Harun Yahya

RAMADAN 2009, 27. TAG











O ihr Menschen! Fürchtet euren Herrn, Der euch aus einem (einzigen) Wesen erschuf und aus ihm seine Gattin und aus ihnen viele Männer und F ra u e n entstehen ließ. Und seid euch Allahs bewußt, in Dessen Namen ihr einander bittet, und eurer Verwandschaftsbindungen. Siehe, Allah wacht über euch.

(Quran, 4:1)









„Wahrlich, der Islam ist rein, also seiet auch ihr rein, denn niemand kann eingehen in das Paradies, der nicht rein ist.“

 Ahmad Diya'al-Din al-Kamushkhanawi, Ramuz al-Ahadith, vol.1, 96/2









DER RICHTIGE STERN, DER RICHTIGE PLANET UND DIE RICHTIGE ENTFERNUNG

Diejenigen, die leugnen, dass der Abstand zwischen Sonne und Erde Teil eines geplanten Designs ist, könnten etwa folgendes behaupten:

'Im Weltall gibt es viele Sterne, von denen manche wesentlich größer, und andere viel kleiner als die Sonne sind. Diese könnten sehr wohl auch ihre eigenen Planetensysteme haben. Wenn ein Stern z.B. größer als die Sonne ist, dann müsste ein, für das Leben idealer Planet wesentlich weiter von diesem Stern entfernt sein, als der Abstand zwischen der Sonne und der Erde ist. Ein Planet, der z.B. einen Riesenstern in einem Abstand wie dem, von Pluto zur Sonne umläuft, könnte ein gemäßigtes Klima, wie das unserer Erde haben. Solch ein Planet wäre dann geradeso für das Leben geeignet, wie die Erde.'

Diese Behauptung ist von einem sehr wichtigen Gesichtspunkt aus ungültig: Sie lässt die Tatsache außer Acht, dass Sterne mit verschiedenen Massen auch verschiedene Arten von Energie ausstrahlen.

Die bestimmenden Faktoren für die Wellenlänge der von einem Stern ausgestrahlten Energie, sind seine Masse und seine Oberflächen-temperatur (die in direktem Verhältnis zu seiner Masse steht). Die Sonne, z.B. strahlt nahes infrarotes, sichtbares und ultraviolettes Licht deshalb aus, weil ihre Oberflächentemperatur etwa 6000 0C beträgt. Wenn die Masse der Sonne größer wäre, wäre ihre Oberflächentemperatur höher, doch in diesem Fall wäre auch das Energieniveau der Sonnenstrahlung erhöht, und die Sonne würde viel mehr destruktive ultraviolette Strahlen aussenden, als sie das tut.










Auf der Oberfläche der Sonne herrscht eine Tempe ratur von 6000°C. Wenn diese Temperatur nur ein wenig höher oder niedriger wäre, wäre das Sonnenlicht nicht zur Unter-haltung des Lebens geeignet.






Daraus geht hervor, dass irgend ein Stern, der eine, insgesamt das Leben begünstigende Energie ausstrahlen sollte, eine, unserer Sonne sehr ähnliche Masse besitzen müsste. Und falls es für das Leben geeignete Planeten gäbe, die solche Sterne umkreisen, so müssten sie dies in einem Abstand tun, der sich nicht wesentlich von dem unterscheidet, der zwischen der Sonne und der Erde besteht.

In anderen Worten, kein Planet, der einen Roten Riesenstern, Blauen Riesen oder irgend einen anderen Stern umkreist, dessen Masse sich deutlich von der der Sonne unterscheidet, könnte Leben beherbergen. Die einzige Energiequelle, die Leben ermöglichen kann, ist ein Stern wie unsere Sonne. Die einzige planetarische Entfernung (zwischen einem Mutterstern und seinem Satelliten) die für das Leben geeignet ist, ist der Abstand zwischen der Sonne und der Erde.

