche Ramadan-Fest nun gekommen, um diesen Fastenmonat ein großartiges Ende zu setzen. Mehr als 1,6 Milliarden Muslime von Osten nach Westen, werden am Ramadan-Fest mit Freude vor Sonnenaufgang aufwachen, sich in Moscheen versammeln, um Gott zu danken und eine dreitägige glückliche Feiern zu beginnen. Kinder werden ihre neuesten Kleider anziehen um mit ihren Eltern Familienbesuche zu leisten. In jedem besuchten Haus werden leckere Süßigkeiten bereit stehen und die Kinder werden eilen, um „Taschengeld“ von jedem Erwachsenen zu bekommen, dem sie ein Handkuss geben. Die Gemeinden organisieren Aktivitäten, Feiern und Gastfeste für Tausende Menschen.

Es ist natürlich, das Länder in ihren Festen unterschiedliche Sitten und Bräuche haben und diese Unterschiede schmeckt man auch. Palästinenser lieben Kekse mit Mandel- und Pinienkerne, während Muslime aus Bangladesch, Iran, Pakistan und Indien süße Fadennudeln lieben, die auch als Seviyan bekannt sind. Die Türken lieben ihre Baklava, aber machen auch kein Halt vor anderen traditionellen Süßigkeiten, die fast unendlich in ihrer Vielfalt sind. Die Bahrainis bereiten ihren Liebsten Halwa vor. Halwa ist eine besondere Kombination aus Maisstärke, Safran, Zucker, Nüssen, Rosenwasser und Ghee. Damit kann ihre Feier mit ihrer Familie und ihren Freunden beginnen. Der Charakter dieses Festivals, dass Liebe und Brüderlichkeit fördert beinhaltet auch, das Speisen auf schönem Geschirr vorbereitet und jedem in der Gemeinschaft präsentiert werden. Doch in einer ruhigen Minute und auf eine subtile Weise, arbeiten die Menschen daran, um die Bedürfnisse der weniger privilegierten zu erfüllen und stellen sicher, dass jeder das Fest mit voller Freude verbringt.

In der Zwischenzeit, frisch von Familienbesuchen zurückgekehrt, beginnen die Kinder an jeder Tür in der Nachbarschaft zu klopfen, um entweder Süßigkeiten oder Taschengeld zu bekommen. Egal wie sehr sich Dinge ändern, die schöne Atmosphäre vom Ramadan-Fest bleibt immer gleich. Trotz der vergangenen Jahrhunderte und Generationen, trotz der wechselnden Städte und Gesichter, die Süße und Wärme des Ramadan und dessen Festes haben die Prüfung der Zeit und die Entfremdung des „modernen Lebens“, bestanden.

Der Ramadan und das Ramadan-Fest, halfen die Bunde wiederherzustellen, die durch jahrelange Entfremdung durch das Internet und Fernsehen, geschwächt wurden. Für drei Tage werden Familien und Freunde besucht, alte Streitigkeiten werden vergessen und Arme Menschen bekommen zusätzliche Aufmerksamkeit. Doch während wir den schönen Geist vom Ramadan-Fest (Eid Al Fitr) feiern und genießen, werden wir ganz sicher an unsere Brüder und Schwestern in verschiedenen Teilen der islamischen Welt nachdenken, für sie beten und dafür arbeiten, damit sie das Fest auch genießen können. Denn in Syrien, Afghanistan, Myanmar, Jemen, Irak und vielen anderen Regionen werden Muslime statt dem Fest, mit Tod, Verletzungen, Bomben und Zwangsdeportationen konfrontiert. Gott will, dass Muslime vereint sind und sich gegenseitig lieben. Er warnt uns, dass wenn wir das nicht tun, Unheil und Leid in der Welt unvermeidlich sein werden. Aus diesem Grund ist es entscheidend, dass jeder Moslem sich verpflichtet fühlt, dass Liebe und Brüderlichkeit, weltweit verbreitet wird. Lasst uns alle gemeinsam dafür beten, dass dieses Ramadan-Fest (Eid Al Fitr) ein Schritt in Richtung Frieden sein wird, was unsere Welt so dringend braucht.

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Das war Herr Adnan Oktar’s Artikel in der Zeitung Golf Daily News.

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