Harun Yahya

Das Unbekannte in der Beziehung zwischen der Türkei, Kobani und den Kurden



Die Entwicklungen in der Türkei, während den Gezi-Park Aktionen, auch als am 17. Dezember die Behauptungen zum Amtsvergehen kamen, wurden von einigen der ausländischen Pressen falsch verstanden. Die Ereignisse wurden von der USA und vom Nahen Osten unterschiedlich gesehen; von den Linken und Imperialisten unterschiedlich kommentiert. Sofort versuchen alle die Ereignisse zu verstehen, doch ziehen Ergebnisse wie Informationsverschmutzungen und Desinformationen, Feindseligkeit, Zorn, Rebellion. Die Rede ist von Desinformation, welche in den Ereignissen denen die Türkei begegnete, sich erneut zeigt. Und diese Situation bringt der Türkei, dem Nahen Osten und den Kurden neue Schwierigkeiten.

Aus diesem Grund muss man auf ein paar wichtige Punkte ein Licht halten:

Nach der schweren Niederlage der PYD Militanten, welche ein Arm der Terrororganisation PKK ist, gegen die IS in der Gegend Kobani, in Syrien, wurde die Türkei das Zielland. Als ob sich Kobani innerhalb den türkischen Grenzen befindet oder der Angriff von der Türkei gekommen ist, begann seitens PKK- Anhängern bedrohliche Stimmen gegen die Regierung zu steigen. Das Interessanteste an der Sache ist, dass die Türkei die PKK Kämpfer in Syrien nicht bewaffnete und aus dem Grund beschuldigt wurde. Als ob die PKK in der Geschichte der Türkischen Republik nicht der schwierigste Gegner wäre, wollten sie die Waffenhilfe der Türkei. Die Ausrede der in dieser Woche stattgefundenen und in dem mehr als 20 Leute gestorbenen Straßenkonflikte war genau dies.

Nun kommen wir zu den Unbekannten:

PKK ist fest entschlossen, die Türkei zu spalten und ist deshalb eine leninistische Terrororganisation, die die türkischen Soldaten die letzten 30 Jahre immer meuchlerisch von hinten erschießt. Seit der Geschichte der türkischen Republik ist sie mit dem Terror in den Städten und wie es im Leninismus erwünscht ist, mit den Gewaltaktionen berühmt. Sogar die demokratischen Proteste wurden für ihre eigenen Gewaltaktionen als Mittel verwendet. Eines der wichtigsten Beispiele davon sind die Gezi-Proteste. Dass die friedlich vorgemachten sich zu Gewaltaktionen veränderte, passierte durch die Ankündigung der PKK, Taksim Platz sei ein befreiter Gemeinschaftsbereich. Unruhen sind eine Methode, die PKK mit jeder Gelegenheit in der Türkei anwendet.

Über die IS ist die Türkei mit verschiedenen Lösungsprojekten aktiv. Jedoch ist für die Türkei im Moment die tatsächliche Bedrohung und Gefahr die PKK. Seit dem Militärputsch 1980 in der Türkei, ist zum ersten Mal das Ausgehverbot entschlossen worden und acht Jahre später sind in Diyarbakir zum ersten Mal die Soldaten auf die Straße gegangen. Nach dem Schrecken der Niederlage in Kobani, zerstört die PKK mutwillig die Straßen der Türkei und tötet Menschen. Die Rache des Misserfolgs in Kobani wollen sie von dem zärtlichen und demokratischen Land, der Türkei, nehmen.

Ausländische Sendungen, sogar manche Türken, verbinden diese aktuellen Ereignisse mit dem nicht Erlauben des Grenzübergangs von Kurden, die mit der Türkei kämpfen wollen. Hier gibt es zwei große Fehler:

Der erste Fehler ist die PKK mit den Kurden gleich zu sehen. Die Kurden sind mit ihrer vornehmenden, ehrlichen, tapferen Art ein berühmter Schmuck der Türkei. In der Geschichte haben die Türken immer mit den Kurden zusammen existiert und waren Geschwister. PKK hingegen, ist eine leninistische Terrororganisation. Sie haben den kurdischen Nationalismus immer als Waffe benutzt, jedoch waren es immer die Kurden, die sie unter Druck gesetzt und beschädigt haben. So waren es wieder die Kurden, dessen Theken in den Demonstrationen diese Woche von der PKK zerstört, die Läden geplündert sind und die seitens der PKK bedroht wurden, damit sie auf die Straßen gehen.

