Harun Yahya

RAMADAN 2009, 6. TAG











Wo immer ihr seid, der Tod wird euch einholen, auch wenn ihr in hochragenden Fürmen wärt. Und wenn ihnen Gutes widerfahrt, sprechen sie: "Dies ist von Allah!" Und wenn ihnen Übles widerfährt, sprechen sie: "Dies ist von dir!" Sprich: "Alles ist von Allah!" Was aber ist mit diesem Volk, dass sie kaum ein Wort verstehen?

(Quran, 4:78)










„Ihr seid die Söhne von Adam, und Adam kam aus dem Staub. Die Menschen sollen aufhören, sich mit ihren Vorfahren zu brüsten.“

Sunan Abu Dawud, Buch 41, Nummer 5097










FELL, DAS JE NACH JAHRESZEIT UND ERDBODEN SEINE FARBE WECHSELT

Das gemeinsame Merkmal von dem Vogel und dem Hasen auf den Fotos ist, dass sie je nach den Jahreszeiten ihre Farbe verändern. Diese Tiere tragen im Winter vollkommen weiße Kleider, wenn der Frühling kommt, “ziehen sie sich um” und passen ihr Aussehen der Farbe der Erde und Pflanzendecke an.

















Die Farbe und das Muster der Federn von Vögeln, die ihr Nest auf dem Boden bauen,
sorgen für eine perfekte Tarnung zwischen den Blättern. Auch die Eier dieser Vogelarten
sind zur Tarnung mit einem gesprenkeltem Muster versehen.










Die Fellfarbe der Gazelle, welche die Farbe der Umgebung hat,
bildet für dieses Tier einen großen Vorteil.




Seine Farbe der Umgebung anzupassen, verwirklicht sich dank sehr komplizierter Mechanismen im Körper des Tieres. Diese Mechanismen können wir mit der Menschenhaut vergleichen, die unter der Sonne rotbraun wird. Solch ein ähnlicher Mechanismus begründet die Farbveränderungen des Fells und der Federn der Tiere. Genauso wie wir nicht verhindern können (außer durch besondere Schutzmethoden) das unsere Haut unter der Sonne bräunt, besitzen auch die Tiere keine Kontrolle für diese Veränderungen in ihrem Körper. Das Wichtigste hier ist, dass diese Pelz- und Federveränderungen für das Tier einen großen Verteidigungsmechanismus bilden. In den verschneiten Wintertagen sorgen die weißen, in den anderen Jahreszeiten die erdfarbigen Federn und Fell für einen riesigen Vorteil im Bezug auf die Tarnung.

Es konnte auch genau umgekehrt passieren, das Tier könnte im Winter braunfarbig und im Sommer vollkommen weiß sein. Oder überhaupt nicht seine Farbe verändern. Kurz gesagt, in der Farbveränderung nach den Jahreszeiten existiert ein offensichtlicher Verstand und Plan. Und das Tier kann das alles nicht selbst berechnen und kontrollieren. Ohne Zweifel hat der Schöpfer dieses Tieres ihn mit solch einem Verteidigungssystem ausgestattet.










HABEN SIE JE DARÜBER NACHGEDACHT, WIE IHR KÖRPER 
NACH DEM TOD AUSSEHEN WIRD?

Nach der Beerdigung wird Ihr Körper einen schnellen Prozess des Verfalls durchmachen, der von internen und externen Faktoren verursacht wird.

Bald nachdem Sie im Grab untergebracht worden sind, werden die Bakterien und Insekten, die in der Leiche wegen der Abwesenheit von Sauerstoff wuchern, beginnen, zu funktionieren. Die Gase, die von diesen Organismen austreten, werden den Körper aufblasen und beim Abdomen beginnen, seine Form und sein Aussehen zu verändern. Blutiger Schaum wird vom Mund austreten wegen des Druckes der Gase auf das Zwerchfell. Beim kontinuierlichen Verfall werden Haare, Nägel, Sohlen, und Handflächen abfallen. Diese äußeren Veränderungen im Körper werden vom Verfall der inneren Organe wie Lunge, Herz und Leber begleitet. Inzwischen findet die schrecklichste Szene im Abdomen statt, wo die Haut dem Druck der Gase nicht standhalten kann, plötzlich aufplatzt und einen furchtbaren Geruch austreten lässt. Vom Schädel an werden die Muskeln von ihren Stellen getrennt. Haut und weiche Gewebe werden völlig zerfallen. Das Gehirn wird verfallen und wie Ton aussehen. Dieser Prozess wird weitergehen, bis der ganze Körper zu einem Skelett reduziert wird.

