Harun Yahya

UNTERGEGANGENE VĂ–LKER



Kam denn zu ihnen nicht die Kunde von denen, die vor ihnen lebten? Vom Volke des Noah, der Ad, der Thamud und vom Volke Abrahams und den Bewohnern Madyans und der zusammengestürzten (Städte)? Es kamen ihre Gesandten mit deutlichen Zeichen zu ihnen, und Allah wollte ihnen kein Unrecht tun, doch sie taten sich selber Unrecht. (Qur’an, 9:70)



FRÜHERE GENERATIONEN

Die große Pyramide, Ägypten, 2600 v.Chr.
Stonehenge, England, 2000 v.Chr.
Angkor Wat, Kambodscha, 1150 n.Chr.
Machu Picchu, Peru, 1470 n.Chr.

Was Sie hier sehen, sind die imposanten Reste alter Zivilisationen.

Im Verlauf der Weltgeschichte sind viele Zivilisationen herangewachsen, haben eine bestimmte Zeit geherrscht und verschwanden wieder, als ihre Zeit gekommen war.

Die Kunstfertigkeit, die manche von ihnen erreicht haben, überrascht uns noch heute.

Doch diese Zivilisationen, die vielleicht den heutigen Stand der mathematischen, astronomischen, medizinischen und architektonischen Kenntnisse erreicht oder sogar übertroffen haben, existieren nicht mehr.

Das Wissen, das sie hatten, der unglaubliche Reichtum, den sie erlangt hatten, ihre beeindruckenden Paläste und Tempel stehen nun leer und sind verfallen.

Trotz all ihrer Macht und ihres Reichtums verschwanden sie vom Angesicht der Erde.

Wir wissen heute, dass manche von ihnen durch schreckliche Katastrophen vernichtet wurden.

In diesem Film werden wir untersuchen, was ihnen geschah.

Wir werden auch sehen, inwiefern diese Ereignisse heilige Strafen waren, von denen im Qur’an berichtet wird.

Wir werden sehen, dass die betreffenden Völker vernichtet wurden wegen ihrer Exzesse und weil sie gegen Gott rebelliert haben.

Archäologische Funde liefern den Beweis dafür.




DAS VOLK VON LOT



Auch das Volk Lots nahm die Warnung leicht. Da sandten Wir einen Steinregen gegen sie. Lots Haus aber erretteten Wir im Morgengrauen. Qur'an, 54:33-34)

Anatolien, die Ebenen Mesopotamiens, die arabische Halbinsel und der afrikanische Kontinent sind seit Anbeginn der Zeiten Zeugen der Geburt der unterschiedlichsten Zivilisationen.

Gott sandte während der gesamten Geschichte Botschafter zu ihnen und rief sie auf Seinen Weg.

Die Völker, die sich weigerten, den Gesandten zu glauben oder die versuchten, sie zu verbannen oder zu töten, wurden alle vernichtet...

Eine dieser Zivilisationen lebte dort, wo sich heute der Staat Israel befindet. Dieses Volk, dass an den Ufern des Toten Meeres lebte, war das Volk von Lot.

Nach dem Qur’an war Homosexualität so weit verbreitet wie nie zuvor unter dem Volk, dem Lot als Prophet gesandt worden war.



(Damals) als ihr Bruder Lot zu ihnen sprach: "Wollt ihr denn nicht gottesfürchtig sein?. Seht, ich bin euch ein treuer Gesandter. So fürchtet Allah und gehorcht mir! Und ich verlange dafür keinen Lohn von euch. Seht, mein Lohn ist allein bei dem Herrn der Welten. Nähert ihr euch ausgerechnet Männern. Und haltet euch von den Frauen fern, die euer Herr für euch geschaffen hat? Aber nein! Ihr seid ein hemmungsloses Volk!" (Qur’an, 26:161-166)

Als Lot sie beschwor, von ihren Perversionen abzulassen und ihnen Gottes Gebote brachte, wiesen sie ihn zurück, bestritten dass er ein Prophet sei und fuhren mit ihrem perversen Leben fort.