Diese Tatsache kann auch so ausgedrückt werden: Sowohl die Sonne als auch die Erde wurden genau so erschaffen, wie sie sein mussten. In der Tat, der Quran erklärt, dass Allah alles entsprechend einem genau bestimmten Maß erschaffen hat:

Er bringt die Morgendämmerung hervor und machte die Nacht zur Ruhe und Entspannung und die Sonne und den Mond zur Berechnung. Das ist die Anordnung des Allmächtigen, des Allwissenden. (Sure 6:96 - al-An'am)









DIE TÜR DER REUE STEHT IMMER OFFEN

Gott sagt ganz klar, dass die Menschen, die einen Fehler aus Unwissenheit begehen und sich dann voll Aufrichtigkeit an Gott wenden und um Seine Vergebung bitten, verziehen werden. Solange die Menschen aufrichtig bereuen, was sie getan haben, dürfen sie die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit nie verlieren, ungeachtet der Grösse der Sünde. Diese Wahrheit wird im folgenden Vers ausgedrückt:

Sprich: "O meine (Gottes-)Diener, die ihr euch gegen euch selber vergangen habt! Verzweifelt nicht an Gottes Barmherzigkeit; seht, Gott verzeiht die Sünden allzumal. Er ist gewiss der Vergebende, des Barmherzige. (Sure 39:53 - az-Zumar)

Auch unser Prophet (saws) sagt, dass Gott die Reue der Gläubigen akzeptiert:

Wenn Ihr unschuldig seid, wird Gott eure Unschuld bald enthüllen. Wenn Ihr eine Sünde begangen habt, bereut vor Gott und bitte Ihn um Vegebung, denn wenn der Mensch seine Sünde eingesteht und Gott um Vergebung bittet, nimmt Gott seine Reue an. (Bukhari)

Dies ist eine der grössten Nachsichtigkeiten, die der Islam gewährt. In Verzweiflung zu fallen, wenn man einen Fehler gemacht hat und sich einzubilden, dass man selbst nicht in der Lage ist, sich wieder aufzurichten, obwohl die Religion diese Nachsicht gewährt, ist eine falsche Einbildung. Jene Menschen, die Gottes Nachsicht keine Beachtung schenken, unterdrücken ihre Seele und vernachlässigen gleichzeitig eine Anforderung des Islams.

Die Toleranz des Quran verhindert Verstöße, die in vielen unwissenden Gesellschaften normal sind. Zum Beispiel, wird das lächerlich machen und erniedrigen von Menschen, die Fehler machen, nicht vorkommen in einer Gesellschaft, in der ein Verhalten entsprechend dem Quran vorherrscht. Im Gegenteil, wo solche Manieren selbstverständlich sind, werden die Menschen, die zu Gott zurückgekehrt sind und Ihn als aufrichtige Gläubige um Vergebung gebeten haben, ein Leben in Frieden und Glaubenseifer führen.

Die Überlegenheit eines Menschen kann nur beurteilt werden anhand seiner Frömmigkeit, an dem Maß, in dem er sich Gott und dem Quran hingegeben hat.

Während in unwissenden Gesellschaften den Fehlern der Menschen größte Bedeutung beigemessen wird, werden die Sünden und Fehler, die ein Mensch in der Vergangenheit gemacht hat, in Gesellschaften, in denen die Ideale des Quran vorherrschen, nicht einmal erwähnt. Wichtig ist, Gottes Vergebung zu erlangen. Jemanden zu tadeln, gar zu verdammen, der von Gott das Versprechen der Vergebung seiner Sünden erhalten hat, ist unter gar keinen Umständen zu rechtfertigen.

Sich selbst für fehlerlos, sündlos, gleichsam perfekt zu halten, bedeutet nichts anderes, als Göttlichkeit zu beanspruchen. Doch die Menschheit ist anfällig für Sünden, weil Menschen schwache Kreaturen sind. Gott hat klar gemacht, dass Er immer bereit ist, zu vergeben und ehrliche Reue zu akzeptieren. Es ist daher nicht mit dem Quran zu vereinbaren, wenn jemand in Verzweiflung fällt, weil er auf sein Ego gehört und gesündigt hat, ganz gleich ob wissentlich oder unwissentlich. Gläubige ziehen ihre Lehre daraus, wenn sie einen Fehler gemacht haben, sie erkennen die Wahrheit, wenn sie ihre Handlungen bedauern, sie suchen sofort Zuflucht bei Gott und tun ihr Bestes, denselben Fehler nicht noch einmal zu begehen.

