Harun Yahya

DER SICH IM EXIL BEFINDENDE PARLEMENTSPRÄSIDENT DES OSTTURKESTAN HERR PROF. DR. KASGARLI WAR GAST VON HERRN ADNAN OKTAR


DER SICH IM EXIL BEFINDENDE PARLEMENTSPRÄSIDENT DES OSTTURKESTAN HERR PROF. DR. KASGARLI  WAR GAST VON HERRN ADNAN OKTAR

   

Herr Adnan Oktar´s Bemühungen nach der Suche einer Lösung zur Beendung der Schwierigkeiten, die die uigurischen Türken in Ostturkestan erleben müssen, besteht weiterhin. In seinem Live Programm, das in der Nacht des 31. Juli stattfand, war diesmal der sich im Exil befindende Parlementspräsident des Ostturkestan Dr. Sultan Mahmut Kasgarli sein Gast. Herr Prof. Kasgarli hat die Geschehnisse in Ostturkestan Herrn Adnan Oktar erzählt.

Adnan Oktar, der in seinen Talkshows auf A9Tv die Unterdrückung der Muslime auf der ganzen Welt zu stoppen versucht und effektive Arbeiten leistet, hatte in den letzten Wochen, die Beauftragten von der Botschaft der Volksrepublik China auf A9Tv als Gast empfangen, um für die Probleme der uigurischen Muslime nach Lösungen zu finden. Adnan Oktar hatte die Botschaftsangehörigen anlässlich der Berichte in der Weltpresse nach den Ungerechtigkeiten, Unterdrückungen und  Problemen der Muslime in Ostturkestan, nach der Wahrheit gefragt und all dies auch mit der Bitte um Antwort schriftlich dargelegt. 

Adnan Oktar: "Sie haben uns geehrt Meister, Gott segne euch.  Wie ihr wisst, ist Ostturkestan für die ganze türkische Welt und der islamischen Welt eine blutende Wunde, wir alle erleben dieses Unbehagen. Die Qualen unserer Schwestern und Brüdern, die sie erleiden, werden immer erzählt, auch in unserer Kindheit wurden diese erzählt, die Menschen hörten sich diese entsetzt an, die Menschen erleben immer noch die Angst davor. Wir möchten sehr, dass unsere dortigen Brüder und Schwester eine freie, friedliche und demokratische Struktur erreichen. Wir möchten, dass auch sie innerhalb der Islamischen Union ihren schönen Platz einnehmen. Aber wir behaupten nicht, dass China untergehen soll, dass das chinesiche Volk untergehen soll. Sogar auch sie sollten zur Islamischen Union beitreten. Wir würden uns rühmen, es wäre sehr schön.

Prof. Dr. Mahmut Kasgarli: " Es gibt dort anscheinend gute Freiheiten, wenn wir uns ihre Verfassung ansehen. Also die Menschen haben das Recht mit türkischen Organisationen Kontakt zu haben, Demonstrationsrecht, das Recht zur Nutzung und Entwicklung ihrer Muttersprache, alles ist schriftlich festgelegt; die Menschen würden zu diesen Rechten "Gut" sagen. Jedoch wird in Realität genau das Gegenteil praktiziert. Also in Ostturkestan wurden innerhalb von 60 Jahren sehr viele Menschen ermordet, warum eigentlich? Ihr habt doch uns im Jahre 1955 Autonomie gewährt. Autonomie bedeutet, dass wir unsere inneren Angelegenheiten selbst regeln  können und dürfen. Auch die Abgaben sollten in unserer Hand sein. Aber ihr gibt uns garnichts, wie soll das gehen? Sie haben alle Führer ermordet, die sich für die Rechte der Menschen in Ostturkestan eingesetzt haben.

Die Situation heutzutage ist so, wie ihr das schon gehört habt, dass eine kommunistische Regierung in China herrscht. Zum Beispiel in religiösen Angelegenheiten, in Art. 82 der Grundgesetzes Chinas gibt es für die chinesichen Bürger eine Religionsfreiheit, Freiheit der Weltanschauung oder des Unglaubens. Der Schutz dieser Rechte obliegt dem Staat, sie muss diese Rechte schützen. Aber die Ausübung dieser religiösen Pflichten für die Muslime in Ostturkestan wird eingeschränkt. Diese Einschränkung gilt jedoch für die Kommunisten in China nicht. Zum Beispiel wird das Fasten beschränkt. Wenn in Schulen nichts gegessen wird, kommen diese Personen in die schwarze Liste, nur weil sie fasten. Das freie Beten durch die Menschen wird eingeschränkt. Für die Menschen, die in den Stadtverwaltungen arbeiten, ist es verboten, in der Moschee zu beten. Zweitens, für die Anhänger der kommunistischen Partei ist das Beten verboten. Für die Mitglieder der Jugendorganisationen ist das Beten verboten. Die Frauen dürfen die Moschee nicht betreten und beten, ist verboten. Für die Jugendlichen, die unter 18 Jahre alt sind, ist das Beten in der Moschee verboten. Wenn Verbote aufgestellt werden, heißt es, dass eine Person ihre religiösen Pflichten nicht in freier Art und Weise ausüben kann.  

