Harun Yahya

RAMADAN 2009, 8. TAG











Und sie werden dich nach der Stunde befragen, auf wann sie festgesetzt ist. Sprich: "Von ihr weiß allein mein Herr. Und Er allein wird sie zu ihrer Zeit erscheinen lassen.Schwer lastet sie auf den Himmeln und der Erde. Nicht anders als plötzlich kommt sie über euch." Sie fragen dich, als ob du über sie unterrichtet sein könntest. Sprich: "Allein Allah weiß von ihr. Doch die meisten Menschen wissen darüber nicht Bescheid."

(Quran, 7:187)











„Es gibt keine Überlegenheit eines Arabers über einen Nicht-Araber und eines Nicht-Arabers über einen Araber, auch nicht eines Weißen über einen Schwarzen und nicht des Schwarzen über einen Weißen, außer in der Frömmigkeit. Wahrlich, der Edelste unter euch ist, wer am frommsten ist.“

Prophet Muhammad's Last Sermon (http://www.stanford.edu/~jamila/Sermon.html)


 















WIE ORIENTIEREN SICH BIENEN?

Um Nahrung finden zu können, müssen Bienen meistens eine weiträumige Umgebung durchsuchen. Sie sammeln Blütenstaub und Nektar aus Feldblumen innerhalb eines Bereiches mit einem Radius von 800 Metern vom Bienenstock. Die Biene, welche Blumen findet, fliegt zu ihrem Bienenstock zurück, um anderen Bienen den Ort dieser Blumen mitzuteilen. Aber wie wird sie den Ort der Blumen den anderen Bienen im Stock erklären können?

Durch Tanzen!... Die Biene, die zum Bienenstock zurückkehrt, fängt an zu tanzen. Dieser Tanz ist ein Ausdrucksmittel, um anderen Bienen den Ort der Blumen zu erklären. Der Tanz, den die Biene vielmals wiederholt, umfasst alle Informationen über die Richtung, die Neigung, den Abstand und andere Details der Nahrungsmittelquelle, die es den anderen Bienen ermöglichen, sie zu finden.

Der andauernde Tanz hat die Form der Zahl "8" (siehe oben). Den mittleren Teil dieser Acht stellt die Biene dar, indem sie ihr Hinterteil vibrieren lässt. Der Winkel zwischen dieser Linie und der Linie zwischen der Sonne und dem Bienenstock, gibt die genaue Richtung der Nahrungsquelle an (siehe unten).

Es reicht aber nicht aus, nur die Richtung der Nahrungsquelle zu wissen. Die Arbeiterbienen sollen auch wissen, wie weit sie fliegen müssen, um den Nektar sammeln zu können. Die Biene, die zum Bienenstock zurückfliegt, "erklärt" den anderen Bienen auch durch bestimmte Körperbewegungen die Entfernung der Nahrung. Sie tut dies, indem sie ihren Hinterleib schüttelt und damit kräftige Luftströme bildet. Die anderen Bienen stellen die Entfernung der Nahrungsquelle dann fest, indem sie mit ihren Fühlern diese Ströme wahrnehmen. Zum Beispiel schwingt die Biene um eine Entfernung von 250 Metern zu "beschreiben", ihren Hinterleib 5 mal in einer Zeitspanne von einer halben Minute. Auf diese Weise wird die genaue Lage der Nahrungsquelle mit Hilfe des ausdrücklich beschriebenen Winkels und Abstandes definitiv bestimmt.

Bei Flügen, bei denen der Hin- und Rückflug zur Nahrungsquelle extrem lange dauert, stellt sich für die Biene ein neues Problem dar: Die Biene kann die Nahrungsquelle nur gemäß der Sonne beschreiben. Bis aber die Biene die Quelle erreicht hat, hat sich die Sonne alle 4 Minuten um ein Grad weiter bewegt. Nach der Zeit, die die Biene beim Flug verbringt, würde sich die beschriebene Richtung bereits verändert haben, was somit eine fehlerhafte Beschreibung zur Folge haben würde.

Doch hat die Biene auch für dieses Problem eine Lösung. Denn ihr Auge besteht aus hunderten, einzelnen, kleinen, sechseckigen Linsen. Jede Linse sieht nur einen sehr schmalen Bereich wie bei einem Teleskop. Eine Biene, die zu einer bestimmten Tageszeit in Richtung Sonne schaut, kann während des Fluges ihre Position immer genau feststellen. Es wird vermutet, dass die Biene dies errechnet, indem sie abhängig von der Zeit die Änderung der Helligkeit der Sonne ausnutzt. Infolgedessen stellt die Biene die Richtung der Nahrungsquelle fehlerlos fest, während die Sonne sich weiter bewegt, indem sie Korrekturen in den Informationen macht, die sie im Bienenstock weitergibt.