Für dieses Verhalten wurden sie in einer schrecklichen Katastrophe vernichtet.

Betrachten wir nun die durch die Archäologie gelieferten Beweise über dieses Volk, die vor kurzem ausgegraben wurden und über die der Qur’an berichtet.

Die Torah, das heilige Buch der Juden beschreibt dies in derselben Weise wie der Qur’an.

Nach der Torah war die Stadt, in der diese abnormen Menschen lebten, Sodom.

Archäologische Funde zeigen, dass die Stadt in der Nähe des Toten Meeres an der heutigen israelisch-jordanischen Grenze gelegen hat.

Archäologen, die in dieser Gegend arbeiteten, gruben Beweise einer schrecklichen Katastrophe aus. Die an menschlichen Skeletten gefundenen Verletzungen deuten auf ein starkes Erdbeben hin.

Dem Qur’an zufolge kamen Engel zu Lot und warnten Ihn in der Nacht vor der Katastrophe:



Sie sagten: "O Lot! Wir sind Sendboten deines Herrn: Sie können dir nichts anhaben! Doch mache dich mit deiner Familie auf, solange es noch Nacht ist, und keiner von euch blicke zurück! Nur deine Frau - sie wird treffen, was die anderen trifft. Siehe, was ihnen angedroht ist, (erfüllt sich) am Morgen. Ist der Morgen nicht schon nahe?" Und als Unser Befehl ergangen war, kehrten Wir in dieser (Stadt) das Oberste zuunterst und ließen auf sie Backsteine hageldicht niederregnen, gekennzeichnet von deinem Herrn. Und sie ist Frevlern niemals fern. (Qur’an, 11:81-83)

Der Ausdruck “das Oberste zuunterst kehren“ bezieht sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf ein mächtiges Erdbeben, dass die Region in Trümmer legte.

Die BBC berichtete unter dem Titel „Wissenschaftler enthüllen Sodom’s feuriges Ende“, dass der britische Geologe Graham Harris einer der Wissenschaftler gewesen sei, der stichhaltige Beweise zu diesem Thema gefunden hat.

Nach Dr. Harris lag Sodom am Ufer des Toten Meeres und trieb in der Region Handel mit Teer. Zu jener Zeit benutzte man Teer, um Schiffe abzudichten und als „Mörtel“ am Bau.

Doch die Siedlung war auf sehr unsicherem Grund errichtet. Es war genau der Punkt zweier aufeinandertreffender tektonischer Platten, die sich in entgegengesetzte Richtungen bewegten.
Es war ein Erdbebengebiet!

Die Lava- und Basaltschichten, auf die man während der Ausgrabungen gestoßen war, bewiesen, dass es hier einen Vulkanausbruch und ein Erdbeben  gegeben hatte.

Das Ereignis, das im Qur’an mit den Worten „und es regnete Steine aus hart gebranntem Lehm auf sie herab“ beschrieben wird, war aller Wahrscheinlichkeit nach eine vulkanische Eruption.

Das Ereignis, dass in demselben Vers mit den Worten „Als unser Befehl erging, kehrten wir ihre Städte von unten nach oben“ beschrieben wird, kann sich sehr wohl auf die durch ein Erdbeben angerichtete Zerstörung beziehen.

Unter den Ufern des Toten Meeres befinden sich riesige entzündliche Methangas-Vorkommen. Das Erdbeben würde Methangas freigesetzt und entzündet haben.

Der Untergrund hätte sich in Treibsand verwandelt und ein massiver Erdrutsch hätte die Stadt ins Meer gerissen.

Eine Reihe an der Cambridge Universität durchgeführter wissenschaftlicher Experimente bestätigt diese Theorie. Wissenschaftler bauten im Labor eine Nachbildung der Region, in der Lot’s Volk gesiedelt hatte, und simulierten ein Erdbeben. Wie erwartet wurde das Gebiet überflutet und die Miniaturhäuser wurden begraben.

