Harun Yahya

Eine in „Sehensucht'' erhoffte Veränderung


 

http://www.haberkritik.net/makale_1217_39.html

Eine in Sehensucht'' erhoffte Veränderung

DAMLA PAMİR


Am 16. März befahl Saddam seiner Luftwaffe, die hauptsächtlich von Irakischen-Kurden bewohnte Stadt Halabja, mit Giftgas anzugreifen.
Seine Rechtfertigung bestand darin, dass man sich dort seiner Autorität nicht unterwarf.
Es kam zu einer Militäroffensive der Stadt Halabja, wobei eine regelrechte Hinrichtung stattfand. Das Leben in der Stadt schien gelöscht zu sein.
Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen, Mütter, Väter haben in kürzester Zeit ihr Leben verloren.
Vögel, Katzen, Hunde, kurz gesagt alle Tiere starben bei diesem Angriff.
Vom Giftgas verbrannte Körper, leidende Menschen, die sich nicht retten konnten.
Es sind grausame Bilder - wie das der Mütter, die versuchten, ihre Kinder zu schützen. Kinder, die ansehen mussten wie ihre ganze Familie qualvoll starben... Sie wussten im ersten Moment gar nicht wieso das alles geschah.
Bei diesem Massaker fanden in nur wenigen Stunden mehr als 5000 Menschen qualvoll den Tod, 7000 Menschen wurden schwer verletzt. Man vermutet, dass bis zum heutigen Zeitpunkt, die Anzahl der Toten in den darauf folgenden Jahren durch die Auswirkungen des Giftgasanschlages ca. 45 000 Menschen ums Leben kamen, über 60 000 erlitten dauerhafte Gesundheitsschäden. Bewohner der Stadt, die diese Gräueltat überlebten, haben immer noch ernsthafte gesundheitliche Probleme. Das ungeheure Ausmaß des Leidens vieler Überlebenden geht heute noch weiter. Nur mit Medikamenten können diese Menschen ihr Leben einigermaßen weiterführen. Nun, was hat sich seit dem Massenmord von 1988 in Halebja bis heute geändert? Hat die Unterdrückung der Muslime, in den lezten 25 jahren ein Ende genommen?
Geht es den armen Frauen und Kindern jetzt besser?
Gibt es schmerzvolle Gesichter, aus Angst flüchtende Menschen etwa nicht mehr?

,,Der dunkle Fleck der menschlichen Geschichte'' so nennt man auch das Verbrechen von Halebja. Doch gibt es ein wichtiges Detail, das nicht zum Ausdruck gebracht wird.
Es häufen sich mehr und immer mehr dunkle Flecken in unserer menschlichen Geschichte.
Das unterdrückte Volk der Rohingya wird aus ihren Häusern vertrieben, hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Im Osten Turkestans werden junge muslimische Männer aus ihren Wohnungen genommen, ohne ihr Ende zu wissen. Junge Mädchen werden vergewaltigt.
Auch im Nahen Osten sind die Zustände dramatisch. Das Geschehen in Lybien oder Afganistan in Palestina oder im Irak. Die Bestialität, die dort herrscht, ist ein Verbrechen gegen die gesamte Menschheit. Wohnungen werden gestürmt, Angriffe auf Moscheen werden ausgeübt, Menschen werden erniedrigt. Die Grausamkeit nimmt kein Ende. Sie wollen die muslimische Bevölkerung einschüchtern.
Wenn man zu allerletzt die Ereignisse in Syrien vor sich nimmt, ist es deutlich sichtbar, dass sich in den vergangenen 25 Jahren überhaupt nichts verändert hat.
Immernoch werden im Nahen Osten, Grausamkeiten an Menschen begangen, noch nicht einmal unter Geschwistern könnte man über Nächstenliebe sprechen, geschweige denn unter Nachbarn.
Die Instabilität und Unruhen in vielen Regionen nimmt kein Ende und wenn in der eigenen Heimat der Oberhaupt, der sich mit einer muslimischen Identität zu kennen zeigt, jedoch sein eigenes Volk tyranisiert, wie soll das alles aufhören?
Jeder der nach einer Antwort auf diese Frage sucht sollte als erstes eine nützliche Feststellung machen:
Irak, Lybien, Palästina, Ägypten, Syrien, Algerien, Tunesien, Jemen und der Iran haben eine Gemeinsamkeit. Die dort regierenden Personen haben einen kommunistischen Bildungsabschluss hinterlegt. Obwohl sie sich Muslime nennen, hat das Regierungspersonal, eine darwinistisch-materialistische Bildung in Europa absolviert. Die durch Revolutionen an die Macht kommende Regierungen, haben in den arabischen Ländern, mit der Zeit eine kommunistische Staatsform angenommen.
Die kommunistische Ideologie wurde in den Staat, in die Armee, in die Bürokratie und in das Bildungssystem strukturiert.
Obwohl sie sich Muslime nannten, kamen im Laufe der Zeit, anstelle des Islams, Grausamkeit, Gewalt, auf Angst basierende Regimes zum Vorschein.
Anstatt die moralischen Werte des Islams anzunehmen, brachten sie dem nahen Osten die kommunistische Zerstörungsideologie.
Dies ist der Grund, warum die arabischen Völker sich seit Jahren bekämpfen, ethnische Völkermorde begehen, und Kämpfe mit dem Terrorismus sind zu Folge. Damit diese Grausamkeiten an den Völkern endlich ein Ende nimmt, muss es eine neue Ordnung geben.
Anstatt ehemalige totalitären Besetzung in der Regierung, müssten die Sitze umgehend neuen demokratischen Politikern überlassen werden und der Weg einer neuen Bildung des nahen Ostens müsste frei gemacht werden. Die muslimische Bevölkerung sollte mit all ihrer geistigen Moral, mit ihrem Gewissen, mit Verantwortungsgefühl mit der wahren islamischen Moral handeln, so dass diese Veränderungen schnellst möglich eintritt. 
Wir teilen die gleiche Religion, verteidigen die gleichen geistigen Werte und sehnsüchtig 
warten wir, auf dass wir vereint werden.
Seit Jahren sind wir Menschen gleicher Regionen, diesmal werden wir für immer vereint bleiben, sodass uns niemand mehr trennen kann. Wie ein Familienmitglied werden wir uns zusammenklammern.
Wir müssen eine Vereinigung von Gewogenheit schaffen, künstliche Grenzen abschaffen und bei jeder Gelegenheit die Wichtigkeit und Dringlichkeit der islamischen Union betonen.
Wir dürfen nicht vergessen, nicht nur Muslime, sondern die gesamte Welt braucht Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und einen gesunden Menschenverstand.
Alle Menschen dieser Erde haben das Verlangen nach Vorliebe, Opferbereitschaft und Barmherzigkeit.
Mit der Gründung der islamischen Union wird all dies, in Fülle und Fruchtbarkeit zu sehen sein.
Der einzige Weg damit Menschen Dramen, wie in Halebje, Khojaly und Bosnien nie wieder durchleben müssen.
Der einzige Weg ist ,, die Islamische Union''.






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