Nun versuchen Gläubige zweifellos sehr sorgfältig, Fehler und Sünden zu vermeiden und die von Gott gesetzten Grenzen zu beachten. Trotzdem können Gläubige sündigen. Doch wenn dies geschehen ist, wenden sie sich an Gott und suchen um Vergebung nach. Aus diesem Grund sind Gottes Namen wie "Der die Reue annehmende" (at-Tawwab), "Der Allvergebende" (al-Ghafur) und "Der Wohltätige" (ar-Rahman), solchen Gläubigen geläufig, die ihre Fehler bereuen und sich Gott zuwenden.

Wenn Gläubige Fehler machen und bereuen, denken sie über ihre Fehler nach, wobei sie sich ihres Schicksals bewußt werden. Ihre Fehler sind in ihrem Schicksal festgelegt worden, damit sie an dieser Welt wachsen und Gott näher kommen können. Wenn sie um Vergebung bitten, werden ihre Fehler zu einem Mittel, mit dessen Hilfe Sie belohnt werden können, denn nachdem sie geschworen haben, diesen speziellen Fehler aufzugeben und sich durch Reue den Werten des Quran zuzuwenden, so wird dieser Fehler tatsächlich den Rang des aufrichtigen Gläubigen im Jenseits erhöhen. Denn Gläubige wachsen an ihren Fehlern und werden sich ihrer Unzulänglichkeiten und Schwächen besser bewusst; das Wichtige ist, die Sünde aufzugeben, sofort zu bereuen und wirklich zu bedauern, was man getan hat.

Gläubige, die sündigen und danach bereuen und um Gottes Vergebung bitten, sollten also nicht von Kummer und Hoffnungslosigkeit überwältigt werden, denn die Hoffnungslosigkeit missfällt Gott. Nachdem man einen Fehler gemacht hat, sollte die Begeisterung, Leidenschaft, und Freude der Gläubigen nicht abnehmen. Im Gegenteil, sie sollte sich vergrößern.









DIE DREHRICHTUNG DER ERDE

Und die Berge, die du für so fest hältst, wirst du wie Wolken vorbeiziehen sehen: Allahs Werk, Der alles gut angeordnet hat. Er weiß wohl, was ihr tut. (Sure 27:88 - an-Naml)

Im Vers der Sure an-Naml wird nicht nur betont, dass die Erde sich dreht, sondern auch die Drehrichtung der Erde wird mitgeteilt. Die Bewegungsrichtung der hauptsächlichen Wolkenmassen in einer Höhe von 3.500-4.000 Metern ist immer von Westen nach Osten.1

Der hauptsächliche Grund, warum die Wolkenmassen sich von Westen nach Osten bewegen, ist die Drehrichtung der Erde. Wie heute bekannt ist, bewegt sich auch die Erde von Westen nach Osten. Diese Erkenntnis, die die Wissenschaft erst vor kurzem entdeckt hat, wurde im Quran vor Jahrhunderten mitgeteilt.

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1- Bilim ve Teknik, Juli 1983









Das Wunder in der Zelle und das Ende der Evolution

Die komplexe Struktur einer lebenden Zelle war unbekannt in Darwins Zeiten, und Leben dem "Zufall und natürlichen Voraussetzungen" zuzuschreiben erschien den Evolutionisten überzeugend genug.

Die Technologie des 20. Jh. hat Einsicht in die winzigsten Bestandteile des Lebens ermöglicht und zu Tage gebracht, dass die Zelle das komplexeste System ist, dem die Menschheit je gegenüberstand. Wir wissen heute, dass die Zelle Kraftwerke beinhaltet, durch die die von der Zelle gebrauchte Energie erzeugt wird, Fabriken, die die lebensnotwendigen Enzyme und Hormone herstellen, einen Datenspeicher, der die gesamte notwendige Information über alle herzustellenden Produkte aufzeichnet, ein komplexes Transportsystem und Rohrleitungen für die Beförderung von Rohmaterialien von einer Stelle zur anderen, hochentwickelte Laboratorien und Raffinerien um die externen Rohmaterialien in ihre brauchbaren Bestandteile aufzuschlüsseln, und spezialisierte Zellmembran-Proteine für die Kontrolle der eingehenden und ausgehenden Materialien, und all dies macht nur einen geringen Teil dieses unglaublich komplexen Systems aus.

