Harun Yahya

Der Nahe Osten braucht mehr denn je Liebe und die Einheit


Heutzutage bleibt nichts geheim. Die Nationen und Menschen sind, durch die rasant entwickelnde Technologie, so nah wie noch nie. Politische Entwicklungen, sowie Katastrophen, Kriege und der Leid in der Welt, spiegelt sich sofort in der Öffentlichkeit wieder. Diese schlimmen Ereignisse berühren die Gewissen der Menschen. Grausamkeit, Ungerechtigkeit, Feindschaft, Wut und Hass lähmt die Gesellschaft. Die Menschen sind hungrig nach Liebe. Die Sehnsucht nach Frieden, Barmherzigkeit, Zuneigung und Mitgefühl ist größer denn je. Die Anstrengung der Menschheit bewegt sich in diese Richtung. Eine dominierende Politik des Friedens und Liebe zu führen ist leicht. Schwer ist in Hass, Feindschaft, Grausamkeit, Leid, Schmerz, Verfolgung und Krieg zu leben.

Die letzten 100 Jahre im Nahen Osten waren voller Kriege, Okkupationen, Terror und Gewallt. Die Imperialistische Mentalität hat 1916 in dem Geheimen Sykes-Picot abkommen die Grenzen im Nahenosten künstlich neu geteilt. Brüder, Verwandte und Gesellschaften, die Jahrhundertelang zusammengelebt haben, wurden unter Zwang getrennt und aufgeteilt. Jedoch war das nicht Alles, die Bodenschätze und die Finanzkraft der Region standen unter einer völlig Ausbeutung. Danach kamen die Diktatoren, die das Land verfinsterten und nahmen den Menschen ihre Freiheit. Weg. Der Stolz der Menschen im Nahen Osten war gebrochen.

Die mit ihren Materialen-und spirituellen Aspekten die reichste Region der Welt, das heilige Land der Propheten die in dieser schönen Region lebten, wurde in eine Hölle verwandelt. Selbstsucht, Egoismus und Lieblosigkeit, lähmte sie und nahm den warmherzigen Menschen dieser Region die Freude und den Frieden. Gewalt und Hass, hat diesen Menschen statt der Freude am Leben ein leidvolles Leben kosten lassen. Einige Stämme, Organisationen und Parteien nutzten ihre Macht in ihren Regionen aus und verletzten die grundlegenden Menschenrechte. Die Regimes bemühten sich nicht um das wohlergehen des Volkes sondern um ihre eigene Herrschaft. Das Geld floss nicht in Bildung, Gesundheit, Soziales leben und Kunst sondern in Waffenrüstung. Weder der Imperialismus, wilder Kapitalismus noch die anderen Politischen Strömungen die den Hass hervorheben haben der Region den Frieden und Wohlergehen gebracht. Die Länder die in die Region kamen haben immer eine Lieblose Politik verfolgt. Die Probleme wurden nicht mit Liebe, Zuneigung, Toleranz und gegenseitigem Verständnis sondern mit Gewalt gelöst.

Allerdings ist das größte Bedürfnis der Region die Liebe. Statt der herablassenden Art, Bedrohungen, Härte, Lieblosigkeit, Hass und Gewalt sollte die Liebe in der Nahost-Politik dominant sein. Die Notwendigkeit der Welt ist die Liebe. Das Bedürfnis des Nahen Ostens ist die Liebe. Auch die Türkei hat die Liebe nötig.

Die türkische Nation liebt die Menschen im Nahen Osten. Das Syrien in Frieden lebt, Irak sich stärkt, Libanon besser wird als früher und Palästina frei und unabhängig wird, wird sehnsüchtig erwartet. Wir wollen, dass in Ägypten und auch in Jemen die Liebe herrscht. Selbstverständlich muss man für diese Wünsche stark sein.

Wenn man von Macht spricht bedeutet dies nicht Armeen, Raketen, Waffen oder auch nicht Materielle Sachen. Die größte Macht der Welt ist eine qualitative Gesellschaft die entschlossen die Liebliche Politik verlangt. Das Geheimnis der Macht ist eine Einheit zu bilden und sich gegen die Herausforderungen und die Angriffe gemeinsam zu wehren. Qualität, Kunst, Einfallsreichtum und die Einheit sind unsere größten Waffen und Reichtum.

Die Länder im Nahen Osten bewegen sich immer mehr der Spaltung zu. Als erstes muss dieses gestoppt werden. Anstatt dieser Logik der Trennung muss die Logik der Einheit in der Region dominieren.

Nach jeder Spaltung kommen neue nicht überquerbare Grenzen hinzu, unüberwindliche Mauern werden gebaut. Minen werden gelegt, Stacheldraht wird gezogen, die Mauern werden höher und gruben werden ausgehoben. Doch was im Nahe Osten erforderlich ist, ist die Abschaffung der Grenzen und durch den Band der Liebe und die Freiheit.

Die Schönheit welche die Einheit mit sich bringt ist so viel. Eine Einheit wie die Europäische Union. Wo man sich frei Bewegen kann ohne Grenzen, jemand der aus Kairo frei und ohne Probleme nach Damaskus, Istanbul und nach Baku reisen kann. Ein Naher Osten in dem jemand der in Beirut Frühstückt in Gaza zu Abend essen kann, der Jerusalem besucht und danach in Frieden nach Jemen reisen kann.


 

Ein Artikel von Adnan Oktar im Arabian Gazette und MBC Times:

http://www.arabiangazette.com/middle-east-needs-love-unity/

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