Harun Yahya

RAMADAN 2009, 24. TAG












Und sie werden dich nach der Stunde befragen, auf wann sie festgesetzt ist. Sprich: "Von ihr weiß allein mein Herr. Und Er allein wird sie zu ihrer Zeit erscheinen lassen.Schwer lastet sie auf den Himmeln und der Erde. Nicht anders als plötzlich kommt sie über euch." Sie fragen dich, als ob du über sie unterrichtet sein könntest. Sprich: "Allein Allah weiß von ihr. Doch die meisten Menschen wissen darüber nicht Bescheid."

(Quran, 7:187)









"Ibn Umar berichtete, dass Gottes Botschafter (s.a.w.s) den Namen „Asiya“ - die Ungehorsame - in „Jamila“ änderte, was „die Gute und Ansehnliche“ bedeutet.“

Sahih Muslim, Islamic Book Service, New Delhi, 2000, Band 3, S.442









DIE ANORDNUNG IM OHR EINER FLIEGE ERINNERT AN EIN HÖRGERÄT

Eine Fliegenart namens Ormia Ochrecea legt ihre Eier auf dem Körper einer Grille ab, damit sich die geschlüpften Larven von dem Wirtstier ernähren können. Es ist nicht einfach, mitten im Wald eine Grille auszumachen. Doch die Ormiafliege kann sie dank ihrer speziell entworfenen empfindlichen Ohren leicht ausmachen.









Hörgerät und Fliege




Das menschliche Gehirn verwendet dieselbe Methode, um ein Geräusch zu lokalisieren. Dafür reicht es aus, dass ein bestimmtes Geräusch zuerst das nahe gelegene Ohr erreicht, dann das weiter entfernte. Das Gehirn berechnet aus dem Unterschied von ein paar Millisekunden, mit dem das Geräusch die Ohren erreicht, die Stelle, von der das Geräusch stammt. Der Mensch kann diese Berechnung innerhalb von 10 Millisekunden anstellen. Doch die Ormiafliege stellt mit ihrem gerade mal Stecknadelkopfgroßen Gehirn dieselbe Berechnung 1.000 Mal schneller auf. ("The Human Digestive System." Online at: www.s-cool.co.uk/topic_quicklearn.asp?loc=ql&topic_id=14&quicklearn_id=2&subject_id=3&ebt=&eb.)

Die Gestaltung der Natur ist für den Menschen immer eine nicht enden wollende Quelle der Inspiration. Die Produkte der modernen Technologie kopieren häufig die Gestaltung der Natur. Ohne Frage erleichtert es den Erfindern ihre Arbeit, wenn sie Systeme kopieren, die seit Millionen von Jahren perfekt arbeiten. Auch die Gestaltung des Fliegenohrs dient als Vorlage und ist heute unter dem Namen Ormiafon bei der Herstellung von Hörgeräten ein Vorbild.

Solche Gestaltungen, die der Mensch höchstens kopieren kann, zeigen die beispiellose Schöpfungskraft Gottes.










VERGEBUNG IST DAS BESTE UND VORTEILHAFTESTE FÜR DEN MENSCHEN

Er ist es, Welcher die Reue Seiner Diener annimmt und Untaten vergibt. Und Er weiß, was ihr tut. (Quran, 42:25)

Wie in diesem Vers ausgedrückt, ist Gott vergebend. Gläubige, die die Sitten befolgen, denen Gott zustimmt, wissen zu vergeben, wenn sie Missgunst begegnen, und wie Boshaftigkeit durch Güte zu verbannen ist. Ohne Zweifel Boshaftigkeit durch Geduld zu übersehen und nicht rachsüchtig sein, indem dem Missetäter vergeben wird, sind Qualitäten, die einer frommen Person eigentümlich sind. Die Belohnung für dieses Verhalten ist Gottes Zustimmung und Liebe. Gott unterrichtet uns in einem Seiner Verse:

Die da spenden in Freud und Leid und den Zorn unterdrücken und den Menschen vergeben – und Gott liebt die Gutes Tuenden. (Quran, 3:134)

Durch Reagieren von Güte auf Missetaten würde der vergebende Mensch auch einen Ort voller Frieden und Wohlergehen für sich selbst und die anderen erschaffen. Selbstverständlich ist so eine Umgebung im Hinblick auf Ruhe, Wohlergehen und Frieden einem Ort, der von fortwährender Rache, Neid, Hass und Feindseligkeit regiert wird, erheblich überlegen. Natürlich muss für einige Zeit das Individuum sich selbst kontrollieren und große Geduld ausüben, um sich selbst von Wut und Gefühlen der Missgunst zu befreien, welche anfangs in ihm aufsteigen, aber als Gegenleistung wird er eine Umgebung und Seele voller Freundschaft, Liebe, Respekt und Frieden erlangen. Dies ist, was Gott Gläubigen in Seinen Versen mitteilt:

