Harun Yahya

Die „Grünen Schwefelbakterien“ sind Beweise für die Schöpfung, denn sie haben sich seit 2,3 Milliarden Jahren nicht verändert


In den vergangenen Tagen wurde in den weltweit bekannten Zeitschriften und Zeitungen die Nachricht verbreitet, dass die Grünen Schwefelbakterien welche in den Tiefen der Meere leben, sich seit 2,3 Milliarden Jahren nicht verändert haben. Die Schlagzeilen über diese geheimnisvollen Lebewesen waren unterschiedlich. Einige waren erstaunt und andere wiederum zeigten offen ihre Hilfs- und Fassungslosigkeit in den Überschriften: „Biologen haben in den Tiefen der Meere Grüne Schwefelbakterien entdeckt, die sich seit 2,3 Milliarden Jahren nicht verändert haben“, “Die Bakterien die sich seit 2,3 Milliarden Jahren nicht verändert haben, sind ein Rätsel der Evolution“.

Wir werden in unserem Artikel diesen Beweis für die Schöpfung thematisieren, denn sie widerlegt gleichzeitig die Evolution.

An dieser Nachricht, welche in der Washington Post veröffentlicht wurde ist auffällig, dass die Wissenschaftler folgenden Satz gebraucht haben: „Lebewesen die sich seit 2 Milliarden Jahren nicht verändert haben“. An einigen Stellen haben sie es natürlich versucht zu umschreiben.

„In den Tiefen der Meere, wurde eine Bakterienkolonie entdeckt die sich in einem Zeitraum, wie die halbe Weltgeschichte nicht verändert hat. Obwohl sich alles um diese Tiefseelebewesen herum verändert hat, blieben sie gleich. Dies zeigt dass sie keiner Evolution untersetzt waren. Sie leben heute noch durch die Schwefelumwandlung und wurden an zwei unterschiedlichen Orten entdeckt. Diese Bakterien wurden in Faserform, in einem Schlammfossil westlich von Australien gefunden. Die selben Kolonien welche 1,8 Milliarden Jahre alt sind, wurden auch in den Stränden von Chile und Südafrika entdeckt. Professor Malcolm Walter von der Universität „New South Wales“ sagte folgendes dazu: „Diese Bakterien in den Fossilien sind nahezu dieselben wie die heute in den Meeren lebenden Bakterien. Ihre Form wie auch die chemischen Reaktionen die sie eingehen, sind die selben.“

Wie man sehen kann wird zugegeben, dass diese Schwefelbakterien, die sich seit 2 Milliarden Jahren nicht verändert haben der Beweis dafür sind, dass nie eine Evolution stattgefunden hat. Wobei gleichzeitig mit demagogischen Sprüchen wie „obwohl sich in ihrer Umgebung alles verändert hat“, oder die Verwendung des Wortes „nahezu“ die Tatsachen versucht werden zu vertuschen. In einigen Illustrierten wurde sogar geschrieben, dass auch wenn es keine Evolution gab, es nicht dem Darwinismus widerspricht. Wie man sehen kann, sind das Aussagen, die nicht gegensätzlicher sein können.

Was kann man daraus schließen, wenn es keine Evolution gab?

Die Evolutionstheorie behauptet, dass Lebewesen sich durch Veränderungen bis heute weiterentwickelt hätten. Das bedeutet wenn es keine Veränderungen gab, gab es auch nie einen Evolutionsprozess. Das kann man auch ganz leicht daran erkennen, wenn man die Geschichte der Lebewesen analysiert. Denn unzählige Arten konnten seit Jahrmillionen von Jahren bis heute überleben, ohne sich verändert zu haben. Deshalb werden sie auch von Biologen als „lebendige Fossilien“ beschrieben. Und genauso kann man die 2,3 Milliarden Jahre alten Schwefelbakterien auch als lebendige Fossilien beschreiben, welche die Evolutionstheorie widerlegen. Denn sie haben sich seitdem Ersten Auftreten nie verändert und stellen damit ein Beweis dar, welches man nicht ablehnen kann.

Die Komplexität der Lebewesen kann man nicht mit stufenweiser Entwicklung erklären

Wenn es um die „lebenden Fossilien“ geht sind die Verteidiger der Evolution hilflos. Laut der materialistischem, besser gesagt dem darwinistischen Glauben, müsste „die Natur sich eigenständig und stufenweise erschaffen“ haben. Doch in der Natur ist dafür keinerlei Indiz zu finden. Laut dem evolutionistischen Prinzip, sind die Arten vom primitiven bis hin zum komplexen entwickelt und auch so eingestuft worden. Komplexe Arten und Formen sind plötzlich in Erscheinung getreten und sie gab es auch schon in der präkambrischen Zeit. Reaktionen welche heute in den besten Laborumständen nicht nachgeahmt werden können, konnten bestimmte Algen bereits seit 2,3 Milliarden Jahren. Wie zum Beispiel die Photosynthese. Diese wunderbaren Mikroorganismen sind der Hauptgrund, warum wir heute in unserer Atmosphäre 21% Sauerstoff haben und es auch stabil halten können. In den Tiefen der Meere, wo das Licht nicht hinreicht, haben Bakterien eine andere Energiequelle gefunden: Sulfide.

