Harun Yahya

RAMADAN 2009, 7. TAG











O ihr Menschen! Wenn ihr über die Auferstehung im Zweifel seid, so haben Wir euch doch aus Staub erschaffen, dann aus einem Samentropfen, dann aus etwas sich Anklammerndem, dann aus Fleisch, teils geformt teils ungeformt, um euch manches klarzumachen. Und Wir lassen in den Mutterschößen ruhen, was Wir wollen, bis zu einem festen Termin. Dann lassen Wir euch als Kinder herauskommen. Dann lassen wir euch eure Reife erreichen, doch der eine von euch wird (früh) abberufen, während der andere von euch das erbärmlichste Alter erreicht, so dass er alles, was er wusste, vergißt. Und du siehst die Erde ausgetrocknet. Doch wenn Wir Wasser auf sie herniedersenden, dann regt sie sich und schwillt an und läßt alle möglichen Arten schöner Pflanzen sprießen

(Quran, 22:5)








„Eure Familienstammbäume geben euch nicht das Recht, jemanden zu verunglimpfen. Ihr alle seid Kinder Adams. Niemand ist höhergestellt als irgend jemand anderer, es sei denn, in Religion und Frömmigkeit.

Ahmad, 158/4









SCHMETTERLINGE

Die Bildung von Farben in den Flügeln von Schmetterlingen ist hochinteressant. Das Licht wird durch die Schuppen der Flügel des Schmetterlings reflektiert und bildet Farben, die eine außergewöhnliche Symmetrie und Schönheit zeigen. Schmetterlinge sind bekannt für die Schönheit ihrer Flügel, die im Verhältnis zum Rumpf des Tieres so viel grösser sind. Wie entstehen die spektakulären Muster und Farben in ihren Flügeln?

Schmetterlinge haben ein paar transparente, membranöse Flügel. Da diese mit Schuppen bedeckt sind, ist ihre Transparenz nicht erkennbar. Die Schuppen verbessern die aerodynamischen Eigenschaften der Flügel und geben ihnen ihre Farbe. Diese Schuppen sind so empfindlich, dass sie sich lösen, sobald man sie berührt. Sie stecken mit spitzen Enden in den Flügeln des Schmetterlings. Auf diese Weise haften die Schuppen, ohne abzufallen. Jede dieser winzigen Schuppen, die sich wie Schindeln auf einem Dach überlappen, nimmt entweder durch chemische Pigmente Farben an oder durch ihre Struktur, die das Licht auf ihnen in den Farben des Regenbogens bricht.1 Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass verschiedene Farben von unterschiedlichen chemischen Substanzen abhängen. Durch die Nebenprodukte der Farbsubstanz Pteridin entstehen zum Beispiel die rosa, weißen und gelben Farbtöne, die man gewöhnlich bei Schmetterlingen sieht. Melanin, eine andere Farbsubstanz, kommt in den schwarzen Punkten der Flügel vor. Interessanterweise sind die Farben der Schmetterlingsflügel nicht immer das, was sie zu sein scheinen. Zum Beispiel entsteht die Farbe grünaus einer Mischung aus schwarzen und gelben Schuppen. Jüngste Forschungen, die an Schmetterlingsflügeln durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass Pigmente in den Schuppen synthetisiert werden und dass die Enzyme, die für die Produktion von Melanin nötig sind, in der oberen Haut der Schuppen liegen.

Farbsubstanzen sind nicht der einzige Grund für die Farben der Schmetterlinge. Die Struktur und die Anordnung der Schuppen auf den Flügeln verursachen verschiedene Lichteffekte wie Spiegelung und Brechung und schließlich die Bildung von Farben von überwältigender Schönheit. Zum Beispiel haben Stilpnotio-Salicis-Schmetterlinge halb transparente Schuppen, die Blasen enthalten. Obwohl es in diesen Schuppen keine Farbsubstanzen gibt, verleiht das Licht, das die Schuppen durchdringt, den Schmetterlingen ein seidenartiges Äußeres.

Die Oberfläche der Schuppen auf den Flügeln des Argynnisschmetterlings ist unglaublich zart, was zu silbrigen Spiegelungen führt. Bei anderen Schmetterlingen entstehen durch die unterschiedliche Anordnung von zwei sich überlappenden Schuppenreihen ebenfalls verschiedene Lichtreflexe, die den Schmetterling zum Beispiel blau anstatt schwarz oder braun aussehen lassen.

Wenn wir die Struktur von Schmetterlingsflügeln hinsichtlich ihrer Farben prüfen, treffen wir auf viele Wunder. Die Existenz einer solch außergewöhnlichen Schönheit ist zweifellos der Beweis einer erhabenen Macht und einer unendlichen künstlerischen Fähigkeit Gottes, Der all dies erschaffen hat.