Das Gute und das Böse sind fürwahr nicht gleich. Wehre (das Böse) mit Besserem ab, und schon wird der, zwischen dem und dir Feindschaft war, dir wie echter Freund werden. Aber dies geschieht nur denjenigen, die standhaft sind, ja nur Menschen von besonderer Begnadung. (Qur'an, 41:34-35)

Als Belohnung für gute Sitten gibt Gott den Menschen ein gutes und leichtes Leben. Um eine Person, die niemals vergibt, sind stets Feinde, die ihn hassen und verabscheuen, indes jemand, der vergibt, mit einem Leben voll mit Wohlbehagen und Frieden in dieser Welt und warmen Freunden gesegnet ist.









SCHWANGERSCHAFT UND GEBURT

Verderben dem Menschen! Wie ungläubig er doch ist! Woraus erschuf Er ihn denn? Aus einem Samentropfen erschuf Er ihn und formte ihn dann. Dann machte Er ihm den Weg leicht. (Sure 80:17-20 - 'Abasa)

Ab dem Ende des sechsten Monats der Schwangerschaft bezeichnet man das Kind im Mutterleib als "Fötus". Alle Organe und Körpersysteme des Babys haben sich innerhalb der ersten sechs Monate entwickelt. Die letzten drei Monate der Schwangerschaft dienen nur noch dem Wachstum des Babys und enden schließlich mit seiner Geburt. Normalerweise ist der Gebärkanal sehr eng und es wäre für den Fötus unmöglich, hindurch zu kommen. Doch während der Geburt geschehen im Körper der Mutter unterschiedliche physiologische Veränderungen. Diese Veränderungen ermöglichen dem Fötus, sich leicht durch den Gebärkanal zu bewegen. Die Gelenke in den Beckenknochen der Mutter dehnen sich, um den Gebärkanal zu verbreitern; die Muskeln entspannen sich, damit der Gang noch breiter werden kann; die amniotische Flüssigkeit um den Fötus herum ölt den Gang ein.1 In einem wissenschaftlichen Werk wird diese körperliche Änderung vor der Geburt folgendermaßen beschrieben:

Wenn für den Fötus, der zur Welt kommen soll, alle Vorbereitungen vollendet sind, beginnt auch die amniotische Flüssigkeit neue Aktivitäten für die Geburt. Die amniotische Flüssigkeit, die Wassersäckchen bildet, die die Gebärmutteröffnung verbreitern, bringt die Gebärmutter so auf eine Größe, durch die das Baby hindurchgleiten kann. Gleichzeitig verhindern diese Wassersäckchen, dass das Baby während der Geburt im Gebärkanal zerquetscht wird. Außerdem wird der Gebärkanal gleitfähig und steril, wenn die Wassersäckchen beim Beginn der Geburt ihre Flüssigkeit abgeben.2

Wie ersichtlich ist, wird im Quran auf diesen Prozess mit dem Vers "Dann machte Er ihm den Weg leicht" (Sure 80:20 - 'Abasa) ganz offenbar hingewiesen. Diese physiologischen Veränderungen des Mutterleibs, die Allah vor 1400 Jahren mitgeteilt hat, sind erst heutzutage mit Hilfe vieler technischer Geräte festgestellt worden.

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1- Dr. Mazhar U. Kazi, 130 Evident Miracles in the Qur'an, Crescent Publishing House, New York, USA, 1998, S. 96-97.
2- Laurence Pernoud, J'attends un enfant, Pierre Horay, Paris, 1995, S. 138










Ota Benga: Der Afrikaner in der Höhle

Nachdem Darwin mit seinem Buch "Die Abstammung des Menschen" [The Descent of Man] die Behauptung hervorbrachte, dass sich der Mensch von affenartigen Wesen evolutiv entwickelt habe, begann er nach Fossilien zu suchen, um seine Behauptung zu untermauern. Einige Evolutionisten jedoch glaubten, dass "Halb-Mensch-Halb-Affen"-Geschöpfe nicht nur im Fossilnachweis, sondern auch lebend in verschiedenen Teilen der Welt zu finden seien. Diese Jagden nach "lebenden Übergangsgliedern" führten in den frühen Jahren des 20. Jh. zu unglücklichen Zwischenfällen, von denen einer der grausamsten die Geschichte eines Pygmäen namens Ota Benga ist.










