Harun Yahya

Die Türkei wendet sich nicht vom Westen ab


Die Türkei wendet sich nicht vom Westen ab

In den Artikeln, veröffentlicht in Wall Street Journal und Washington Post, wurde von der USA als Unbehagen empfundene Syrien- Politik der Türkei berichtet und  Hakan Fidan als Nebenfigur nach dem Premierminister Erdogan, als Chefarchitekt dieser Politik, bezeichnet.

Insbesondere mit dem Artikel von David Ignatius, drehte sich die Diskussion um die israelisch-türkischen Beziehungen und diskutiert wurde die Rolle der Türkei bei der Begründung  einer neuen Balance in der Region. Nach Ignatius´ Ansicht habe Fidan die Identität von zehn iranischen Geheimdienst Agenten, die beim israelischen Geheimdienst MOSSAD arbeiten, an die iranische Geheimdienst entlarvt. Als einzige Erklärung zu diesen Behauptungen brachte Hakan Fidan die freundlich durchgeführte Politik gegen Iran vor. Nebenbei wurde Hakan Fidan, wegen der Waffen-Unterstützung an die radikale Organisation, wie Al-Qaida, beschuldigt. Es gibt keine ofizielle Erklärung, die diese Desinformation unterstützen. Obama´s Regierung hat diese unbegründete Behauptungen, die von einigen Anlaysten mit lauter Stimme geäußert wurden, überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Außerdem mißt auch Israel der Freundschaft mit der Türkei eine große Bedeutung bei. Der Sprecher, israelischer Außenminister Yigal Palmor berichtete, dass sie nicht die Quelle der Nachrichten über Hakan Fidan seien.

Der Kolumnist David Ignatius von der Palmor Washington Post Zeitung sagte, dass seine Behauptungen bezüglich MIT´s Unterstaatssekretär Fidan nicht von israelischer Herkunft seien und er nicht für die Belange des Israel dient. Somit hat er dem Thema ausdrücklich ein Ende gesetzt. Eigentlich darf der weitere Punkt -dass das Ganze nur eine Falle ist, um Obama bezüglich seiner US-Politik gegen Iran und der Türkei einzuschüchtern und zu drohen- nicht aus den Augen entkommen.

Wie kann es sein, dass hier der als Iran-Verteidiger Beschuldigter Hakan Fidan die Feinde Irans, wie Al-Qaida unterstützt, was ein sehr großer Widerspruch darstellt.  Vor allem ist die Türkei gegen das Assad Regime in Syrien, an der Seite des Westens . Dies ist eine bekannte Tatsache.

Es ist bekannt, dass sich hinter den Terroranschlägen an den Grenzen der Türkei, Syrien befindet.  An der Grenztür Hatay Cilvegözü sind durch den Bombenanschlag von Assad-Anhängern 14 türkische Bürger ums Leben gekommen. Auch während dem Bombenanschlag im Bezirk Hatay Reyhanli wurden 52 türkische  Staatsbürger getötet. Folglich war die Türkei in dieser Zeitspanne mit Iran völlig konfrontiert, die alle Arten der Unterstützung für das Assad-Regime anbietete.

Es ist auch bekannt, dass über das Thema PKK- Terrororganisation Probleme erlebt werden. Auf der anderen Seite hat MIT das Abhören von einigen offiziellen Stellen durch iranische Agenten, entlarvt und ausspioniert.

Bei einer solchen Situation ist es mit dem Vernunft und Logik unvereinbar Hakan Fidan als Iran-Anhänger zu beschuldigen.

Zu den Behauptungen bezüglich Al-Qaida hat vor kurzem der Premierminister Erdogan  in seiner Rede die Al-Qaida Organisation als eine Terrororganisation eingestuft. Der türkische General hatte letzte Woche  die Al-Qaida Orte in Syrien bombardiert. Insbesondere in letzter Zeit wurde der Kampf der Türkei gegen die Al-Qaida-Anhänger, sowohl in seinen Grenzen als auch in Syrien im internationalen Arena als eine bewundernswerte Entwicklung bewertet.

Wir können dies ganz klar ausdrücken: Die Türkei ist sowohl wegen der Sicherheit des Westens als auch des Ostens in der Region eine der wichtigsten Stärken. Aus diesem Grund, obwohl einige Probeme, die zwischen ihnen bestehen, nicht eindeutig gelöst wurden, sind die Türkei und Israel keine Feinde, werden es auch nicht sein. Im türkischen Außenpolitik ist es nicht möglich gegen israelische, syrische und ägyptische Bürger ein Gegenansatz zu zeigen.