DER GLAUBE AN DAS JENSEITS

Der Glaube an das Jenseits ist einer der wichtigsten Glaubenspfeiler des Islam. In der ersten Sure des Quran betont Allah, nach Erwähnung Seiner Eigenschaften "Der Erbarmer" und "Der Barmherzige", dass Er "der Herrscher am Tage des Gerichts" ist (Sure 1:3, 4 - al-Fatiha). Im dritten Vers der darauf folgenden Sure wird betont, dass Gläubige jene sind, "...die an das Verborgene glauben" (Sure 2:3 - al-Baqara).

Diese Vorstellung des "Verborgene" schließt auch die Auferstehung des Menschen nach dem Tod mit ein sowie den Tag der Auferstehung, Paradies und Hölle, kurz, alles, was mit dem Jenseits in Verbindung steht. Tatsächlich wird im nächsten Vers, dem 4. Vers der Sure al-Baqara, mit den Worten "...sie vertrauen fest aufs Jenseits" eine besondere Betonung auf den Glauben an das Jenseits gelegt.

Der Glaube an das Jenseits ist ein Zeichen wahren Glaubens, und somit sehr wichtig. Die Art von Glauben an das Jenseits, wie der Quran ihn definiert, resultiert in großer Zuversicht und Wahrhaftigkeit des Gläubigen. Jemand, der an das Jenseits glaubt, besitzt bereits bedingungslosen Glauben an Gott, Sein Buch und Seinen Boten. Solch ein Individuum weiß, dass Gott die Macht über alle Dinge hat und dass Seine Worte und Versprechen wahr sind. Infolgedessen hat er niemals Zweifel über das Jenseits. Bevor er diese Tatsachen sieht und erlebt, hat er bereits festen Glauben an sie, als ob er sie schon gesehen hat. Dies ist die natürliche Folge seines Glaubens und Gottvertrauens und der Weisheit, die ihm gewährt wurde. Weiterhin umfasst ein unerschütterlicher Glaube an das Jenseits, rein von irgendwelchen Zweifeln, den Glaube an die Existenz Gottes sowie den Glaube an Seine Eigenschaften, wie im Quran erklärt, und vollkommenes Vertrauen und Ergebenheit zu Ihm. Dieser Glaube bringt den Menschen auch dazu, Gott im Alltag zu erkennen und ihn gebührend zu würdigen. Dies ist die Art von Glauben, die Allah als wertvoll bezeichnet.

Obwohl das Jenseits eine Tatsache ist, die nicht mit den fünf Sinnen wahrgenommen werden kann, schuf Allah es zusammen mit unzähligen Beweisen und Zeichen, damit unser Verstand leicht ein grundlegendes Verständnis davon erhalten kann. Der Mensch, der der Prüfung in dieser Welt unterzogen wird, kann diese Tatsache nicht mit den fünf Sinnen erkennen, sondern mit Weisheit und Gewissen. Der durchschnittliche Mensch erkennt, wenn er seine Umwelt betrachtet, leicht, dass alles in dieser Welt, einschließlich er selbst, nicht als ein Ergebnis reinen Zufalles entstanden sein kann, sondern vielmehr durch die überlegene Macht eines Schöpfers - das Wissen, den Willen und die Kontrolle Allahs. Dann begreift er, dass die Schöpfung des Jenseits für Allah einfach ist und dass es die natürlichste und logischste Folge des Lebens in dieser Welt ist. Weiterhin erkennt er, dass Allahs Weisheit und Gerechtigkeit die Existenz des Jenseits zwangsläufig mit sich bringen.

Obwohl dies so offensichtlich ist, weigert sich jemand, der gegen die Gebote Allahs verstößt, die Idee der Auferstehung nach dem Tod zu akzeptieren. Als ein Mensch, der sein Leben für die Erfüllung seiner egoistischen Wünsche verschwendet, ist er nicht bereit für die Vorstellung, dass er nach dem Tod vor Allah Rechenschaft über all seine Taten in diesem Leben ablegen muss. Darum zieht er es vor, obwohl er prinzipiell an die Existenz Allahs glaubt, die Stimme seines Gewissens zu unterdrücken und sich selbst zu betrügen. In solch einer Dimension gefangen beginnt ein Ungläubiger, unkluge, inkonsistente und irrationale Vergleiche ohne irgendwelche tiefere Überlegungen zu ziehen, um die Auferstehung und das Jenseits zu bestreiten:

Und er stellt mit Uns Vergleiche an und vergisst dabei, dass er selbst eine Schöpfung ist. Er spricht: "Wer belebt die Gebeine, wenn sie zerfallen sind?" (Sure 36:78 - Ya Sin)

Diese rhetorische Frage, die bloß gestellt wird, um der Wirklichkeit zu entkommen und sich selbst zu betrügen, hat jedoch eine explizite Antwort:

Sprich: "Leben wird ihnen Der wiedergeben, Welcher sie zum ersten Mal erschuf, denn Er kennt jegliche Schöpfung." (Sure 36:79 - Ya Sin)

Im Quran macht Allah klar, dass solche inkonsistenten Vergleiche typisch für die Ungläubigen sind:

Diejenigen, welche nicht an das Jenseits glauben, sind von schlechtem Wesen. Allah hingegen hat alle Eigenschaften in Vollkommenheit, und Er ist der Edle, der Weise. (Sure 16:60 - an-Nahl)









BEWEGUNG WÄHREND DES SCHLAFS

Und du hättest sie für wach gehalten, obwohl sie schliefen. Und Wir drehten sie nach rechts und nach links um. Und ihr Hund lag mit ausgestreckten Pfoten auf der Schwelle. Wärst du auf sie gestoßen, wärst du vor ihnen geflüchtet, mit Grausen vor ihnen erfüllt. (Sure 18:18 - al-Kahf)

Im obigen Vers wurden die Siebenschläfer (Ashab-i Kehf) erwähnt, über die uns im Quran mitgeteilt wird, dass sie hundert Jahre lange im Schlafzustand waren. Außerdem informiert Allah uns in diesem Vers, dass Er sie während des Schlafes auf die rechte und linke Seite sich umdrehen lassen hat. Der verborgene Sinn dieser Tatsache wurde vor kurzem entdeckt.

Menschen, die lange Zeit derselben Position in dem Bett liegen, bekommen ernste Gesundheitsprobleme: Komplikationen entstehen im Blutkreislauf, auf der Haut entstehen Wunden, in den Körperteilen, die das Bett berühren, gerinnt das Blut.1

Die Wunden, die entstehen, wenn man zu lange derselben Position liegt, nennen die Ärzte "Druckwunden" (Dekubitus). Denn der ständige Druck, der auf einen Körperteil ausgeübt wird, wenn man zu lange Zeit in derselben Position liegt, kann verursachen, dass die Adern zusammengedrückt und verstopft werden. Folglich können der Sauerstoff und andere Nahrung, die mit dem Blut transportiert wird, die Haut nicht erreichen und die Haut beginnt abzusterben. Dies verursacht, dass im Körper Wunden entstehen. Wenn diese Wunden nicht ärztlich behandelt werden, können auch die Fett- und Muskelgewebe absterben.2

Wenn diese Wunden, die unter der Haut oder dem Gewebe entstehen, nicht ärztlich behandelt werden, können sie größer werden und lebensgefährlich werden. Aus diesem Grund ist es am gesündesten, alle 15 Minuten die Position im Bett zu ändern, um den Druck auf die Haut zu verringern. Die gelähmten Patienten, die sich selbst nicht bewegen können, werden deswegen einer speziellen Pflege unterzogen und sie werden alle 2 Stunden mit Hilfe einer anderen Person bewegt.3 Im obenerwähnten Vers wird auf diese medizinische Information hingewiesen, die in unserem Jahrhundert entdeckt worden ist. Das ist ein neues Wunder des Quran.

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1.    Dr. Mazhar U. Kazi, 130 Evident Miracles in the Qur'an, Crescent Publishing House, New York, USA,
2.    2. 1998, S. 108
80) http://www.geocities.com/abusedelders/page9.html
3.    http://www.biomedcentral.com/1364-8535/5/81/abstract









Warum sind Weisheitszähne kein Beweis für die Evolution?

Ein weiterer Punkt, bei dem die Evolutionstheorie in die Irre führt, ist die Behauptung über "verkümmerte Organe". Darwinisten behaupten, die Organe mancher Lebewesen verlören im Lauf der Zeit ihre Funktion und bildeten sich zurück. Indem sie an diesem Punkt ansetzen, versuchen sie die Botschaft zu vermitteln, "Wenn ein lebender Organismus tatsächlich erschaffen worden wäre, dann besäße er keine funktionslosen Organe". Anfang des 20. Jahrhunderts war in darwinistischen Publikationen zu lesen, der menschliche Körper verfüge über fast einhundert Organe, die keinem besonderen Zweck mehr dienten, einschließlich des Blinddarms, des Steißbeins, der Gaumenmandeln, der Zirbeldrüse, der Ohrmuschel, der Thymusdrüse und der Weisheitszähne. In den darauf folgenden Jahrzehnten machte die Medizin jedoch enorme Fortschritte. Die Kenntnis der Organe und des menschlichen Körpers wuchs, und man sah, dass die angeblich verkümmerten Organe sehr wohl wichtige Funktionen für den Organismus ausübten. Die von den Darwinisten aufgestellte lange Liste wurde kürzer und kürzer. Man entdeckte, dass die Thymusdrüse wichtige Stoffe für das Immunsystem produziert und das die Mandeln bestimmte Hormone erzeugen. Es wurde auch klar, dass das Steißbein die Beckenknochen verstärkt und dass die Ohrmuscheln bei der Ortsbestimmung der Quelle von Geräuschen helfen. Kurz, es stellte sich heraus, dass Ignoranz die einzige Grundlage der Theorie der "verkümmerten Organe" war.