Warum ist es so wichtig das Bakterien giftiges Schwefel reinigen?

Als unsere Erde vor 4,6 Milliarden Jahren begann sich zu formen, war unsere Atmosphäre voller Schwefel. Dies wurde durch vulkanische Explosionen hervorgerufen. Als sich das Wasser vermehrte und die Ozeane entstanden, hat sich der Schwefel welcher im Wasser sich leicht auflöste schnell abgebaut und somit wurde die Atmosphäre von Schwefel gereinigt. Der hohe Schwefelanteil in den Ozeanen wiederum, wurde durch die chemisch synthetischen Bakterien abgebaut, die sich meist in der Nähe von hydrothermischen Quellen aufhalten und deren Hauptenergielieferant Schwefelwasserstoff ist. Diese speziellen Bakterien die man auch als „grüne Schwefelbakterien“ kennt zersetzen den Schwefel so, dass sie dadurch die nötige Glukose für sich erhalten und gleichzeitig die Meere säubern und somit Lebensräume schaffen.

Die Schwefelbakterien zersetzen den giftigen Schwefelwasserstoff und gehen Reaktionen ein, um die toxische Eigenschaft des H2-S zu neutralisieren. Durch diese hochintelligenten atomaren Reaktionen, welche diese Bakterien eingehen, werden sie selbst nicht vergiftet und erhalten sogar damit die nötige Energie die sie brauchen. Ein Beispiel für diese Reaktion ist die Umwandlung von Schwefelwasserstoff in Sulfate und Wasser. Dieses Ergebnis erhalten sie durch die die Oxidation von Schwefelwasserstoff (H2 S) + Sauerstoff (O2) = Sulfate und Wasser. Diese chemische Reaktion ist lebenswichtig und sorgt für den Erhalt der Lebensräume in den Meeren. Nichts außer diese speziellen Schwefelbakterien, könnte diese Reaktion auslösen.

Proteine können nur in einer vollkommenen Zelle „lebendig“ werden

Schwefelbakterien sind die selben wie vor 2,3 Milliarden Jahren, sie widerlegen damit die Evolutionstheorie. Doch damit ergeben sich neue Fragen, welche die Evolutionisten beantworten müssen. Wie kamen diese Bakterien zu Stande? Weder die Zelle, noch der Baustein Protein, kann mit stufenweiser und zufälliger Entwicklung erklärt werden. Jedes herkömmliche Protein wird in der Zelle durch den Zellmembran in Schutz genommen. Es benötigt ein saures Milieu, welches permanent unter Kontrolle gehalten werden muss. Natürlich muss auch bestimmt werden, welche Aminosäuren sich verketten, dass passiert in der DNA. Diese Codes müssen wiederum von anderen Proteinen gelesen und dechiffriert werden. Anschließend müssen die Aminosäuren mit den Ribosom Proteinen eine feine Verbindung eingehen und zuletzt müssen die Chaperon Proteine die neuen synthetisierten Proteine helfen sich in 3 D Form zu falten. Um solch eine Synthese zu erhalten müssen im Durchschnitt 100 Proteine zusammen arbeiten. Um diese Arbeiten machen zu können brauchen diese Proteine permanent Energie, diese erhalten sie von den Mitochondrien. Das bedeutet, dass die Zelle mit all ihren Organellen zusammen arbeiten muss, ansonsten kann kein anderes Protein erschaffen werden. Diese Bedingung zeigt uns, dass die Lebewesen auf eine wunderbare Art und Weise und plötzlich entstanden sein müssen. Allah braucht nur zu sagen „sei“ und es entsteht sofort.

Darwinistische Behauptungen, die weit entfernt sind von jeglicher Wissenschaft und Realität, können die Tatsache der Schöpfung nicht vertuschen

Das es nie einen Evolutionsprozess gegeben hat, bestätigen die „lebenden Fossilien“. Trotz der widersprüchlichen Aussagen der Darwinisten zeigen uns die Schwefelbakterien, wie auch unzählige weitere Lebewesen die heute als Fossilien zu finden sind, die unendliche hohe Macht Allah´s. Allah hat sie alle in einem Moment erschaffen, es sind Beweise die keine Zweifel zulassen, denn sie überlebten ganze Epochen bis zum heutigen Zeitpunkt.

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