Diese archäologischen und experimentellen Entdeckungen offenbaren eine wichtige Tatsache: Das im Qur’an erwähnte Volk von Lot hat tatsächlich in der Vergangenheit gelebt und wurde für seine Perversionen durch eine von Gott gesandte Katastrophe bestraft. Alle Beweise für diese Katastrophe liegen heute auf dem Tisch und stimmen vollständig mit dem Bericht aus dem Qur’an überein. Wieder einmal ist der Beweis erbracht, dass der Qur’an das originale Wort Gottes ist.



Da erfasste sie der Schrei bei Sonnenaufgang, und Wir kehrten (in ihrer Stadt) das Oberste zu unterst und ließen Steine aus gebranntem Ton auf sie niederregnen. Hierin sind wahrlich Zeichen für die Einsichtigen! (Qur’an, 15:73-75)




DAS ENDE VON POMPEJI

Der Vesuv ist ein Symbol Italiens, insbesondere der Stadt Neapel.

Der Vulkan wird auch der “Berg des Unglücks” genannt.

Dafür gibt es einen guten Grund: Eine Stadt an seinem Hang erlitt eine ähnliche Katastrophe wie Sodom.

Der Name der Stadt, die wegen ihrer Rebellion gegen Gott und wegen ihrer Perversionen zerstört wurde, war Pompeji.

Diese Bilder zeigen, was einst die belebteste Straße Pompejis gewesen ist.

Die Stadt war ein Ferienort der „High Society“ des römischen Reiches und ein Symbol des Reichtums. Die Archtitektur der Häuser war beeindruckend.

Die Menschen in Pompeji waren sehr reich.

Doch anstatt Gott für ihren Reichtum zu danken, wurden sie zu einem Volk von Frevlern und gaben sich Ausschweifungen hin; so wurde die Stadt zu einer Lasterhöhle.

Pompeji war bestens bekannt für zwei Dinge.

Das eine waren die Gladiatorenkämpfe, die einzig zum Amusement der Reichen organisiert wurden. Das grausame Spektakel hatte nur eine Regel: Kämpfen bis zum Tod...

Die zweitgrößte Arena des Reiches nach dem Kolosseum in Rom war die von Pompeji.

In den frühen Jahren der Christenheit starben zahllose Menschen in dieser Arena, der einzige Grund war, dass sie an Gott glaubten.

Diese unglaubliche Grausamkeit wurde zur beliebtesten Form der Unterhaltung für die Menschen von Pompeji, deren Gewissen degeneriert und abgestorben war.

Das zweite Hauptmerkmal von Pompeji war, dass es System der Sklaverei, dass im gesamten römischen Reich eingeführt war, am rücksichtslosesten umsetzte.

Für einen Sklaven, der einem Befehl nicht gehorchte, gab es nur ein Ende...

Sie wurden als wertlose Objekte behandelt, gekauft für Geld...

Doch die wirkliche Unterdrückung der Sklaven durch die Adligen von Pompeji bestand in etwas anderem: Sie wurden zur Prostitution gezwungen! Die perversen homosexuellen Beziehungen unter den Adligen endeten mit der Vergewaltigung von Sklaven, nicht älter als Kinder...

Kurz, ihr Reichtum hatte die Menschen von Pompeji degenerieren lassen und sie in einem Morast aus Perversion und Irrwegen geführt.

Sie hatten keine Ahnung was ihnen bevorstand…

Die Katastrophe war so furchtbar, dass diese große Marmorbadewanne in die gegenüberliegende Wand geschmettert wurde und dort eine tiefe Einkerbungen hinterließ.

In einem einzigen Augenblick hatte die Lava Pompeji von der Erde vertilgt.

Für die nächsten 2000 Jahre blieb die Katastrophe unter dem Erdboden verborgen...

Im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts begannen Archäologen, die Überreste unter Tonnen vulkanischen Gesteins auszugraben. Was Sie entdeckten, war ein Stück 2000 Jahre alter Geschichte, völlig unverdorben.

Das Desaster hatte die Menschen von Pompeji so plötzlich getroffen, dass alles so erhalten war, wie es 2000 Jahre zuvor gewesen war. Als wenn die Zeit stillgestanden hätte.