Einige Darwinisten versuchen trotzdem immer noch, dieses Pseudoargument zu benutzen. Auch wenn die medizinische Wissenschaft längst bewiesen hat, dass nahezu alle von den Darwinisten als "verkümmert" bezeichneten Organe ihren Zweck erfüllen, kreisen darwinistische Spekulationen immer noch um das eine oder andere.

Die bemerkenswerteste davon ist die über die Weisheitszähne. Die Behauptung, diese Zähne hätten inzwischen jede Bestimmung verloren, taucht immer noch in darwinistischen Quellen auf. Als Beweis dafür wird angegeben, diese Zähne bereiteten vielen Menschen große Probleme und die Fähigkeit zum Kauen sei nicht beeinträchtigt, wenn sie chirurgisch entfernt würden.

Viele Zahnärzte, beeinflusst durch die Behauptung von Darwinisten, Weisheitszähne seien überflüssig, extrahieren sie routinemäßig und unternehmen nicht dieselben Anstrengungen wie bei anderen Zähnen.1  Forschungen der vergangenen Jahre haben jedoch ergeben, dass Weisheitszähne für das Kauen dieselbe Funktion haben wie andere Zähne auch. Studien haben ausserdem ergeben, dass die Sorge, Weisheitszähne könnten die Position der anderen Zähne im Mund beeinträchtigen, völlig unbegründet ist.2  Die Kritik der Wissenschaft richtet sich nun gegen die vorschnelle Extraktion von Weisheitszähnen und fordert, Probleme mit diesen Zähnen anders zu lösen.3 Inzwischen herrscht Übereinstimmung darin, dass es keinen Grund gibt, zu glauben, sie erfüllten keinen sinnvollen Zweck.

Warum aber verursachen Weisheitszähne vielen Menschen ernsthafte Probleme? Wissenschaftler, die sich damit befasst haben, entdeckten, dass Probleme mit Weisheitszähnen in bestimmter Weise bei verschiedenen Generationen auftauchten. Heute weiß man, dass das Problem in vorindustriellen Gesellschaften selten auftrat. Es hat sich herausgestellt, dass der in den vergangenen 100 Jahren passierte Wechsel von festeren Nahrungsmitteln zu weicheren negative Auswirkungen auf die Entwicklung des menschlichen Kiefers hatte. Man erkannte, dass die meisten Weisheitszahnprobleme das Resultat von Kieferentwicklungsanomalien sind, die man auf Ernährungsgewohnheiten zurückführen kann.

Die Ernährungsgewohnheiten einer Gesellschaft haben auch Auswirkungen auf alle anderen Zähne. Zum Beispiel erhöht der steigende Konsum von zuckerhaltigen Lebensmitteln die Zahl der Kariespatienten. Trotzdem glauben wir deswegen nicht, dass alle unsere Zähne sich zurückbilden. Dasselbe gilt auch für die Weisheitszähne. Probleme damit sind in unseren Ernährungsgewohnheiten begründet, und nicht in einer evolutiven Rückbildung.

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1.    Leonard M.S., 1992. Removing third molars: a review for the general practitioner. Journal of the American Dental Association, 123(2):77-82
2.    M. Leff, 1993. Hold on to your wisdom teeth. Consumer reports on Health, 5(8):4-85
3.    Daily.T 1996. Third molar prophylactic extraction: a review and analysis of the literature. General Dentistry, 44(4):310-320











GEIGENROCHEN







Alter: 95 Millionen Jahre







Periode: Kreidezeit

Ort: Haqel, Libanon












Egal aus welchem Erdzeitalter die Fossilien von Geigenrochen stammen, sie sind alle identisch. Diese Fossilien, die heute lebenden Geigenrochen in jeder Hinsicht gleichen, widerlegen die Behauptung, dass sich die Lebewesen schrittweise und durch kleinste Veränderungen entwickelt haben. Gott hat alle Lebewesen, mit all ihren vollkommenen Eigenschaften, aus dem Nichts und ohne Vorbild erschaffen.
Fossilien, die fassbaren Spuren von Gottes großartiger Schöpfung, lassen die evolutionistischen Unwahrheiten mit jedem Tag deutlicher werden.

Bei diesem Exemplar handelt es sich um einen spiegelverkehrten Abdruck in Sedimentgestein.











http://www.daswunderdeswerdendenmenschen.com



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