OTA BENGA: "Der Pygmäe im Zoo"




Ota Benga wurde im Jahr 1904 von einem evolutionistischen Forscher im Kongo gefangen. In seiner eigen Sprache bedeutete sein Name "Freund". Er hatte eine Frau und zwei Kinder. Er wurde angekettet in einem Käfig wie ein Tier in die USA verfrachtet, wo ihn evolutionistische Wissenschaftler auf der Weltausstellung in St. Louis der Öffentlichkeit zusammen mit anderen Affenspezien als "das nächste Übergangsglied zum Menschen" vorführten. Zwei Jahre später wurde er in den Bronx Zoo von New York verlegt, wo sie ihn zusammen mit einigen Schimpansen, einem Gorilla namens Dinah, und einem Orang-Utan namens Dohung unter dem Namensschild "Urzeitliche Vorfahren des Menschen" ausstellten. Dr. William T. Hornaday, der evolutionistische Direktor des Zoos hielt große Reden darüber wie stolz er darauf sei, diese außergewöhnliche Übergangsform in seinem Zoo zu haben, und behandelte Ota Benga als wäre er ein gewöhnliches Tier gewesen. Ota Benga ertrug die Behandlung die ihm zuteil wurde nicht mehr länger und nahm sich letzten Endes selbst das Leben.1

Der Piltdown Mensch, der Nebraska Mensch, Ota Benga... diese Skandale zeigen, dass die evolutionistischen Wissenschaftler nicht davor zurückschrecken jegliche Art von unwissenschaftlichen Methoden einzusetzen um ihre Theorie zu belegen. Wenn wir uns dieses Punkts bewusst anderes sogenanntes Beweismaterial für den Mythos der "menschlichen Evolution" betrachten stehen wir ähnlichen Situationen gegenüber. Wir haben es hier mit einer fiktiven Geschichte und einer Armee von freiwilligen Helfern zu tun, die alles daran setzen würden die Wahrheit dieser Geschichte zu belegen.

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1.    Philips Verner Bradford, Harvey Blume, Ota Benga: The Pygmy in The Zoo, New York: Delta Books, 1992











GRASHÜPFER





Alter: 25 Millionen Jahre

Periode: Oligozän


Ort: Dominikanische Republik












Darwin wusste, dass die zu seiner Zeit existierenden Fossilienfunde seine Theorie nicht bestätigten. Er ging jedoch davon aus, dass die Zahl der Fossilien im Laufe der Zeit zunehmen würde, und dass früher oder später Funde darunter wären, die seine Theorie unterstützen würden. Die Anhänger seiner Theorie teilten seine Meinung. Aber jedes neu entdeckte Fossil widersprach Darwins Vorhersagen und zerstörte damit die Hoffungen der Darwinisten.

Es wurden keine Fossilien gefunden, die darauf hindeuten, dass eine Evolution stattgefunden hat. Jeder Fossilienfund offenbarte, dass die Schöpfung eine unbestreitbare Tatsache ist. Das beweist auch das hier abgebildete, 25 Millionen Jahre alte Fossil eines Grashüpfers.











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DIE ENDZEIT UND DER MAHDI

"Endzeit" bedeutet das letzte Zeitalter der Menschheit und ist nach islamischer Literatur der Zeitraum, auf den der Tag des jüngsten Gerichts folgt. Die Verse und die Hadithen weisen auf zwei verschiedene Phasen der Endzeit hin. In der ersten Phase werden die Menschen schwere Zeiten materieller und spiritueller Probleme durchleiden. Anschließend wird die Erde in die Zeit der Erlösung eintreten, die das "Goldene Zeitalter" genannt wird und die charakterisiert ist durch den Überfluss und den Segen, die sich durch die Ausbreitung der wahren Religion eingestellt haben. Das Ende des Goldenen Zeitalters wird einen rapiden sozialen Zusammenbruch mit sich bringen, und die Menschen werden von diesem Zeitpunkt an auf den Tag des jüngsten Gerichts warten. In diesem Buch werden wir die Endzeit im Licht der Verse des Qurans und der Hadithen untersuchen. Es ist offensichtlich, dass die fraglichen Zeichen zu erscheinen begonnen haben, eines nach dem anderen, genau wie in den Hinweisen erwähnt.



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