Trotz des schrecklichen Ausbruchs des Vesuvs war niemand geflohen, sondern wurde dort wo er stand, in Stein verwandelt.

Die Gesichter und sogar die Zähne mancher dieser Leichen waren vollständig erhalten, Was sie fast alle gemeinsam hatten, war der Ausdruck von Überraschung und Horror...

Eine Familie wurde beim gemeinsamen Essen versteinert. Sogar das essen auf dem Tisch ist erhalten geblieben.
Die außergewöhnlichste Seite dieser Tragödie aber ist: Warum warteten tausende Menschen nichts sehend und hörend darauf, dass der Tod sie holte?

Das Ausmaß der Katastrophe zeigt, dass die Zerstörung Pompejis sehr den Erzählungen von Zerstörungen im Qur’an ähnelt. Wenn solche Ereignisse im Qur’an beschrieben werden, wird offenbart, wie die Menschen immer in einem einzigen Augenblick niedergestreckt werden, dort wo sie standen:



Da erfasste sie der Schrei bei Sonnenaufgang. (Qur’an, 36:29)

Wir ließen einen einzigen Schrei gegen sie ergehen, und schon waren sie wie brüchiges Stroh. (Qur’an, 54:31)



DAS VOLK VON AD


Und was die Ad anlangt, so kamen sie durch einen eisigen Sturmwind um, welchen Er sieben Nächte und acht Tage lang gegen sie wüten ließ. Damals hättest du das Volk dort niedergestreckt sehen können wie hohle Palmenstrünke. Siehst du etwa einen von ihnen übrig? (Qur’an, 69:6-8)

Die Geschichte der arabischen Halbinsel reicht sehr weit zurück. Zahllose Legenden der in der Wüste lebenden Beduinen sind uns bis heute überliefert...

Eine dieser Legenden spricht von einer Stadt inmitten der Sanddünen der Wüste. Trotz der lebensfeindlichen Umgebung war die Stadt reich und produktiv. Die Einwohner dieser Stadt genossen großen Wohlstand.

Doch der Legende nach begingen die Menschen dieser Stadt eine große Sünde und erlitten eine schlimme Bestrafung dafür. Ein furchtbarer Sandsturm löschte sie aus, ganz so, als ob sie nie existiert hätten.

Archäologische Forschungen in Oman, im Süden der arabischen Halbinsel, haben ergeben, dass das Märchen wahr ist, kein Mythos und dass die in den frühen Quellen erwähnten Menschen das Volk der Ad waren, über das im Qur’an berichtet wird.

Es war der Amateurarchäologe Nicholas Clapp, der die verlorene Stadt entdeckte. Der arabophile Dokumentarfilmer stieß bei seinen Studien der arabischen Geschichte auf ein hochinteressantes Buch.

Der Titel: Arabia Felix, geschrieben 1932 von dem britischen Forscher Bertram Thomas .

Arabia Felix ist der Name, den die Römer dem südlichen Teil der arabischen Halbinsel gegeben hatten und bedeutet „Glückliches Arabien“.

Der Grund für diese Namensgebung war der, dass die Bewohner dieser Region einst als das glücklichste Volk ihrer Zeit galten. Doch warum?

Die Menschen dieser Gegend produzierten und verkauften Weihrauch, ein aromatisches Harz seltener Bäume. Weihrauch war bei den Völkern des Altertums äusserst wertvoll, es wurde als Räuchermittel bei verschiedenen religiösen Zeremonien benutzt und war so wertvoll wie Gold zu jener Zeit.

In seinem Buch hatte Thomas angegeben, er habe die Spuren eines der fraglichen glücklichen Völker gefunden. Es handelte sich um die Stadt, die die Beduinen als „Ubar“ kannten. Auf einer seiner Reisen in diese Region hatten Beduinen ihm einen alten Weg gezeigt, von dem sie sagten, er führe zu einer uralten Stadt namens Ubar. Thomas zeigte sich sehr interessiert daran, der Sache nachzugehen, doch er starb, bevor er seine Nachforschungen zu Ende führen konnte.