Ihr Körper, von dem Sie denken, dass er Ihr "Selbst" ist, wird so in einer schrecklichen und widerlichen Art verschwinden. Während jene, die Sie zurücklassen, die üblichen traditionellen Rituale ausführen, sind Würmer, Insekten und Bakterien in der Erde dabei, ihren Körper zu zerfressen.

Wenn Sie durch einen Unfall sterben und nicht begraben werden, dann werden die Folgen noch tragischer sein. Ihr Körper wird von Würmern gefressen, wie ein Stück Fleisch, das lange bei Raumtemperatur herumliegt. Nach einer Zeit haben die Würmer das letzte Stückchen Fleisch gegessen, Ihr Körper wird nunmehr ein Skelett sein.

Auf diese Weise nimmt das Leben des Menschen, der in "schönster Gestalt" geschaffen wurde, ein schreckliches Ende.

Warum?

Es geschieht durch den Willen Allahs, dass der Körper auf so eine drastische Weise aufhört, zu existieren. Dieser Prozess des Verfalls trägt tatsächlich eine sehr wichtige Lehre in sich. Das schreckliche Ende, das den Menschen erwartet, sollte ihn dazu bringen, zu erkennen, dass sein wahres "Ich" nicht sein Körper ist, sondern die Seele, die der Körper umhüllt. In anderen Worten muss der Mensch erkennen, dass er eine Existenz jenseits seines Körpers hat. Solch ein bemerkenswertes Ende, mit seinen vielen Lehren, ist für den Menschen ein Zeichen, damit er vielleicht versteht, dass er nicht bloß "Fleisch und Knochen" ist.

Der Mensch sollte sich seinen Körper einmal anschauen, dem er so große Wichtigkeit beimisst, als ob er ewig in dieser temporären Welt bleiben würde und er sollte über das Ende seines Körpers nachdenken - seinen Tod. Denn er wird unter der Erde verfallen, von Würmern zerfressen und schließlich wird nur ein Skelett übrig bleiben. (Siehe dazu auch Beilage 2)










DIE WEIBLICHE HONIGBIENE

Und dein Herr lehrte die Biene: "Baue dir Wohnungen in den Bergen, in den Bäumen und in dem, was sie (dafür) erbauen. Dann iss von allen Früchten und ziehe leichthin auf den Wegen deines Herren." Aus ihren Leibern kommt ein Trank von unterschiedlicher Farbe, der eine Arznei für die Menschen ist. Darin ist wahrlich ein Zeichen für Menschen, die nachdenken. (Sure 16:68, 69 - an-Nahl)

Die einzige Ausnahme in den Bienenkolonien, in denen jede Biene sehr viele Aufgaben zu erfüllen hat, sind die männlichen Bienen. Die männlichen Bienen helfen weder bei der Verteidigung des Bienenstockes, bei der Reinigung oder der Sammlung der Nahrung noch bei der Produktion der Wabe oder des Honigs. Die einzige Funktion der männlichen Bienen im Bienenstock ist die Befruchtung der Bienenkönigin.68 Da sie außer den Paarungsorganen fast keine der Eigenschaften besitzen, die die weiblichen Bienen haben, ist es für die Bienenmännchen nicht möglich, etwas anderes als die Befruchtung der Bienenkönigin zu tun.

Die Eierstöcke der Arbeiterbienen, die alle Verantwortlichkeiten der Bienenkolonie übernommen haben, haben sich nicht entwickelt, obwohl diese Bienen wie die Bienenkönigin weiblich sind; das heißt, sie sind unfruchtbar. Sie haben Aufgaben wie die Reinigung des Bienenstockes, die Pflege der Bienenlarven und der Jungen, die Ernährung der Bienenkönigin und der männlichen Bienen, die Herstellung des Honigs, den Bau der Waben und die Reparaturen an ihnen, die Lüftung des Bienenstockes, die Sicherheit des Bienenstockes, die Sammlung und Lagerung der Materialien wie Nektar (Honigsaft der Blüten), Pollen (Blütenstaub), Wasser und Harz.

In der arabischen Sprache gibt es zwei Verwendungen von Verben und aus diesen Verwendungen der Verben kann man ableiten, ob das Subjekt männlich oder weiblich ist. Ursprünglich wurden die Verben (unterstrichene Wörter), in den obenerwähnten Versen in der weiblichen Form verwendet. So weist der Quran darauf hin, dass die für die Herstellung des Honigs arbeitenden Bienen weiblich sind.1

Es soll nicht vergessen werden, dass es unmöglich war, dies vor 1400 Jahren zu wissen. Doch indem Allah unsere Aufmerksamkeit auf diese Tatsache lenkt, zeigt Er uns noch ein weiteres Wunder des Quran.

