Harun Yahya

RAMADAN 2009, 26. TAG













Das Bild des Paradieses, das den Gottesfürchtigen verheissen ist, (ist so): In ihm fließen Ströme von Wasser, das nicht verdirbt, und Ströme von Milch, deren Geschmack sich nicht ändert, und Ströme von Wein, köstlich für die Trinkenden, und Ströme von geklärtem Honig. Und dort finden sie allerlei Früchte sowie Verzeihung von lhrem Herrn. Sind sie denen gleich, die ewig im Feuer bleiben müssen und denen siedendes Wasser zu trinken gegeben wird, das ihre Eingeweide zerreißt?

(Quran, 47:15)










„Anas bin Malik sagte: „Ich blieb 10 Jahre im Dienst des Propheten (s.a.w.s). Niemals äußerte er einen Laut des Mißfallens. Wenn ich etwas tat, fragte er niemals: „Warum hast du das getan?“. Wenn ich eine bestimmte Aufgabe nicht erfüllte, fragte er mich niemals, warum ich sie nicht erfüllt hatte.“

Shamaa-il Tirmidhi, Islamic Book Service Publications, New Delhi, 2000, Islamic Book Service, New Delhi, 2000, S. 362










DER LAUTLOSE FLUG DER EULE IST DAS NEUE ZIEL DER KONSTRUKTEURE

Während der Forschungsarbeiten der Amerikanischen Luftwaffe zum Projekt „Geisterflug“ ist die unvergleichliche Gestaltng der Eulenflügel entdeckt worden.

Eulen können sich in der Stille der Nacht ihrer Beute nähern, ohne bemerkt zu werden. Diesen Vorteil erhalten sie aufgrund der besonderen Anordnung ihrer Flügel. Die Enden der Federn der übrigen Vogelarten sind an den Rändern spitz. Die Federn der Eule hingegen sind ganz im Gegenteil fein aber nicht spitz. Dadurch ist der Vogel während seiner nächtlichen Flüge auf Beutjagd absolut lautlos.










Es wird versucht, den lautlosen Flug der Eulen mit Stealth Bombern zu imitieren.






Einer Erklärung der Wissenschaftler des Langley Forschungsinstituts der NASA zufolge, verhindern die weichen Enden der Flügelspitzen Luftturbulenzen, also Geräusche. Militärentwürfe ahmen die Flügel der Eule nach und suchen dadurch nach einer Möglichkeit, dass Geisterflugzeuge noch verdeckter sind.

Die Wissenschaftler, die diese Beispiele, von denen jedes einzelne für sich genommen einen Gottesbeweis darstellt erforschen, betonen die unvergleichliche Kunst von Gottes Schöpfung.









"AUF DAS BESTE" VON GOTT ZU HOFFEN

Positiv zu sein, beinhaltet die völlige Unterwerfung zu Gott, gleich in welcher Situation und unter welcher Bedingung sich die Ereignisse entfalten und in welche Richtung sie gehen. Es bedeutet auch, dass man sich allen Situationen ohne Angst und Furcht stellt, ohne den kleinsten Zweifel, dass alle Ereignisse für die Gläubigen zum Besten geraten werden.

Eine der wichtigsten Charakterzüge der Gläubigen ist, dass sie sich in allen ihren Angelegenheiten an Gott wenden und sich voll und ganz ihrem Schicksal ergeben. Auch wenn es nicht so ausgeht wie man es geplant hat, nicht das erhält was man sich wünscht oder jemanden verliert, den man aufrichtig geliebt hat - kurzum - unter allen Bedingungen wenden sie sich an Gott und sehen das Beste in jedem Ereignis. Man wird einen Gläubigen nie sagen hören: "Warum ist mir das geschehen?" oder "Wenn dies oder jenes nur nicht passiert wäre!", denn sie sind von Anbeginn mit Gott zufrieden und haben sich ihrem Schicksal ergeben.

Gläubige Menschen beten um das Beste von Gott, mit der Erkenntnis, dass sie nicht im voraus wissen, was das Beste für sie ist, denn über solches Wissen verfügt nur Gott. Ein Beispiel: Gläubige, die dem Islam voll ergeben sind, wünschen, dass eine andere Person den Islam akzeptiert und praktiziert, und Sie beten zu Gott, dass dieses Ereignis eintrifft. Es ist klar, dass sie eine gute Absicht haben und nur das wollen, was gut und legitim ist. Trotzdem akzeptieren sie, dass Gott am Besten weiss, was gut ist. Da der Mensch den Glauben nur erfahren kann, wenn Gott es so will, erkennen die Gläubigen, dass jene Menschen, die sie so lieben, keine Führung erhalten. Sie kommen zu der Schlussfolgerung, dass darin etwas Gutes sein muss. Sie werden daher nicht traurig und fallen nicht in Verzweiflung. Gott hat diese Tatsache in folgendem Vers klar erklärt:

Du kannst gewiss nicht jeden rechtleiten, den du liebst, sondern Gott leitet recht, wen Er will. Und Er kennt am besten diejenigen, welche sich rechtleiten lassen. (Sure 28:56 - al-Qasas)

Nehmen wir ein anderes Beispiel: Es ist ganz natürlich, dass Gläubige es bevorzugen, unter Gleichgesinnten zu sein, denn sie beschützen einander und sind ihre engsten Freunde, Brüder und Schwestern. Jeder einzelne hat sich Gott und Seiner Religion hingegeben und geben einander Seligkeit. Aber es ist vielleicht nicht immer möglich, zusammen zu sein. Vielleicht befinden sie sich weit entfernt von ihren Lieben, um dem Islam zu dienen, oder wie es zur Zeit des Propheten (saws) war, sind gezwungen auszuwandern, um der Unterdrückung durch die Ungläubigen zu entkommen. Es ist sehr gut, in der Gesellschaft von Gläubigen Menschen zu sein, aber angesichts von Leid und Unterdrückung standhaft zu bleiben, führt vielleicht zu noch grösserer Belohnung und besseren Dingen.

Wir wissen von dem Propheten und von Gläubigen, die von jenen, die den Quran zurückwiesen, ins Exil geschickt oder eingekerkert wurden. In solchen Situation verlieren die Gläubigen nie die Hoffnung, denn sie wissen, dass ein solches Ereignis vorteilhaft für sie ist. Ihr Ziel ist es, die beste Moral in allen Situationen aufrecht zu erhalten, um Gottes Wohlgefallen und Seine Belohnung zu erlangen. Sie erfahren eine grosse Freude, indem sie sich, wo immer sie sich befinden, an Gott wenden und Ihn verehren.

Die unterwürfige Haltung der Gläubigen unter allen Bedingungen zeigt, wie aufrichtig sie in ihrem Glauben sind. Auch wenn sie von der schlimmsten Krankheit befallen sind oder wenn die Umstände ihre Anwesenheit an den rauhesten Orten erfordert, so bleiben sie immer hoffnungsvoll und dem Schicksal ergeben, immer daran denkend, dass eine göttliche Vernunft hinter jeder Situation steht und dass Gutes daraus entstehen wird.









DEN HIMMEL ZUM DACH MACHEN

Der die Erde gemacht hat zu einem Bette für euch, und den Himmel zu einem Dach, und Wasser hat niederregnen lassen von den Wolken und damit Früchte für euren Unterhalt hervorgebracht hat. Stellt Allah daher keine Götter zur Seite, denn ihr wisst es doch. (Sure 2:22 - al-Baqara)









Der Meteoritenschwarm der Geminiden wird jedes Jahr in der zweiten Woche des Dezembers am stärksten beobachtet. Die kurzen Linien, die in der Abbildung nebenan zu sehen sind, sind Spuren, die zu den Sternen gehören; die langen Linien gehören zu den Meteoren. Die Meteoriten die in der Abbildung zu sehen ist, sind mit einer Dichte von 58 Steinen pro Stunde auf die Erde gefallen.




Im obigen Vers wird für den Himmel das arabische Wort "essemae binaen" verwendet. Dieses Wort hat die Bedeutungen von "Gewölbe, Decke". Außerdem beschreibt dieses Wort eine Bedeckung, die den Zelten der Wüstenaraber ähnelt. 11 Was mit dieser zeltähnlichen Struktur betont wird, ist der Schutz vor äußeren Einflüssen.

Obwohl wir es meist nicht bemerken, fallen auch viele Meteoriten auf die Erde. Der Grund, warum diese Meteoriten die Erde nicht schädigen, ist der Widerstand, den die Atmosphäre, die die Erde umgibt, auf die Meteoriten ausübt. Der Meteor kann diesen Widerstand nicht lange aushalten, und er verliert den Großteil seiner Masse, weil er durch die Reibung an den Molekülen der Erdatmosphäre verbrennt. Außer den Versen über die Schutzeigenschaft der Atmosphäre weist Allah auch im folgenden Vers auf diese spezielle Schöpfung hin:

Siehst du denn nicht, dass Allah euch (alles) dienstbar gemacht hat, was auf Erden ist, so wie die Schiffe, die das Meer auf Sein Geheiß durcheilen? Und Er hält den Himmel, damit er nicht auf die Erde fällt, außer mit Seiner Erlaubnis. Allah ist wahrlich gegen die Menschen mitfühlend und barmherzig. (Sure 22:65 - al-Hadsch)

Die Erdatmosphäre schützt uns vor den äußeren Gefahren aus dem Universum. Mit dem Wort "Dach", das in den Versen für den Himmel verwendet wird, wird auf diese Eigenschaft des Himmels hingewiesen, welche zu Zeiten unseres Propheten (s.a.w.s.) nicht bekannt war.