Nicholas Clapp studierte Thomas’ Aufzeichnungen und kam zu der Überzeugung, die in dem Buch erwähnte verlorene Stadt müsse existiert haben. Ohne Zeit zu verlieren machte er sich an seine eigenen Nachforschungen.

Clapp brachte die NASA dazu, die Region per Satellit zu kartographieren. Auf den aus dem Weltraum aufgenommenen Photos erschien eine ganze Anzahl von Routen, die vom Boden aus mit dem bloßen Auge nicht wahrgenommen werden können. Clapp verglich diese Photos mit den alten Landkarten und fand, was er erwartet hatte. Die in den Karten eingezeichneten Wege waren dieselben, wie die auf den Photos aus dem Weltraum. Wo diese Wege zusammenliefen, befand sich eine große Fläche, die man als altertümliche Siedlung erkannte.

Für Nicholas Clapp war die Zeit gekommen, selbst dorthin zu reisen...

Es war eine lange Reise voller Abenteuer... Obwohl der Einsatz modernster Technologie in den endlosen Sanddünen von Zeit zu Zeit hilfreich war, war sie manchmal völlig nutzlos in dieser wilden Gegend.

Clapp und sein Team erreichten die historischen Überreste, von denen sie hofften, es seien jene der Stadt Ubar.
Von dem Moment an, als die Ruinen entdeckt wurden, war klar, dass sie von dem im Qur’an erwähnten Volk der Ad hinterlassen worden waren, es handelte sich um die von ihm erbaute Stadt Iram. Clapp zog bei seinen Untersuchungen auch den Qur’an zu Rate.

Im Qur’an steht über die Stadt Iram gechrieben, sie habe hohe Säulen besessen. Doch das für „Säule“ benutzte arabische Wort bedeutet auch „Turm“. Ein Merkmal der in der im Qur’an beschriebenen Stadt war also, dass sie hohe Türme besessen hatte.

Die Reste dieser großen Türme tauchten während der Ausgrabungen tatsächlich auf. Dank dreidimensionaler Graphik-Technologie konnten die Wissenschaftler sie rekonstruieren.

Dr. Zarins, ein Mitglied des Forschungsteams, das die Ausgrabungen durchführte, sagte, es seien diese Türme, die diese Stadt von anderen archäologischen Funden unterscheide, und er bestätigte, es handele sich um die Stadt Iram, die dem im Qur’an erwähnten Volk der Ad zugeordnet werden könne.



Sahst du nicht, wie dein Herr mit den Ad verfuhr? Mit Iram, der Säulenreichen, der im Land nichts gleich war? Qur’an, 89:6-8)

Die Ad verwarfen (die Botschaft). Wie waren also Meine Strafe und Meine Warnungen? Wahrlich, Wir entsandten einen eisig pfeifenden Wind gegen sie an einem unheilvollen Tag, der die Menschen wie entwurzelte Palmstämme ausriss. (Qur’an, 54:18-20)

Das Volk Ad, dessen Spuren die Archäologen in der Stadt Ubar gefunden hatten, wiesen den Propheten Hud, der ihnen gesandt worden war, zurück, worauf sie von Gott vernichtet wurden.


Und als sie eine Wolke auf ihre Täler zukommen sahen, sagten sie: "Das ist eine Wolke, die uns Regen bringen wird!" - "Nein! Es ist das, was ihr euch herbeigewünscht habt: ein Wind, der eine schmerzliche Strafe mitführt. (Qur'an, 46:24)

Der Vers offenbart, wie die Menschen eine Wolke sahen, die großes Leid über sie bringen würde, dass sie sie jedoch als Regenwolke fehlinterpretierten. Dies ist ein wichtiger Hinweis darauf, was für ein Leid über sie kommen würde: Sandstürme.

Die Wirbelwinde, die den Wüstensand hochwirbeln, sehen aus der Ferne wie Regenwolken aus. Möglicherweise wurde das Volk der Ad dadurch getäuscht und erkannte die Gefahr nicht.