In jeder Angelegenheit ist es so. Zum Beispiel zwecks Ausreise ein Pass zu bekommen ist sehr schwierig für die Muslime in Ostturkestan. Die Chinesen können sehr leicht ein Pass bekommen. Aber für die Ostturkestan-Türken geben sie nicht einfach ein Pass. Sie versuchen jahrelang ein Pass zu bekommen. Danach wird gefragt, "Wohin wirst du einreisen?" In die Türkei, "wohin wirst du einreisen?" In Usbekistan. Komm, du solltst mir eine Verpflichtung unterschreiben, dass du nirgendswo einreisen wirst, unterzeichne". Die Ausreisefreihet ist zur Zeit sehr eingeschränkt. Denn wenn sie einreisen würden,  wären ihre Augen eröffnet, sie würden alles sehen und mitbekommen, was in der Welt so geschieht. In der Annahme "Dann werden sie uns damit vergleichen", lassen sie uns in einer begrenzten Weise in den Grenzen der Staat.

Die türkische Regierung hatte vor zwei Jahren ein wenig Initiative ergriffen, um die Probleme bei der Ausreise zu beheben. Also die Chinesen kommen problemlos in die Türkei, sollten sie ja auch. Aber sie sollten auch den Menschen in Ostturkestan eine solche freie Ausreisefreiheit gewähren. Tut doch dagegen  etwas,  mindestens für 10 oder 13 Tage, lasst die Menschen ausreisen, dann sollten sie wieder einreisen. Auf diese Weise kamen gruppenweise einige Menschen in die Türkei. Einige für  10-Tage, einige für 13-Tage. Die Menschen kamen in die Städte der Türkei wie Istanbul, Ankara, Antalya, Bursa usw. Das war für sie ein sehr großes aufregendes Ereignis. Es gab viele, die sagten: " In der Türkei gibt es unsere Brüder und Schwestern, deren Herze wegen unsere Probleme brennt".

Aber bei diesen Angelegenheiten dauern die Einschränkungen immer noch an. Nun zum Beispiel gibt es für die Menschen in Ostturkestan kein Recht auf Gleichheit. Alle wichtigen Industrieunternehmen in Ostturkestan sind in den Händen der Chinesen. Die Chinesen sind sozusagen in allen wichtigen Stellen angesiedelt. In Ostturkestan ist die Quote von Arbeistlosigkeit sehr hoch. Zum Beispiel ist die Staatsgarantie in Ostturkestan Null, sehr wenig. Alle Chinesen sind versichert. Zu allen wichtigen Stellen werden die Chinesen eingestellt.  Es gibt das Propaganda "In Ostturkestan wird alles besser sein". Es wird gesagt, dass Ostturkestan und Xinjiang wunderschöne Orte seien. Jetzt im Jahre 1949, in Ostturkestan, also in Xinjiang, mit einem neuen Namen besetzte und übefallene Xinjiang, waren die ganzen chinesichen Truppen, Beamten  und  Zivilisten, also insgesamt rund 300.000 Chinesen da. Heute in 63 Jahr Zugluft, dauert die Ansiedlung von chinesichen Einwanderern fort. Nach den statistischen Zahlen von heute erreichte die Zahl der chinesichen Bevölkerung in Ostturkestan die Zahl von 800 Millionen 700 Tausend. Aber nach unserer Einschätzung zur Folge sind ungefähr über 10 Millionen Chinesen dort angesiedelt.

Die unterirdischen Quellen von Ostturkestan z. B  Erdöl und Uran, werden durch die Chinesen mitgenommen. Die Chinesen in Ostturkestan werden auch in die besten Stellen eingestellt. Für die Menschen in Ostturkestan werden Kinder verboten. Zum Beispiel es gibt eine Geburtenkontrolle. Die Menschen in den Städten machen bei mehr als 3 Kindern keine Geburtsanzeige, da sie sonst bestraft werden. In den Dörfern machen die Menschen keine Geburtsanzeige, sie werden bestraft.

Zu dieser Situation schweigt die ganze islamische Welt. Heute sind insgesamt 63 Islamische Staaten vorhanden. Die Chinesen haben heute ein Handels- Volumen von  470 Milliarden Dollar. Wenn alle islamischen Länder jetzt sagen würden, "Stoppt diese ungerechten Anwendungen in Ostturkestan, sonst werden wir unsere Produktion abbrechen", würde die chinesische Wirtschaft zusammenbrechen. Jedoch gibt es eine solche Einheit und Gemeinsamkeit in den islamischen Ländern nicht.