Eingeständnisse von Evolutionisten

Die Evolutionstheorie steht ihrer größten Krise gegenüber, wenn es dazu kommt, den Ursprung des Lebens zu erklären. Der Grund dafür ist, dass, die organischen Moleküle so komplex sind, dass ihre Bildung unmöglich als zufällig entstanden erklärt werden kann, und es daher eine offensichtliche Unmöglichkeit ist, dass die Zelle sich zufällig gebildet hat.

Einige Evolutionisten nahmen die Frage des Ursprungs des Lebens im zweiten Viertel des 20. Jh. in Angriff. Eine der führenden Autoritäten auf dem Gebiet der Theorie der molekularen Evolution, der russische Evolutionist Alexander I. Oparin erläuterte in seinem Buch "Der Ursprung des Lebens" [The Origin of Life], das im Jahr 1936 veröffentlicht worden war:

Leider bleibt der Ursprung der Zelle weiterhin eine unbeantwortete Frage, die in der Tat der dunkelste Punkt in der gesamten Evo-lutionstheorie ist.1

Seit Oparin haben Evolutionisten zahllose Experimente durchgeführt, For-schung unternommen und Beobachtungen angestellt um Beweise zu finden, dass die Zelle sich spontan gebildet haben könnte. Diese Versuche haben jedoch das komplexe Design der Zelle nur noch mehr verdeutlicht, und damit die evolutionistischen Hypothesen noch weiter abseits von der Realität gestellt. Professor Klaus Dose, der Leiter des Instituts für Biochemie an der Johannes Gutenberg Universität erklärt:

Über 30 Jahre experimenteller Forschung bezüglich des Ursprungs des Lebens auf den Gebieten der chemischen und molekularen Evolution haben zwar zu einer besseren Erkenntnis der Immensität des Problems geführt, das der Ursprung des Lebens auf der Erde präsentiert, nicht jedoch zu seiner Lösung. Gegenwärtig enden alle Diskussionen der hauptsächlichen Theorien und Experimente auf diesem Gebiet entweder in einer Sackgasse, oder in einem Eingeständnis von Unwissenheit 2

Die folgende Aussage des Geochemikers Jeffrey Bada vom Scripps Institute in San Diego macht die Hilf-losigkeit der Evolutio-nisten bezüglich dieses Engpasses deutlich:

Heutzutage, am Ende des 20 Jh. stehen wir immer noch dem selben größten ungelösten Problem gegenüber das uns zu Beginn des 20 Jh. konfrontierte: Wie begann das Leben auf der Erde?3

Nicholas Wade, ein Wissenschaftsjournalist der New York Times, gab im Juni 2000 einen ähnlichen Kommentar:

Alles in bezug auf den Ursprung des Lebens auf der Erde ist ein Mysterium, und es scheint, dass, je mehr darüber bekannt wird, es um so rätselhafter wird. 4

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1 Alexander I. Oparin, Origin of Life, (1936) NewYork: Dover Publications, 1953 (Reprint), p.196.
2 Klaus Dose, "The Origin of Life: More Questions Than Answers", Interdisciplinary Science Reviews, Vol 13, No. 4, 1988, p. 348 4. Nicholas Wade, Life's Origins Get Murkier and Messier, The New York Times, 13 Juni 2000, S. D1-D2)
3 Jeffrey Bada, Earth, February 1998, p. 40
4. Nicholas Wade, Life's Origins Get Murkier and Messier, The New York Times, 13 Juni 2000, S. D1-D2)










FELDGRILLE




Alter: 125 Millionen Jahre

Periode: Kreidezeit

Ort: Santana Formation, Araripe Becken, Brasilien












Dieses Fossil zeigt, dass es zwischen den rezenten Exemplaren der Feldgrille und denen die vor 125 Millionen Jahren lebten keinen Unterschied gibt. Das beweist, dass Evolution nie stattgefunden hat. Alle bis heute freigelegten Fossilien beweisen, dass Lebewesen keinem Evolutionsprozess unterliegen.

Darwinisten sind sich sehr wohl im Klaren darüber, dass der Fossilienbestand nicht für die Evolutionstheorie spricht. Aus diesem Grund werden auch Hunderttausende Fossilien gut vor der Öffentlichkeit versteckt. Es hat jedoch keinen Sinn mehr, sie zu verbergen. Es lässt sich nicht länger geheim halten, dass der Fossilienbestand und die Funde von Wissenschaftlern den Anhängern der Evolutionstheorie eine Niederlage beigebracht haben.

 










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