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1. Ranger Rick, Mai 1999









SICH AUF DEN TOD VORBEREITEN

Diese Welt ist ein Ort, in dem der Mensch geprüft wird. Allah übertrug dem Menschen viele Verantwortungen in dieser Welt und informierte ihn über die Grenzen, die Er für ihn bestimmt hat. Wenn der Mensch diese Grenzen beachtet, seinen Aufgaben nachkommt und verbotene Dinge vermeidet, wird er persönliche Reife, tiefere Weisheit und höheres Bewusstsein erlangen. Mit solchen Eigenschaften zeigt ein Gläubiger unerschöpfliche Geduld, egal was ihm zustößt; er wendet sich nur zu Allah und bittet Ihn allein um Hilfe. Dies sind die Wege, Allah zu verehren und eine innere Ergebenheit und einen unendlichen Glauben an Ihn zu verspüren. Indem er den wahren Wert der Gnaden, die von Allah verliehen werden, erkennt, drückt er seine tiefere Dankbarkeit gegenüber Allah aus und fühlt sich Ihm näher. Infolgedessen wird er ein vollkommener Gläubiger, ausgestattet mit den überlegenen Eigenschaften von Weisheit und Moralität. Weiterhin wird er ein Mensch, der es verdient, das Paradies zu erlangen, den Ort der Vollendung und Perfektion. Doch wenn der Mensch sich nicht über die Realitäten dieser Welt bildet, wird er kein vorbildliches Verhalten an den Tag legen und bleibt, selbst wenn er vom materiellen Gesichtspunkt gesehen bestens dasteht, anfällig für alle Formen von Fehlern und Sünden.

Tatsächlich wurde der Prophet Adam auf die Erde geschickt, um Bildung und Wissen zu erhalten und wurde einer Prüfung, die absichtlich von Allah geschaffen wurde, unterzogen, um auf sein ewiges Leben vorbereitet zu werden. Am Ende wurde er eine bedeutende Person von überlegener Moral und edlem Charakter, die im Quran hoch gelobt wird.

Der Mensch wird im Laufe seines Lebens von unzähligen Ereignissen geprüft; ihr erfolgreiches Bewältigen beschert ihm Belohnungen in seinem ewigen Leben, während sein Scheitern ihm Bestrafung bringt. Niemand weiß, wann seine individuelle Prüfungszeit zu Ende sein wird. In den Worten des Quran ist "die Dauer eines jeden Lebens festgesetzt". (Sure 3:145 - Al-'Imran) Diese Dauer kann manchmal lang, manchmal auch sehr kurz sein. Die Wahrheit ist aber, dass selbst eine Dauer, die wir als lang betrachten, kaum jenseits von 7 oder 8 Jahrzehnten liegt.

Darum muss der Mensch, anstatt langfristige Pläne zu schmieden, sich vom Quran leiten lassen und nach seinen Prinzipien leben und wissen, dass er im Jenseits Rechenschaft über all seine Taten ablegen muss. Ein Scheitern, sich selbst auf das ewige Leben vorzubereiten, indem man die einzige Gelegenheit, die zu diesem Zweck gewährt wird, verpasst und sich für alle Ewigkeit die Hölle verdient, würde tatsächlich in einer qualvollen Situation enden. Es sollte nie vergessen werden, dass der einzige Bestimmungsort von jemandem, der auf ewig dem Paradies fern bleiben wird, kein anderer als die Hölle ist. Darum ist jeder Moment, der umsonst in dieser Welt verschwendet wird, ein gravierender Verlust und ein großer Schritt in Richtung eines grauenhaften Endes.

Diese Tatsache sollte Vorrang über alles andere in dieser Welt haben. Ebenso wie wir uns auf die Situationen vorbereiten, denen wir im Verlauf unseres Lebens gegenüberstehen werden, müssen wir ähnliche und noch größere Anstrengungen aufbringen, uns auf das nächste Leben vorzubereiten. Denn eines Tages werden wir diejenigen sein, die sterben. Wir werden alles, was nach dem Tod passieren wird, ganz allein erfahren. Deshalb geht dieses Thema "uns selbst" als erstes etwas an. Jenen, die ewige Rettung suchen, befiehlt unser Herr folgendes:

O ihr, die ihr glaubt! Fürchtet Allah! Und eine jede Seele habe auf das acht, was sie für morgen vorausschickt. Und fürchtet Allah! Allah weiß sehr wohl, was ihr tut. Und seid nicht wie diejenigen, welche Allah vergessen und die Er (damit) sich selbst vergessen ließ. Das sind die Entarteten. (Sure 59:18, 19 - al-Haschr)










WÄHREND DES SCHLAFS SIND DIE OHREN AKTIV

Da verhüllten Wir ihre Ohren in der Höhle für viele Jahre. (Sure 18:11 - al-Kahf)

Der Ausdruck "Wir verhüllten ihre Ohren" im obenerwähnten Vers stammt vom arabischen Vers "darabe". Dieser arabische Vers ist eine Metapher für "Wir ließen sie schlafen". Außerdem hat das Wort "darabe" auch die Bedeutung "Behinderung des Hörens", wenn es mit dem Wort "Ohr" verwendet wird. Dass im Vers bezüglich des Ohres nur auf den Hörsinn hingedeutet wird, enthält eine sehr wichtige Information.