Zum Beispiel vor 4 Jahren, also im Jahre 2009,  wegen den Ereignissen vom 5. Juli, hatte Ekmelettin Ihsanoglu sich abgemüht. Die islamische Organisation für Zusammenarbeit hatte sich außerordentlich versammelt, die islamischen Länder gerufen und gesagt:" Lasst uns die Muslime in Osttuerkestan unterstützen". Jedoch wollten die anderen Staaten daran nicht teilnehmen, sie hatten sich nicht angeschlossen. Schließlich fand diese Versammlung nicht statt.

Jetzt hat China eine Schlauheit gemacht, und zwar hat sie die Botschafter von Westen nach Urumqi mitgenommen. Sie hat zu den westlichen Ländern gesagt, dass "all diese radikale Islamisten seien". "Das sind alle muslimische Extremisten", sagten sie. "Diese haben die Ereignisse gemacht und haben unsere Menschen getötet", haben sie gesagt. Die Botschafter von islamischen Ländern haben gesagt; " Die Menschen, die in Urumqi die Ereignisse hervorgerufen haben, sind alle Menschen, die weit vom Religion entfernt sind". So hat sie betrogen.

Also heute ist die Situation so, es gibt Situationen, wo ich mich beklage. Letztes Jahr im Mai, April hat ein Chinese ein Mädchen im Alter zwischen 7-8 Jahren vergewaltigt, sie zerstückelt, ermordet und dann ihre zertrümmelten Teile begraben. Als dieses Geschehen erhört wurde, jammerten die Leute, was soll das? Das winzige Mädchen wurde sowohl vergewaltigt als auch ermordet, kann das so einfach sein? Danach haben die Chinesen ihn unter Schutz genommen, haben von den Ärzten ein Bericht erstellen lassen, dass er verrückt sei und haben auf diese Weise ihn geschützt. Ein anderes Geschehen, das vor 2-3 Jahren stattfand, ist, dass ein chinesicher Lehrer in der Schule in Ostturkestan 20 Mädchen geplagt hatte. Nachdem dieses Ereignis erhört wurde, haben die Eltern gesagt: " Was soll das, ein chinesicher Lehrer hat unsere Tochter geplagt, er soll dafür bestraft werden". Auch bei diesem Ereignis wurde der Lehrer duch ein Attest, das er verrückt sei, unter Schutz genommen. Im Juni dieses Jahres haben sie in einem Dorf in Xingjiang versucht, einige muslimische Türkenhäuser zwangsmäßig zu räumen, also sie wurden gezwungen ihre Häuser zu verkaufen. Sie haben gesagt, dass sie die Häuser nicht verkaufen möchten. Der Grund dafür ist, dass sie dort  die Chinesen unterbringen wollen. Dann gab es eine Misshelligkeit,es versammelten sich etwa 15-20 Jugendliche und sagten:  "Was bedeutet das, warum wollt ihr, dass wir unsere Häuser verlassen?". Danach haben sie all diese Jugendlichen nach der Reihe erschossen. Der Kampf hat eskaliert. Die meisten von den gestorbenen Jugendlichen waren muslimische Türken. Danach hat China in Ostturkestan einen militärischen Ausnahmezustand verhängt. Mit Panzern umgeben, haben die  Soldaten alle  Städte durchstreift, viele Menschen wurden verhaftet. Aus der Welt kam keine einzige Stimme.

Adnan Oktar: " Mein Meister sagt, dass die Befreiung von Ostturkestan, der islamischen Welt nur duch die Islamische Union sein kann. Stimmt es Meister?

Prof. Dr. Mahmut Kasgarli: Natürlich, natürlich, inschaAllah. Die islamische Union, ja, inschaAllah.

Adnan Oktar: Mein Meister hat so viele Unglücksfälle erzählt, das Ereignis kehrt immer zurück auf die Gründung der islamischen Union. Wenn ein tapferer Held auftreten  und sagen würde " Die islamische Welt soll sich vereinen", dann würde das Unheil in Ägypten ein Ende haben, das Unheil in Irak würde beendet, auch das Unheil in Ostturkestan würde ein Ende haben. Weder beim Türkentum noch bei  den islamischen Ländern würden keine Probleme mehr auftreten.

Wir werden auch durch die Unterstützung von unserem Meister die islamische Union gründen. Unser Meister ist eine wichtige Person, Gott segne ihm. Ich werde ihm ab und zu so wieder zu uns einladen, wenn er erlauben würde, er wird wieder so eine schöne Rede halten. Lasst uns unseren Meister nicht erschöpfen. In kurzer Zeit wird er uns wieder diese Leiden und die erlittenen Schwierigkeiten erzählen.  Dies soll inschaAllah ein schöne Gelegenheit für die Beeilung der Menschen, für die Gründung der islamischen Union, die dem Leiden der türkischen und der Islamischen Welt ein Ende setzen wird, sein.

 ( 31. Juli 2013,  A9 TV )

http://www.sonyorumhaber.com/haber/gundem/surgundeki-dogu-turkistan-parlamentosu-baskani-prof-dr-kasgarli-adnan-oktarin-konuguydu/19251.html

 

 

 

 

 

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