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1. Dr. Mazhar U. Kazi, 130 Evident Miracles in the Qur'an, Crescent Publishing House, New York, USA, 1998, S. 68-69










WARUM HAT KLONEN NICHTS MIT EVOLUTION ZU TUN?

Klonen und Evolution sind etwas völlig unterschiedliches. Die Evolutionstheorie baut auf der Behauptung auf, tote Materie habe sich durch Zufall in lebende Materie verwandelt. (Dafür gibt es nicht den allerkleinsten Hinweis) Klonen heißt andererseits, dass ein Lebewesen mit Hilfe seines eigenen genetischen Materials kopiert wird. Der neue Organismus beginnt mit einer einzigen Zelle und ein biologischer Prozess wird ins Labor verlegt und dort wiederholt. Das heißt, es steht außer Frage, dass bei diesem Prozess der Zufall eine Rolle spielt - die grundlegende Behauptung der Evolutionstheorie - auch wird hier keine tote Materie belebt.








Beim Kopiervorgang werden bereits vorhandene genetische Informationen dem bereits vorhandenen Reproduktionsmechanismus eines lebenden Organismus übergeben. Kein neuer Mechanismus oder neue genetische Information werden dabei geschaffen.





Der Prozess des Klonens liefert überhaupt keinen Beweis für die Evolutionstheorie. Er liefert jedoch den klaren Beweis für ein biologisches Gesetz, das die Evolutionstheorie vollständig untergräbt. Es ist das berühmte Prinzip "Leben kann nur aus Leben entstehen", das von Louis Pasteur gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt wurde. Dass das Klonen trotz dieser offensichtlichen Wahrheit als Beweis für die Evolution präsentiert wird, ist ein Täuschungsmanöver der Medien.

Fortschritte in vielen Bereichen der Wissenschaft haben in den vergangenen 30 Jahren gezeigt, dass der Ursprung des Lebens nicht durch den Zufall erklärt werden kann. Die wissenschaftlichen Irrtümer und einseitigen Kommentare der Darwinisten sind bestens dokumentiert worden und die Evolutionstheorie ist wissenschaftlich unhaltbar geworden. Dies brachte einige Darwinisten dazu, sich auf anderen Feldern umzusehen, deswegen wurden das Klonen oder Retortenbabys in der jüngsten Vergangenheit geradezu fanatisch als "Beweis" für die Evolution benutzt.

Darwinisten haben der Gesellschaft im Namen der Wissenschaft nichts mehr zu sagen, also nutzen sie die Unkenntnis der Menschen aus um die Theorie am Leben zu erhalten, auch wenn sie dadurch in einen mitleidserregenden Zustand gebracht wird. Wie jeder andere wissenschaftliche Fortschritt bezeugt auch das Klonen die Tatsache, dass das Leben erschaffen wurde.











SEESTERN






Alter: –490 - 443 Millionen Jahre


Periode: Ordovizium

Ort: Kataoua Formation, Marokko













Evolutionisten behaupten, dass Weichtiere, Stachelhäuter, Gliederfüßer, Vögel, Insekten, Fische, kurz gesagt alle Lebewesen als das Ergebnis zufälliger Ereignisse und schrittweiser Veränderungen im Laufe von Millionen Jahren aus einer einzigen Zelle entstanden sind. Doch sie sind nicht in der Lage eine wissenschaftliche Darstellung zu liefern, welche Entwicklungsstufen diese Organismen, alle mit sehr unterschiedlichen Organen, Strukturen, Ernährungsgewohnheiten und völlig verschiedenen Körpersystemen, während dieses Prozesses durchlaufen haben sollen. Sie haben keine Fossilien, um diesen imaginären Prozess zu belegen.

Die zahllosen, bis heute entdeckten Fossilien zeigen, dass jede lebende Spezies bereits mit all ihren typischen Merkmalen und Eigenschaften in Erscheinung trat und diese während der gesamten Zeit ihrer Existenz (über mehrere zehn oder sogar hundert Millionen Jahre) beibehielt.

Ein Beispiel dafür ist das abgebildete, 50 Millionen Jahre alte Fossil eines Seesterns. Seesterne, die sich während der vergangenen 500 Millionen Jahre nicht verändert haben, stellen ein großes Problem für die Evolutionstheorie dar.











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