Das Ohr ist das einzige Sinnesorgan, das während des Schlafes aktiv ist. Dies ist Grund, warum wir durch einen Wecker aufwachen.1 Mit höchster Wahrscheinlichkeit deutet der verborgene Sinn des Ausdruckes "Wir verhüllten Ihre Ohren", den Allah bezüglich der Siebenschläfer (Ashab-i Kehf) verwendet hat, darauf, dass der Hörsinn der in Frage stehenden Jungen "abgeschaltet" ist und dass sie aus diesem Grund jahrelang im Schlafzustand geblieben sind, ohne aufzuwachen.

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1. Dr. Mazhar U. Kazi, 130 Evident Miracles in the Qur'an, Crescent Publishing House, New York, USA, 1998, S. 108










WISSENSCHAFTLICHE INKONSISTENZ

Der Schlüssel zur Bewertung der "Das Leben begann im Weltraum" These liegt in der Untersuchung der Meteoriten, die die Erde erreicht haben und in der Untersuchung der Gas- und Staubwolken im Weltraum. Bisher wurde kein Beweis gefunden für die Behauptung, Himmelskörper beherbergten außerirdische Kreaturen, die das Leben zur Erde gebracht hätten. Keines der Forschungsprojekte, die bisher durchgeführt wurden, hat eines der komplexen Makromoleküle entdeckt, die in allen Lebensformen auftauchen. Weiterhin weisen die Substanzen in Meteoriten nicht die typische Asymmetrie auf, die den Makromolekülen eigen ist, aus denen jedes Leben besteht. Zum Beispiel sollten Aminosäuren, aus denen die Proteine - die Grundbausteine des Lebens - bestehen, etwa in gleicher Zahl in rechtsdrehender und linksdrehender Form (optische Isomere) auftreten. Aminosäuren bestehen jedoch ausschließlich aus linksdrehenden Aminosäuren. Die organischen Moleküle, die sich bisher in Meteoriten fanden, weisen diese Asymmetrie nicht auf. Sie sind in links- und rechtsdrehender Form vorhanden.1

Dies ist nicht die letzte Ungereimtheit der These, Substanzen aus dem All hätten das Leben auf der Erde verursacht. Die, die dieser Idee folgen, müssen erklären, warum ein solcher Prozess nicht auch heute geschieht, denn die Erde wird pausenlos mit Meteoriten bombardiert. Bis heute jedoch hat keine Untersuchung eines Meteoriten die "Samenthese" bestätigt.

Eine andere Frage an die Verteidiger dieser These ist die: "Selbst wenn wir akzeptieren, dass das Leben durch ein Bewusstsein im All geformt wurde, und dass es dann irgendwie die Erde erreicht hat, wie sind die Millionen Arten auf der Erde entstanden?" Dies ist ein großes Dilemma für die Behauptung, das Leben komme aus dem All.

Zu diesen Schwierigkeiten kommt hinzu, dass bisher noch keine Spur einer anderen Zivilisation gefunden wurde, die das Leben auf der Erde in Gang gesetzt haben könnte. Keine astronomische Beobachtung hat bisher irgendeinen Hinweis auf das Vorhandensein einer solchen Zivilisation gegeben.

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1. Massimo Pigliucci, Rationalists of East Tennessee Book Club Discussion, October 1997










FLUSSKREBS





Alter: 95 Millionen Jahre


Periode: Kreidezeit



Ort: Libanon













Der abgebildete Flusskrebs ist 95 Millionen Jahre alt und es besteht kein Unterschied zu den heute lebenden Exemplaren. Diese wirbellosen Tiere, die sich im Laufe der vergangenen 95 Millionen Jahre nicht im Geringsten verändert haben, zeigen, dass es sich bei den evolutionistischen Behauptungen um Fantasiegebilde handelt, und dass wissenschaftliche Daten und Erkenntnisse diese Vorstellungen nicht untermauern.

Als Verfechter einer materialistischen Weltanschauung haben Darwinisten die Angewohnheit, die verschiedensten Vermutungen anzustellen, diese mit lateinischen Wörtern und wissenschaftlichen Fachbegriffen auszuschmücken, welche für die breite Öffentlichkeit schwierig zu verstehen sind und diese dann als wissenschaftliche Fakten zu präsentieren. Kinderleicht zu verstehen ist jedoch, dass die Evolutionstheorie eindeutig widerlegt ist. Ein Beweis dafür ist der Fossilienbestand. Die Tatsache, dass zwischen Lebewesen, die vor mehreren hundert Millionen Jahren existierten und ihren heute lebenden Artgenossen keinerlei Unterschiede bestehen, wirft das Konzept der Evolution vollständig über den Haufen.











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