Urbar, das “Atlantis des Sandes” wurde tatsächlich aus einer mehrere Meter dicken Sandschicht ausgegraben.

Wie der Qur’an berichtet, dauerte der Sturm „sieben Nächte und acht Tage“, in denen Tonnen von Sand über der Stadt abgelagert wurden, die die Bevölkerung lebendig begruben.

Der wichtigste Beweis dafür, dass das Volk der Ad durch einen Sandsturm begraben wurde, ist das im Qur’an benutzte Wort “Ahqaf”, das benutzt wird, um den Ort des Volkes der Ad zu lokalisieren. “Ahqaf” bedeutet “Sanddünen” auf arabisch.



Gedenke auch des Bruders der Ad, als er sein Volk bei den Sanddünen warnte - schon vor ihm, aber auch nach ihm gab es Warner - "Dient allein Allah! Ich befürchte für euch wirklich das Strafgericht eines gewaltigen Tages!" (Qur’an, 46:21)

Das zeigt, dass das Volk der Ad in einer Region voller Sanddünen lebte, und so ist es eine natürliche Erklärung, dass die Stadt durch einen Sturm begraben werden konnte.

Die Katastrophe, die über das Volk von Ad in Form eines Sturmes hereinbrach, der die „Menschen fällte wie die hohlen Stümpfe entwurzelter Palmen“, muss die gesamte Bevölkerung in kürzester Zeit vernichtet haben.

Die gesamte Stadt und alles was in ihr war, wurde lebendig unter dem Sand begraben. Die Wüste breitete sind nach der Vernichtung des Volkes der Ad langsam wieder aus und ließ keine Spur von ihm zurück.

Zusammenfassend kann gesagt werden, Dokumente und Archäologie beweisen die Existenz des Vollkes der Ad und der Stadt Iram mit hohen Türmen, wie im Qur’an erwähnt ist und dass sie genau so vernichtet wurden, wie im Qur’an beschrieben. Die die Spuren dieses Volkes wurden aus dem Wüstensand ausgegraben.

Im Qur’an offenbart Gott, dass das Volk der Ad aus Hochmut vom rechten Weg abwich.

Die Völker, die wir untersucht haben, haben alle ähnliche Fehler begangen: Sie rebellierten gegen Gott. Sie nahme sich andere Götter. Sie wurden hochmütig ohne jedes Recht dazu. Und sie wandten sich sexuellen Abnormitäten und Perversionen zu. Und Gott vernichtete sie.

Viele Gesellschaften, die im Verlauf der Geschichte gelebt haben, würden aus ähnlichen Günden zerstört, nur nur die wenigen Beispiele, die wir hier gesehen haben. Gott teilt und dies im Qur’an mit und fordert uns auf, genau darüber nachzudenken. Unsere Aufgabe ist es, aus der Vernichtung dieser Völker zu lernen und uns ihr Schicksal als Warnung dienen zu lassen. Ein Qur’anvers lautet:



Was nun die Ad anbelangt, so waren sie ohne Anlass hochmütig auf Erden und sagten: "Wer hat mehr Macht als wir?" Sahen sie denn nicht, dass Allah, Der sie erschaffen hat, mächtiger ist als sie? Dennoch verwarfen sie Unsere Botschaft. (Qur’an, 41:15)

Wir dürfen niemals vergessen, dass Gott das Individuum oder ein ganzes Volk vernichten kann, wann immer Er will. Er kann belohnen, wen Er will und Segnungen über wen Er will ausschütten. Alle guten und schönen Dinge sind in der Hand Gottes. Die Pflicht des Menschen ist es, Gott ständig für all seinen Segen zu danken und Sein Wohlgefallen zu suchen. Gott ruft die Menschen in einem anderen Qur’anvers auf:


Schon vor euch hat sich vieles ereignet. So durchwandert die Erde und seht, wie das Ende derer war, welche (die Wahrheit) der Lüge ziehen. Dies (der Quran) ist eine Klarlegung für die Menschen und eine Rechtleitung und eine Ermahnung für die Gottesfürchtigen. (Qur'an, 3:137-138)



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