W. H. Thorpe, ein evolutionistischer Wissenschaftler erkennt das an: "...der elementarste Zelltyp stellt einen ‚Mechanismus' vor, der unvorstellbar mehr komplex ist, als irgend eine Maschine die der Mensch sich erdenken, geschweige denn bauen könnte."1

Eine Zelle ist dermaßen komplex, dass selbst der hohe Stand der Technologie, den die Menschheit erreicht hat, es nicht ermöglicht, eine Zelle herzustellen. Keine Bemühungen, eine lebende Zelle herzustellen waren jemals erfolgreich; in der Tat, Versuche dies zu tun wurden stets abgebrochen.

Die Evolutionstheorie gibt vor, dass dieses System, das die Menschheit mit aller Intelligenz, allem Wissen und aller Technologie, die ihr zur Verfügung stehen, nicht in der Lage ist hervorzubringen, durch "Zufall" unter den vorzeitlichen Bedingungen der Erde ins Dasein kam. Um ein anderes Beispiel zu geben, die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Zellbildung ist geradeso gering, wie die, dass ein Buch durch eine Explosion in einer Buchdruckerei gedruckt werden könnte.

Der englische Mathematiker und Astronom Sir Fred Hoyle stellte einen ähnlichen Vergleich in einem Interview an, das am 12. November 1981 in der Zeitschrift Nature veröffentlicht worden war. Obwohl selbst ein Evolutionist, sagte er, die Wahrscheinlichkeit, dass höhere Lebensformen auf diese Weise ins Dasein kamen sei etwa vergleichbar mit der Möglichkeit, dass ein, durch einen Schrottplatz fegender Orkan mit den dort befindlichen Teilen eine Boeing 747 zusammenmontiere.2 Das bedeutet, dass es für eine Zelle nicht möglich ist, durch Zufall zustandegekommen zu sein, und somit sollte sie mit Sicherheit "erschaffen" worden sein.

Einer der elementarsten Gründe, warum die Evolutionstheorie das Zustandekommen der Zelle nicht erklären kann, ist die "nicht reduzierbare Komplexität" der Zelle. Eine lebendige Zelle unterhält sich selbst durch das harmonische zusammenwirken vieler Organellen. Falls nur eine dieser Organellen in ihrer Funktion versagt, kann die Zelle nicht überleben. Die Zelle hat nicht die Möglichkeit auf unbewusste Mechanismen wie natürliche Auslese oder Mutation zu warten um ihr zu gestatten sich zu entwickeln. Daher war die erste Zelle auf dieser Welt notwendigerweise eine vollständige Zelle, die alle notwendigen Organellen und Funktionen besaß, und das bedeutet mit Sicherheit, dass diese Zelle erschaffen worden sein musste.

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1. W. R. Bird, The Origin of Species Revisited, Nashville: Thomas Nelson Co., 1991, p.298f..
2. "Hoyle on Evolution", Nature, Bd. 294, 12. November 1981, S. 105









MÄRZFLIEGE (Bibionidae)




Alter: 45 Millionen Jahre

Periode: Mittleres Eozän

Ort: Cache Creek Formation, Kanada













Bis heute wurde kein Fossil einer Märzfliege mit unfertig ausgebildeten Flügeln, einem halb entwickelten Auge oder Saugrüssel oder anderen fehlenden charakteristischen Merkmalen gefunden. Die Fossilien von Märzfliegen verfügen über alle Merkmale über die auch die heutigen Exemplare verfügen. Wenn ein rezentes Insekt über exakt die gleichen Eigenschaften verfügt, wie sein vor 45 Millionen Jahren existierendes Gegenstück, bedeutet das, dass sich diese Spezies während der gesamten Zeit nicht verändert hat, und dass man umöglich von einer Entwicklung sprechen kann. Diese Stagnation widerlegt die Theorie Darwins und ist gleichzeitig ein Beweis für die Schöpfung.












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verhaltensmuster/verhaltensmuster.php



SELBSTAUFOPFERUNG UND INTELLIGENTE VERHALTENSMUSTER BEI TIEREN

In diesem Buch werden Sie über erstaunliche und bewundernswerte Verhaltensweisen von Tieren lesen, die weder intelligent noch bewusst sind. Jeder Mensch, der über Verstand und ein Gewissen verfügt, kann leicht nachvollziehen, dass diese Verhaltensweisen nur möglich sind, wenn alle Lebewesen unter der Macht und der Aufsicht Gottes stehen.



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