Heutzutage, wo Hass-Politik, Kriege und Terror mehrere Regionen der Welt beherrscht, müssen geheime Nachrichtendienste von großen Staaten mehr Verantwortung übernehmen.  Angesichts der benachbarten Regionen der Türkei, ist es eine bekannte Tatsache, dass in Kaukasus-Zentralasien und MENA-Region massive Menschenrechtsverletzungen erlebt werden, in vielen Ländern die Demokratie ausgesetzt ist und Organisationen, die die Welt mit Gewalt bedrohen, in diesen Regionen sich eingenistet haben.

Der türkische Geheimdienst MIT leistet in diesem aufwendigem Prozess, sowohl gegen internen als auch externen Bedrohungen eine angemessene und konstruktive Arbeit. Die mit dem Westen in intensiver Arbeit zusammenstehende MIT, ist gegen radikale Organisationen, die die Welt bedrohen, vor allem in Europa und USA, wachsam. Mit dieser Politik schützt die Türkei auch ihre Position als ein unverzichtbarer wesentlicher Partner und Vorbild für den Wesen zu sein. Hakan Fidan, der durch seine Pro-westliche Haltung, 15-jährige militärische Erfahrung und seinen internationalen Aufgaben gewonnenes Wissen und Auskunft, an die Spitze der MIT gebracht wurde, leistete zu dieser Politik des MIT einen großen Beitrag. Hakan Fidan und sein Team sind kein separates Gebilde vom Staat. Daher handelt MIT immer in Absprache mit der Türkei.

Insbesondere war die Türkei gegen extremistische Organisationen, die eine christlische und jüdische Feindseligkeit besitzen, immer im Gegensatz. Radikale Organisationen versuchten nicht nur eine westliche Feindseligkeit herbeizuführen, sondern versuchten sie auch mit aller Kraft gleichzeitig die MENA-Region in ihre Sektenkriege miteinzubeziehen. Al-Qaida und ähnliche Organisationen haben versucht die Türkei auch in diese Gewaltkette zu engagieren. Der Grund, weshalb  diese radikale Organisationen, die in der Türkei Bombenanschläge und Terror-Attentate ausüben, sich in unserem Land nicht dauerhaft niederlassen können, ist, dass diese Organisationen in der Türkei keine Unterstützung genießen und die MIT ihnen keinen Raum verschafft.

Auf der einen Seite hat die Türkei als NATO-Mitglied immer gemeinsam mit der USA, insbesondere in Bezug auf Irak, Libyen und Syrien gehandelt. Wie sie wissen, ging die Türkei auch neben der USA gegen Korea in den Krieg. Auf der anderen Seite könnte die Stärkung der Türkei, als ein konstruktiv wirkendes und Demokratie aufbauendes Land im Nahen Osten, gewisse Stellen beunruhigen. Doch die zunehmende wichtige Position der Türkei in der Region ist eine Begeisterung für die USA. Die Türkei ist heute das einzige beispielhaftes Land, das in den islamischen Ländern die Säkularismus anwendet. Es ist auch das einzige muslimische Land, wo Frauen, Angehöriger verschiedener Religionen, Atheisten, Sozialisten in Meinungsfreiheit zusammenleben. Diese Struktur ist eine Struktur, die innerhalb der islamischen Ländern das moderne Islam- Verständnis, Liebe, Kunst, Ästhetik und Qualität etablieren wird. Deshalb ist das Opponieren gegen die führende Stellung der Türkei nicht sinnvoll. Auch der Westen wird davon profitieren.

Die Beiträge von Hakan Fidan und seinem Team zu den Entwicklungen bezüglich der Verstärkung der Kraft der Türkei in der Region, ist für die Sicherheit und Strategie von enormer Bedeutung. Die Türkei exportiert statt Hass die Liebe, statt Trennung  den Zusammenhalt, statt Feindseligkeit den Kompromiss. Auf diese Weise wird die Türkei weiterhin ihren Platz in der Region pflegen. 

Adnan Oktar

Dieser Artikel wurde übersetzt: http://www.huffingtonpost.com/harun-yahya/turkey-is-not-turning-away_b_4143694.html

 

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