Die Erläuterung des Ministerpräsidenten Davutoglu zu diesem Thema, dass vor zwei Jahren von al-Dschazira die erste kurdische Flüchtlingsgruppe wegen der Unterdrückung der PYD in die Türkei floh, ist wichtig. Allein das bestätigt schon, dass die syrischen Kurden unter der Unterdrückung der PKK leben.

Also ist es nicht das kurdische Volk, das von der Türkei nach Kobani gehen möchte um zu kämpfen, sondern die PKK-Befürworter.

Der zweite Fehler ist, die Behauptung, dass der Übergang zu Kobani von der Türkei verhindert wurde. Dies sollte bekannt sein: Diejenigen, die die Erlaubnis haben nach Kobani zu gehen, sind gegangen, aber durch die Wirkung der schweren Niederlage sind sie wieder in die Türkei geflohen. Die besagte Terrororganisation, flieht andauernd wegen ihren schweren Verlusten von Kobani. Also ist das nur eine Show.

Eine andere Sache, die falsch bekannt ist, ist dass die Türkei den Kurden in Kobani nicht behilflich wäre. Als Erstes befinden sich in Kobani keine Zivilisten. Der Landrat von der Kleinstadt Suruc, Abdullah Ciftci, der unsere syrischen Geschwister bewirtet, hat amtlich erklärt, dass Kobani völlig geleert wurde, kein einziger Zivilist sogar zurückgeblieben ist und dass die Kurden, deren Anzahl genau 187.000 beträgt, in der Türkei bewirtet wird. Den anderen Aussagen vom Herrn Ciftci sollte man auch achtgeben:

"Im Grenzübergang von Mürsitpinar in Suruc wurden bis heute ca. 800 LKWs zur Hilfe geschickt... Der finanzielle Wert dessen ist 25 Millionen türkische Lira. Für die Strom und Wasser Infrastruktur dort wurde die notwendige Unterstützung gegeben."

Diese Aussage stellt offensichtlich klar, dass die Türkei die Kurden mobilisiert.

Die Welt wartet darauf, dass wir diese Mobilisierung für die PKK machen und genau das ist die Quelle der Desinformation. Den größten Gegner der Türkei, also die PKK, zu unterstützen bedeutet, die Katastrophe der ganzen Region in materieller und geistiger Hinsicht. Zu wünschen, dass eine Terrororganisation von der Türkei unterstützt werden soll, die jahrelang unsere Soldaten hinterhältig erschossen haben, die unsere Straßen terrorisiert haben, darauf beharren, die Türkei zu teilen, ist bedeutungsvoll in der Hinsicht zu verstehen, in welch einer Wahrnehmungsstörung sich die Länder der Welt befinden. Warum für Kobani, welches in den Grenzen von Syrien ist, die ganzen Pfeile auf die Türkei andeuten, warum die VN nicht bei diesem Thema aktiv ist, ist ein anderes Thema, welches man bedenken sollte. Einen Bereich zu beaufsichtigen, der außerhalb unserer Grenze liegt, ist eine Ehre für uns. Die Türkei zu unterdrücken, um außerhalb unserer Grenze, eine leninistische Terrororganisation zu bewaffnen, deren Gewähr auf uns gerichtet ist oder ihnen in irgendeiner Weise Unterstützung zu geben, ist eine tiefe Niederlage.

Die Koalitionsstreitkräfte sollten begreifen, dass die PKK als ein Terrorproblem zutreffender ist und sie sollten außerdem wissen, dass sie mit Waffenverstärkungen oder mit Luftangriffen die Niederlage der PKK in Syrien nicht verhindern können. Falls gegen die IS eine Lösung gewünscht wird, muss dafür das Projekt der sicheren Zone, auf der die Türkei mit Beharrlichkeit verweilt, sofort umgesetzt werden. Wie der Ministerpräsident Davutoglu angegeben hat, sollte die Lösung für Syrien auch die Abreise von Esad enthalten. Es ist offensichtlich, dass die westlichen Länder, die das nicht sympathisieren, im Nahen Osten wieder den selben Fehler begehen, wieder Blut fließen lassen und wieder Erfolglos sein werden.

Artikel des Adnan Oktar, der auf News Rescue, The Frontier Post und Arab News veröffentlicht wurde:

http://www.arabnews.com/columns/news/642216

http://newsrescue.com/kobani-pinning-hopes-pkk-dangerous/#axzz3GbrEmItz

http://www.thefrontierpost.com/2014/10/kobani-pinning-hopes-on-pkk-is-dangerous/

Desktop View